International
Iran

Berichte: Iran kämpft gegen Ölverschmutzung im Küstengebiet

Berichte: Iran kämpft gegen Ölverschmutzung im Küstengebiet

15.08.2026, 13:4715.08.2026, 16:21

Nach Monaten der Gefechte um die Schifffahrt in der Strasse von Hormus kämpft der Iran nach eigenen Angaben gegen eine massive Ölverschmutzung im Meer nahe der Insel Gheschm. Erste Massnahmen zur Eindämmung eines Ölteppichs seien eingeleitet, berichtete die iranische Zeitung «Etemad».

Oil residue lines the shore near fishing boats on Qeshm Island, Iran, Thursday, Aug. 13, 2026, amid ongoing wartime attacks on vessels and infrastructure in and around the Strait of Hormuz, though the ...
Am Ufer sind in der Nähe von Fischerbooten auf der iranischen Insel Gheschm Ölrückstände zu sehen.Bild: keystone

Bereits am Freitag hatte die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass 3,2 Hektar eigene Küste sowie neun Hektar der Küstengewässer betroffen seien. Es seien unter anderem Mangrovenwäldern betroffen. Vorher hatte es von offiziellen Stellen noch geheissen, die Ölverschmutzung sei bereits eingedämmt.

In dem Irna-Bericht hiess es, auch Brutgebiete für Meeresschildkröten seien betroffen. Man gehe davon aus, dass die Ölverschmutzung vom Meer aus an die Küste getrieben worden sei. Die genaue Ursache sei bisher nicht ausgemacht, hiess es bei «Etemad».

Um faktisch die Schifffahrt durch die für den internationalen Handel wichtige Strasse von Hormus zu blockieren, hatten Streitkräfte der Islamischen Republik seit Ausbruch des Iran-Kriegs viele Frachter attackiert. Die USA reagierten mit einer Seeblockade für iranische Schiffe und feuerten ebenfalls mehrfach, um diese manövrierunfähig zu machen.

Tanker auf Grund gelaufen

Auch an der Küste Omans breitet sich ein Ölteppich aus. Dort war der Tanker «Caroline Bezengi» auf Grund gelaufen, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht. Er droht nach Experteneinschätzung auseinanderzubrechen. Ob die Ölverschmutzung an der iranischen Küste mit der «Caroline Bezengi» in Zusammenhang steht, war zunächst unklar. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Playboy-Gründer Hugh Hefner rief wegen Jeffrey Epstein mehrmals das FBI an
Ein früheres Playmate wandte sich 2005 wegen Jeffrey Epstein an Hugh Hefner. Der Playboy-Gründer handelte und meldete sich bei den Behörden. Was das FBI daraufhin (nicht) tat, ist nun Teil einer Klage.
Im Jahr 2005 wandte sich Audra Lynn Christiansen, bekannt als Miss Oktober 2003, an den Playboy-Gründer Hugh Hefner. Sie lebte damals in seiner Villa in Beverly Hills und vertraute ihm an, dass sie von Jeffrey Epstein vergewaltigt und an einen seiner reichen Bekannten weitergereicht worden sei.
Zur Story