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epa07598533 epa07598529 A handout photo made available by the South African government's Department of International Relations and Cooperation’s (DIRCO) shows King Mswati III of Eswatini  head of the Swazi Royal Family (L) arrives at Waterkloof Airforce Base in Pretoria, South Africa, 24 May 2019. King Mswati III is in South Africa to attend the inauguration ceremony for South African president Cyril Ramaphosa at Loftus Versveld Stadium in Pretoria on 25 May 2019.  EPA/Jacoline Schoonees/DIRCO/RSA /HANDO  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

König Mswati III. in traditioneller Tracht. Bild: EPA/DIRCO

König von Eswatini kauft sich 139 Autos auf einmal, während sein Volk hungert



19 Rolls-Royce, 120 BMW, 15 Millionen Euro. So sah der Kassenzettel von König Mswati III. von Eswatini (bis 2018 noch Swasiland) kürzlich aus, als er sich dazu entschied, 139 Autos auf einmal zu kaufen.

Eswatini ist ein Kleinstaat und liegt zwischen Mosambik und Südafrika. Das Land hat 1,4 Millionen Einwohner und gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Grossteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Dollar pro Tag.

Mzilikazi wa Afrika, ein Journalist aus Südafrika, stellte Videos und Bilder der Luxuskarossen auf Twitter. Die Autos sollen auf vier Lastwägen von Südafrika nach Eswatini transportiert worden sein.

Alle Autos für seine Frauen?

Wie die südafrikanische Times Live berichtet, soll Mswati III. die Autos für seine Familie gekauft haben. Der König hat 15 Frauen und zwischen 23 und 31 Kindern, je nachdem, welcher Quelle man glauben will.

Ein Oppositionspolitiker von Eswatini, Wandile Dludlu, verurteilte den Kauf der Luxusautos: «Der schamlose König verwöhnt sich und seine Familie, ohne auf die unzähligen Probleme der Menschen zu achten, die er regiert», sagte er der «Times Live».

«In Swasiland haben die Beschäftigten des öffentlichen Sektors seit drei Jahren keine Gehaltsanpassungen mehr erhalten, und das Gesundheitssystem ist völlig zusammengebrochen, was die Ärmsten der Armen schutzbedürftig macht», sagte der Politiker.

Dludlu rief das Volk dazu auf, weiterhin gegen den Monarchen zu demonstrieren. Im Oktober hatte es in der Hauptstadt Mbabane bereits Proteste gegeben.

(dfr)

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