International
al Kaida

Al-Kaida-Video soll zeigen: In Mali entführte Baslerin lebt

Beatrice Stockly in Mali entführte Baslerin. Video screenshot
Die Entführte spricht im Video mit dem Datum 31. Dezember 2016 mit schwacher Stimme, das Gesicht eingerahmt von einem schwarzen Kopftuch.screenshot

Al-Kaida-Video soll zeigen: In Mali entführte Baslerin lebt

11.01.2017, 11:4711.01.2017, 12:06

Eine vor einem Jahr in Mali entführte Schweizerin lebt noch. Dies soll ein Video beweisen, das vom Terrornetzwerk Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) ausgestrahlt wurde. Die Schweiz forderte umgehend die Freilassung der Frau.

Das Video sei am Dienstag verbreitet worden, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor hatte bereits die SITE Intelligence Group, eine US-Organisation, die sich auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisiert, darüber informiert.

Schweiz fordert die bedingungslose Freilassung

Die Entführte spricht im Video mit dem Datum 31. Dezember 2016 mit schwacher Stimme, das Gesicht eingerahmt von einem schwarzen Kopftuch. Man sei über die jüngste Aufnahme im Bilde. Es sei bereits die dritte dieser Art, nach Veröffentlichungen im Januar und im Juni 2016, schrieb das EDA. «Die Schweiz fordert die bedingungslose Freilassung der entführten Person.»

FILE- In this file photo taken Tuesday, April 24, 2012, released Swiss hostage Beatrice Stockly, left, arrives by helicopter from Timbuktu, Mali after being handed over by a militant Islamic group Ans ...
Die Baslerin bei der Freilassung nach ihrer ersten Entführung.Bild: Brahima Ouedraogo/AP/KEYSTONE

Die Schweizerin – eine Baslerin – war am 8. Januar 2016 in Timbuktu von Bewaffneten entführt worden. Sie war bereits im April 2012 von Islamisten verschleppt worden. Damals kam sie nach Vermittlung durch die Regierung von Burkina Faso nach neun Tagen frei. Die Islamisten liessen sie offenbar unter der Bedingung frei, dass sie nicht in die Wüstenstadt zurückkehre, um zu missionieren. (whr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Moskau warnt Ausländer erneut vor Aufenthalt in Kiew
Das russische Aussenministerium hat ausländische Besucher und Diplomaten erneut vor einem Aufenthalt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gewarnt. Sie sollten vielmehr die Stadt verlassen oder sich nicht in der Nähe von militärischen Objekten und Regierungsgebäuden aufhalten, heisst es weiter in einer Mitteilung des Aussenamts in Moskau.
Zur Story