International
Arbeitswelt

KI führt bislang zu keinen Entlassungsen laut Adecco-CEO Denis Machuel

KI führt bislang zu keinen Entlassungswellen bei Firmen laut Adecco-CEO

06.11.2025, 09:0706.11.2025, 09:07

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) hat bei Unternehmen nach Ansicht von Adecco-Chef Denis Machuel bislang zu keinen grösseren Entlassungswellen geführt. «Wir sehen da noch keine Revolution», sagte der Chef des zweitgrössten Personaldienstleister in einer Telefonkonferenz mit Journalisten am Donnerstag.

Artificial Intelligence AI Action Summit - Paris French food services group Sodexo Chief Executive Officer CEO Denis Machuel during the Artificial Intelligence AI Action Summit, in Paris, on February  ...
Adecco-CEO, Denis Machuel.Bild: www.imago-images.de

Zwar gebe es bei einzelnen Kunden durchhaus Entlassungen, diese seien aber nicht in grossem Stil erfolgt, sagte der Konzernchef. «Wir sehen, dass gewisse Unternehmen den Einsatz von KI wirklich forcieren», sagte Machuel. Insgesamt seien die Auswirkungen auf Beschäftigung und Produktivität jedoch schwer zu quantifizieren und blieben bislang begrenzt.

Automatisierung und generative KI übernehmen gemäss Adecco zunehmend Routineaufgaben wie Datenerfassung, Dokumentenmanagement und Standardkommunikation. Tätigkeiten, die früher menschliche Präzision erforderten, liessen sich heute digital abbilden, so das Unternehmen. Gefährdet seien Berufe mit hoher KI-Exponiertheit – also einem hohen Anteil an Aufgaben, die sich leicht automatisieren liessen. Dazu zählt Adecco Sekretariatskräfte, Buchhaltung, Datenerfassung und Callcenter-Mitarbeitende. Dagegen gewinnen spezialisierte Rollen an Bedeutung. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese NHL-Spieler haben die 600-Tore-Marke geknackt
1 / 23
Diese NHL-Spieler haben die 600-Tore-Marke geknackt

Alexander Owetschkin, 900 Tore

quelle: ap/ap / alex brandon
Auf Facebook teilenAuf X teilen
US-Frachtflugzeug geht bei Start in Flammen auf – mindestens 7 Tote
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Warum wir vielleicht lange auf die US-Wahlresultate warten müssen
Wer die Midterms gewonnen hat, wissen wir möglicherweise erst im Januar.
Angenommen, der Demokrat James Talarico hat nach der Auszählung aller Stimmen im Kampf um den Senatssitz in Texas mit einem hauchdünnen Vorsprung die Nase vorne. Das Szenario ist realistisch, denn Ken Paxton, sein republikanischer Gegner, ist so korrupt, dass er vor ein paar Jahren selbst von seinen Parteikollegen impeached wurde. Talarico hingegen hat einen brillanten Wahlkampf hingelegt und führt in den meisten Umfragen. So gesehen stehen seine Chancen gut, zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine wichtige Wahl in Texas für die Demokraten zu gewinnen.
Zur Story