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Vorfall bei US-Militärbasis in England: 2 Männer angeklagt

epa13268007 Armed police man a cordon outside RAF Fairford in Gloucestershire, Britain, 28 September 2026. Five men have been arrested on suspicion of explosive and terrorism offences after a major in ...
Ende September lösten mehrere Männer nahe der US-Militärbasis RAF Fairford einen grossen Polizeieinsatz aus. Bild: keystone

Zwei Männer nach Vorfall bei US-Militärbasis angeklagt

27.10.2026, 11:2027.10.2026, 11:20

Nach einem mit dem Iran in Verbindung gebrachten Vorfall an einer US-Militärbasis in England sind zwei Männer angeklagt worden. Den beiden 24-Jährigen werden Verstösse gegen das Gesetz zur nationalen Sicherheit vorgeworfen.

Das teilte die Staatsanwaltschaft Crown Prosecution Service (CPS) mit. Einem der beiden Angeklagten wird demnach vorgeworfen, einen ausländischen Geheimdienst unterstützt zu haben. Der weitere Angeklagte wird beschuldigt, einen gesperrten Sicherheitsbereich absichtlich betreten zu haben, um die Interessen des Vereinigten Königreichs zu schädigen. Insgesamt sechs im Zuge der Ermittlungen festgenommenen Männer befinden sich der Nachrichtenagentur PA zufolge weiter unter strengen Auflagen auf freiem Fuss.

Die britische Anti-Terror-Polizei und Premierminister Andy Burnham hatten zuletzt mitgeteilt, dass der Iran mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dem Vorfall nahe dem Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford steckt. «Ich kann unsere Einschätzung bestätigen, dass der Anschlag höchstwahrscheinlich im Iran koordiniert und mit ziemlicher Sicherheit von der Islamischen Revolutionsgarde des Iran geleitet wurde», sagte Burnham zuletzt und kündigte Sanktionen an.

Ende September waren mehrere Männer nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt aufgegriffen worden. Sie wurden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt. Das Pentagon zog Anfang des Monats überraschend alle Langstreckenbomber von dem Stützpunkt ab. US-Präsident Donald Trump sprach von Bedrohungen, ohne weitere Details zu nennen. US-Medien berichteten, dass die Sorge vor einem möglichen iranischen Drohnenangriff der Grund dafür gewesen sei. (sda/dpa)

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