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Asien

Sturzflut in Nepal: Zahl der Toten steigt auf mehr als 1270

Sturzflut im Himalaya: Zahl der Toten steigt auf mehr als 1270

Acht Tage nach der verheerenden Sturzflut aus den Gletschergebieten des Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer in Nepal und Tibet auf mehr als 1270 erhöht.
03.09.2026, 13:3003.09.2026, 13:30
A family member pays her last respect on an effigy of a person missing in the flash floods during a symbolic funeral on the banks of the Bagmati River near Pashupatinath Temple in Kathmandu, Nepal, Th ...
Eine Frau trauert um ein Familienmitglied in Kathmandu, Nepal.Bild: keystone

Allein in Nepal erreichte die Zahl der Toten nach Angaben der dortigen Polizei 1'252. In Tibet stieg die Zahl von 16 auf 21, wie die Behörden am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilten.

Tausende von Vermissten

Die Zahl der Vermissten geht in die Tausende. In Nepal wurde die Zahl bis zum Donnerstagmorgen mit 4'875 beziffert, einschliesslich 601 Ausländer. In Tibet gaben die Behörden die entsprechende Zahl mit 541 an. Zu den vermissten Ausländern gab es keine neuen Informationen.

Eis- und Steinlawine

Das ganze Ausmass der Katastrophe war weiterhin unklar. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch grosser Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya. Ein Zufahrtsweg zu dem schwer getroffenen Grenzpunkt Gyirong in der Autonomen Region Tibet ist mittlerweile passierbar, so dass Hilfslieferungen besser in das Katastrophengebiet gelangen können. Die Behörden beobachten weiter die Pegelstände der Flüsse in der Region.

Der Grossteil der Leichen in Nepal konnte bisher nicht identifiziert werden. Oft werden nach Behördenangaben nur Leichenteile geborgen. Die Sturzflut riss ganze Dörfer mit. Die Schäden gehen in die Milliarden. (sda/dpa)

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