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Sturzflut in Nepal: Die Entwicklungen im Liveticker

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Sturzflut in Nepal

Im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine zerstörerische Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll mindestens 270 Menschen getötet.

quelle: keystone / niranjan shrestha
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Angespannte Lage im Katastrophengebiet ++ Warnung vor erneuter Überschwemmung

Am Mittwoch hat eine Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China über 400 Menschen in den Tod gerissen. Die Entwicklungen im Liveticker.
27.08.2026, 07:1228.08.2026, 09:11

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Sturzflut entlang des Flusses Bhotekoshi haben am Mittwoch gewaltige Schlamm- und Gesteinsmassen eine Schneise der Verwüstung geschlagen.
  • Auf Videos und Bildern ist zu sehen, wie die Flut Brücken, Fahrzeuge und ganze Dörfer unter sich begrub und mit sich riss.
  • Die Zahl der Toten und Vermissten steigt stündlich. Unter ihnen sind auch viele ausländische Touristen und Touristinnen
Video: extern/Reuters

(her)

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9:10
Warnung der nepalesischen Polizei
Im Flut-Katastrophengebiet zwischen Nepal und China sorgt eine Warnung vor einer möglichen neuen Flut für Unruhe. «Wir haben Informationen erhalten, dass auf der tibetischen Seite ein Damm gebrochen ist», teilte die nepalesische Polizei mit.

Das Sicherheitspersonal, Rettungskräfte und die Bevölkerung in der betroffenen Gegend seien gebeten worden, wachsam zu bleiben und sich unverzüglich an einen sicheren Ort zu begeben, hiess es weiter. Laut Berichten unter Berufung auf die Armee stellten die nepalesischen Rettungskräfte vorübergehend die Arbeit ein. Auch die chinesischen Rettungskräfte hatten in Tibet ihre Such- und Bergungsarbeiten am schwer verwüsteten Grenzposten Gyirong aus Sicherheitsgründen zuvor schon unterbrochen.

Der neu entstandene See hatte bereits am Donnerstag für Bedenken seitens der chinesischen Behörden gesorgt, weil sich darin bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt hatten und weiteres Wasser eindrang. Er drohte deshalb, überzulaufen und eine neue Sturzflut auszulösen.


Ob es zu Schäden oder weiteren Verletzten und Toten kam, war zunächst unklar. Das chinesische Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, dass an einem See in der Region, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch neu gebildet hatte, das Wasser «natürlich abgeflossen» und der Wasserstand deutlich gesunken sei. Die Gefahr nehme ab, hiess es weiter. (sda/dpa)

7:09
Dammbruch befürchtet – China unterbricht Rettungsarbeiten
Wegen einer drohenden Flut haben Chinas Rettungskräfte im Katastrophengebiet in Tibet ihre Rettungsarbeiten vorübergehend unterbrochen. Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge entstand an einer Flussmündung stromaufwärts vom Grenzübergang Gyirong entlang eine «gefährliche Situation» an einem dort neu angestauten See. Die Rettungsarbeiten vor Ort seien ausgesetzt worden, hiess es in dem Bericht weiter.

Luftaufnahmen zeigten den See, der auf nepalesischem Gebiet liegen soll, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch neu gebildet hatte. Die chinesischen Behörden hatten bereits am Donnerstag vor der Lage dort gewarnt, weil darin weiter Millionen Kubikmeter an Wasser hineinfliessen könnten und er deshalb überlaufen und eine neue Sturzflut auslösen könnte. In dem Gebiet werden obendrein weitere Regenfälle erwartet. (sda/dpa)

6:32
Regen in Katastrophengebiet erwartet
In dem von der Sturzflut getroffenen Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal müssen die Rettungskräfte in den kommenden Tagen mit weiteren Regenfällen rechnen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, sind für die kommenden drei Tage häufige Niederschläge zu erwarten. Auch am Flughafen in Tingri, über den zuletzt viele Rettungskräfte und Hilfsgüter in die Nähe des Katastrophengebiets gebracht wurden, soll es demnach regnen.

Die Region Tibet ist gerade in der noch bis September laufenden Monsunzeit Regenfälle gewohnt. Besonders starke Niederschläge könnten die Arbeit der Rettungskräfte erschweren. Auf der chinesischen Seite im Südwesten Tibets arbeiten die Rettungskräfte seit dem Unglück am Mittwoch daran, die durch die Sturzflut unpassierbar gemachte Zufahrt zum Grenzübergang Gyirong freizuräumen. Der Grenzübergang ist in der Gebirgsregion einer der Hauptverbindungspunkte zu Nepal für Tourismus und Handel. (sda/dpa)
6:18
Zahl der Todesopfer steigt nach Sturzflut auf 472
In Nepal ist die Zahl der Toten nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet zu China auf mindestens 469 gestiegen. Wie die nepalesische Polizei mitteilte, wurden zudem 1545 Menschen gerettet, darunter viele Verletzte. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in China und Nepal bei 472, nachdem die Volksrepublik bislang 3 Leichenfunde vermeldet hatte. Zudem gelten weiterhin mehr als 1400 Menschen als vermisst.

«Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir einen vollständigen Überblick über die Vermissten haben, da wir derzeit noch kein klares Bild haben», sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Deutschen Presse-Agentur. Es könne noch Tage dauern, fügte er hinzu. Laut Polizeiangaben wurden Dutzende Leichen noch nicht identifiziert, auch weil viele Körper von der gewaltigen Wucht der reissenden Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll völlig entstellt oder in Teile gerissen wurden. (sda/dpa)


21:43
Trump nennt Sturzflut brutal: «Niemand hat so etwas je gesehen»
Die Sturzflut im Himalaya hat aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ein bisher nicht gekanntes zerstörerisches Ausmass. Trump nannte die Katastrophe im Weissen Haus schrecklich und brutal. «Das war nicht nur einfach eine Mischung aus Wasser und Schlamm. Niemand hat so etwas jemals vorher gesehen», sagte Trump über die verheerende Flutwelle. «Gut gebaute Häuser wurden wie Zahnstocher weggespült.»

Die USA hätten sehr gute Beziehungen zu Nepal und jede notwendige Hilfe angeboten. «Wir haben mit der Führung gesprochen und sie wissen lassen: Alles, was sie möchten, haben wir», sagte Trump. Er sprach von etwa 50 bis 60 Amerikanern in der Region, es gebe jedoch noch keine vollständige Liste. «Aber hoffentlich sind sie okay», betonte Trump.

Die Polizei in Nepal hat die Zahl der Todesopfer dort zuletzt mit 389 angegeben. Allerdings gelten noch Hunderte von Personen als vermisst, darunter auch viele Touristen aus dem Ausland. China hat bislang drei Tote bestätigt und erklärt, es befänden sich nach einer Rettungsaktion keine Touristen mehr in der Region. (sda/dpa)
21:08
Trump bietet Nepal Hilfe an
US-Präsident Donald Trump hat Nepal nach den schweren Sturzfluten Unterstützung angeboten. Die USA hätten Nepal kontaktiert und jede benötigte Hilfe angeboten, sagte Trump am Donnerstag im Weissen Haus.

Trump sprach von einer «schrecklichen» Katastrophe. Gebäude seien von den Wassermassen weggerissen worden «wie Zahnstocher». Nach seinen Angaben werden noch rund 50 bis 60 Amerikaner vermisst, eine vollständige Liste liege ihm aber noch nicht vor. In Nepal gelten insgesamt mehr als 1300 Menschen als vermisst, mehr als 350 kamen ums Leben. (mke)
20:57
China: Einwohner und Touristen nach Sturzflut in Sicherheit
China hat nach der katastrophalen Sturzflut an der Grenze zu Nepal laut eigenen Angaben alle betroffenen Touristen aus der Region gebracht. Unter Berufung auf die lokalen Behörden in Tibet war von 555 Menschen die Rede, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zudem seien insgesamt 499 Einwohner und Bauarbeiter in anderen Quartieren untergebracht worden, hiess es weiter.

Während die Polizei in Nepal dort bislang 389 Todesopfer als Folge der Katastrophe bestätigt hat, sind es in China auch laut jüngsten Angaben weiterhin drei Tote. Dort hatte die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong und den dortigen Hafen schwer getroffen.

Bis zum Donnerstagnachmittag (Ortszeit) sind laut chinesischen Angaben 24 Tonnen an Hilfsgütern verteilt worden. 324 Helfer seien in die betroffene Region geflogen worden. (sda/dpa)
20:38
Nepal immer wieder von Katastrophen getroffen
Nepal ist immer wieder von schweren Naturkatastrophen betroffen. Das Land wird seit Jahrzehnten von Erdbeben, Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht – verschärft durch die Klimakrise.

Die schwerste Katastrophe der vergangenen Jahrzehnte war das Gorkha-Erdbeben 2015 mit fast 9000 Toten. Auch in den letzten Jahren kam es wiederholt zu schweren Fluten und Erdrutschen: 2024 starben nach Rekordregen mehr als 200 Menschen, 2025 riss eine Flut aus einem Gletschersee mindestens elf Menschen in den Tod. (mke)
20:24
Diese Vorher-Nachher-Satellitenbilder zeigen die Spur der Verwüstung in Nepal
Vorher ein Tal voller Dörfer, nun eine Wüste aus Schutt und Geröll: Satellitenbilder zeigen das ganze Ausmass der Sturzflut-Katastrophe an der Grenze zwischen Nepal und Tibet.
20:17
Damm an Grenze zu China könnte brechen
Nach den schweren Sturzfluten in Nepal warnen chinesische Behörden vor einer neuen Gefahr. Wie CNN berichtet, besteht ein «hohes Risiko», dass ein durch einen Erdrutsch entstandener natürlicher Damm nahe der Grenze zu China bricht.

Hinter dem Damm bildet sich derzeit ein See. Sollte dieser ausbrechen, könnten flussabwärts erneut Überschwemmungen entstehen – unter anderem am Grenzübergang Gyirong zwischen Nepal und China. Chinesische Behörden haben Expertenteams in die Region geschickt. (mke)
20:16
Nepal setzt Drohnen bei Suche ein
Nach den schweren Sturzfluten in Nepal verstärkt die Polizei ihre Such- und Rettungsarbeiten. Wie CNN berichtet, wurden zusätzliche Einsatzteams in mehrere betroffene Gebiete im Zentrum des Landes geschickt.

Einige Teams sollen Drohnen einsetzen, um die Suche in den Überschwemmungsgebieten an den Flüssen Bhote Koshi und Trishuli zu unterstützen. Die Polizei rief die Bevölkerung zudem auf, Flüsse, Bäche und andere Risikogebiete zu meiden – und keine Falschinformationen oder manipulierten Inhalte zu verbreiten. (mke)
19:33
Flutwelle traf wie «flüssiger Zement» auf Häuser
Die zerstörerische Kraft der Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und China lag laut einem Experten nicht nur am Wasser selbst. Wie CNN berichtet, bestand die Flutwelle auch aus zermahlenem Eis, Schlamm, Sand, Kies und Felsbrocken.

Ein Ingenieur der University of Texas verglich die Masse mit «flüssigem Zement». Bei gleicher Geschwindigkeit treffe sie Gebäude etwa doppelt so stark wie reines Wasser. Zudem könne sie Felsbrocken von der Grösse eines Autos mitreissen. Rettungsarbeiten seien besonders schwierig, weil der zurückgelassene Schlamm stellenweise meterdick und instabil sei. (mke)

19:09
Nepals Polizei: Nun 389 Tote nach Sturzflut geborgen
Bei der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen Nepal und China sind laut jüngsten Angaben der nepalesischen Polizei 389 Menschen ums Leben gekommen. Zuletzt war von 359 Toten allein in Nepal die Rede.

China hat bisher drei Tote bestätigt. Dort hatte die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong schwer getroffen. Damit liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer nun bei 392. Hunderte Menschen werden noch vermisst.

Nepals Polizei sprach in ihren jüngsten Angaben von 466 Geretteten und Verletzten. Premierminister Balen Shah schrieb bei Facebook, es seien mehr als 13.000 Kräfte aus Armee und Polizei für die Rettungsmassnahmen mobilisiert worden. Er erklärte, 573 Menschen hätten am Donnerstag mit insgesamt 69 Hilfsflügen gerettet werden können. (sda/dpa)
18:03
Flutkatastrophe in Nepal: Zwei Schweizer Staatsangehörige gerettet
Nach der Sturzflut im Gebiet zwischen Nepal und China sind zwei Schweizer Staatsangehörige gerettet worden. Zu einer Schweizerin hat das Aussendepartement bisher noch keinen Kontakt herstellen können, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Bezüglich der Vermissten stehen die Schweizer Vertretungen in Kathmandu und Peking mit den lokalen Behörden in Kontakt, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag gegen Abend schrieb.

Den geretteten Schweizer Staatsangehörigen gehe es «den Umständen entsprechend gut», schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag gegen Abend. Die Schweizer Vertretung in Kathmandu stehe mit ihnen in Kontakt.

Über eine gerettete Schweizerin hatte zunächst «20min.ch» berichtet. Unter den geretteten und aufgefundenen Ausländerinnen und Ausländern befinden sich auch 30 weitere Staatsangehörige aus Indien, Italien, Bulgarien, den USA, Südkorea, Russland sowie solche mit noch unbekannter Nationalität. (sda/dpa)
17:44
Chinas Zentralbank sagt Millionen-Hilfe nach Sturzflut zu
Mit günstigen Krediten von umgerechnet mehr als 630 Millionen Euro will Chinas Zentralbank den Wiederaufbau nach der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal unterstützen. Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, soll das Geld zu niedrigen Zinsen an landwirtschaftliche sowie kleine Betriebe in der Region Tibet fliessen. Auch chinesische Versicherungen würden schnelle Unterstützung leisten, hiess es weiter.

Durch die Katastrophe am Mittwoch waren nach letzten Angaben 359 Menschen in Nepal und drei in China ums Leben gekommen, allerdings werden noch Hunderte Personen vermisst, unter ihnen auch viele ausländische Touristen.

Aus China sei ein erstes Hilfsteam mit 141 Rettern in der schwer betroffenen Region Gyirong eingetroffen, hiess es. Auch aus anderen Teilen der Welt ist die Hilfe für die Region angelaufen. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung stellt nach eigenen Angaben umgerechnet rund eine Million Euro für erste Nothilfemassnahmen zur Verfügung. Zu den Organisationen, die Helferinnen und Helfer entsenden, zählt auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen. (sda/dpa)
17:35
90 US-Bürger nach Fluten vermisst
Nach den schweren Sturzfluten in Nepal gelten laut dem US-Aussenministerium 90 Amerikanerinnen und Amerikaner als vermisst oder unauffindbar.

Drei US-Bürger seien inzwischen sicher gerettet worden. Hinweise auf Todesfälle unter amerikanischen Staatsangehörigen gebe es derzeit nicht. (mke)
17:33
Leichen aus Nepal offenbar bis nach Indien gespült
Nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal sind in Indien drei Leichen geborgen worden. Wie CNN unter Berufung auf Reuters berichtet, wird vermutet, dass die Wassermassen die Leichen aus Nepal flussabwärts bis in den nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh getragen haben.

Die drei Toten – zwei Frauen und ein Mann – wurden am Ufer des Gandak-Flusses gefunden. In Nepal kamen bei den Sturzfluten mehr als 350 Menschen ums Leben, über 1300 werden weiterhin vermisst. (mke)
16:29
Dutzende vermisste Touristen in Nepal lebend gerettet
Bei den Rettungsarbeiten nach den schweren Sturzfluten in Nepal sind mehrere ausländische Touristen lebend gefunden worden. Wie CNN berichtet, wurden im besonders betroffenen Distrikt Rasuwa 31 Touristen gerettet – darunter auch eine Person aus der Schweiz.

Unter den Geretteten befinden sich zudem Staatsangehörige aus den USA, Indien, Südkorea, Italien, Russland und Bulgarien. Italien konnte nach eigenen Angaben ausserdem Kontakt zu 130 zuvor vermissten Staatsbürgern herstellen.

In der Bergregion in Nepal und China gelten nach den Fluten weiterhin mehr als 1300 Menschen als vermisst, darunter mindestens 700 ausländische Staatsangehörige. (mke)
15:55
Nepal veröffentlicht Website zu nicht identifizierten Toten
Nach den schweren Sturzfluten in Nepal haben die Behörden eine Website mit Informationen zu nicht identifizierten und nicht abgeholten Todesopfern veröffentlicht. Wie CNN berichtet, wurden bisher über 350 Tote registriert, Hunderte Menschen gelten weiter als vermisst.

Die Website der Polizei wird laufend aktualisiert und enthält bereits zahlreiche Einträge. Angehörige sollen dort Hinweise zu Leichen aus den betroffenen Gebieten Bhotekoshi und Rasuwa finden können. Die Polizei weist auf X selbst auf die Seite hin; sie enthält teils drastische Bilder. (mke)
14:59
Zahl der Toten in Nepal nach Sturzflut auf über 350 gestiegen
Nach der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal ist die Zahl der Toten auf 359 gestiegen. Das teilte die nepalesische Polizei mit.

Unterdessen berichtete die nationale Tourismusorganisation Nepal Tourism Board, dass 31 vermisste Ausländer gerettet worden seien. Darunter waren unter anderem zwei Italiener und eine Person aus der Schweiz. 667 Reisende aus Nepal und dem Ausland würden noch vermisst, hiess es weiter.

Mit den 3 bestätigten Toten in China, wo die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong schwer getroffen hatte, liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer damit bei 362. Hunderte Menschen werden noch vermisst. (sda/dpa)
14:45
Sturzflut gefährdet Lebensgrundlage
Die Sturzflut gefährdet nach Angaben der Welthungerhilfe in vielen Fällen die Existenzen der Menschen in der abgelegenen Himalaya-Region Nepals.

«Viele Familien in der Region leben als Selbstversorger: Wenn das Haus weg ist und die Ernte, dann ist die gesamte Existenz gefährdet. Diese Menschen haben kein anderes Einkommen ausser das, was sie anbauen», sagte die Programmleiterin der Welthungerhilfe in Nepal, Tabea Seiz, der Nachrichtenagentur DPA.

Problematisch ist demnach auch, dass die Katastrophe mitten in die Monsunzeit fiel: Erst vergangene Woche hatten massive Regenfälle und Erdrutsche Menschenleben gefordert und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Am ehesten betroffen seien diejenigen Menschen, die ihre Häuser direkt am Fluss gebaut hätten sowie ältere Menschen.

In all dem Elend sieht Seiz aber auch etwas Positives: «Die Regierung hat sehr schnell reagiert und sich sofort mit Hilfsorganisationen koordiniert.» Ausserdem vernetzten sich viele Menschen über die sozialen Medien. «Nepal ist ein Land mit einem sehr engen sozialen Zusammenhalt, das sieht man hier ganz deutlich», sagte die Programmleiterin bei der deutschen Hilfsorganisation. (sda/dpa)
14:24
Person aus der Schweiz gerettet
Eine vermisste Person aus der Schweiz konnte gemäss den nepalesischen Behörden gerettet werden. Sie wurde zuvor als vermisst gemeldet.
12:54
China warnt vor Risiko durch neuen See
Chinas Behörden befürchten nach der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Tibets und in Nepal mögliche weitere Fluten.

Auf nepalesischer Seite habe sich an einer Flussmündung ein Stausee gebildet, berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Ministerium für Wasserressourcen. Es bestehe das Risiko eines Dammbruchs. In dem neuen See hätten sich bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt, weitere drei Millionen Kubikmeter könnten hinzukommen. Der See sei auch schon übergelaufen, hiess es.



Im Staatsfernsehen liefen Aufnahmen aus der Luft, die den See zeigten. Dieser soll nahe dem von der Sturzflut dramatisch überspülten Grenzposten Gyirong, doch noch auf dem Gebiet Nepals liegen. Die Behörden überwachten die Lage weiter und führten Berechnungen durch, hiess es.

Das erhöhte Risiko schliesst sich damit an die ohnehin schwierigen Rettungsarbeiten an. Die betroffene Gebirgsgegend entlang der dortigen Flüsse ist schwer zugänglich. Chinas Rettungsmannschaften waren zunächst nach der Flut nur aus der Luft oder mit langen Autofahren an den von Schlammmassen eingeschlossenen Grenzübergang Gyirong herangekommen. (sda/dpa)
12:13
Dalai Lama bestürzt über Flutkatastrophe in Nepal und China
Der Dalai Lama hat seine Bestürzung über die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China zum Ausdruck gebracht.

Er bete für alle, die ihr Leben verloren hätten, und spreche den Hinterbliebenen sowie allen von dieser Tragödie Betroffenen sein Mitgefühl aus, teilte das Glaubensoberhaupt der Tibeter mit.

«Da diese Region bereits in der Vergangenheit von Katastrophen heimgesucht wurde, sind dies sicherlich Anzeichen für eine tiefer liegende Ursache - sei es der Klimawandel oder andere Faktoren», hiess es in der Mitteilung weiter. Er hoffe, dass geeignete Folgemassnahmen ergriffen würden, damit sich solche Katastrophen nicht wiederholten, erklärte er. (sda/dpa)

11:39
Opferzahl nach Sturzflut in Nepal steigt auf 270
Die Zahl der Toten nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China ist auf nepalesischer Seite auf 270 gestiegen. Das teilte die Polizei auf der Plattform X mit.

Damit stieg die Totenzahl um fast 100 Menschen an. Hunderte Menschen werden in dem Katastrophengebiet weiter vermisst.

Auch auf chinesischer Seite wurden erste Todesopfer gemeldet. Ausserdem wird nach Hunderten Menschen gesucht. Sowohl in Nepal und China sind unter den zusammengerechnet mehr als 1.300 Vermissten auch Ausländer. Tausende Retter sind auf beiden Seiten im Einsatz, um Überlebende zu finden. (sda/dpa)

10:51
Eine Person aus der Schweiz vermisst
In Folge der Sturzflut im Gebiet zwischen Nepal und China hat die Tourismusbehörde in Nepal auch eine vermisste Person mit Schweizer Staatsbürgerschaft gemeldet. Die Hilfswerke Helvetas und das Rote Kreuz starten Nothilfe-Aktionen und haben erste Gelder gesprochen.

Dem Schweizerischen Aussendepartement (EDA) lagen zuvor keine Informationen über Schweizer Opfer der Sturzflut vor. Entsprechende Abklärungen seien im Gange. Die Schweizer Vertretung in Kathmandu stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort, wie EDA am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Schweizerische Staatsangehörige vor Ort seien gehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. (sda/dpa)

9:42
Keine Informationen zu Schweizer Opfern
Dem schweizerischen Aussendepartement liegen derzeit keine Informationen über Schweizer Opfer der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China vor. Entsprechende Abklärungen seien im Gange.

Die Schweizer Vertretung in Kathmandu stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Schweizerische Staatsangehörige vor Ort seien gehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.

Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich auf X «tief getroffen von den verheerenden Überschwemmungen» und gedachte der Opfer und ihren Familien. Die Schweiz stehe solidarisch mit allen Betroffenen und mit allen, die unermüdlich arbeiteten, um die Gemeinschaft vor Ort zu unterstützen, schrieb er weiter. (sda9
7:20
Über 400 Touristen vermisst
Gemäss Angaben des lokalen Katastrophenmanagements sind unter den Vermissten über 400 Touristen, berichtet die «New York Times». Darunter sind 134 indische, 47 US-amerikanische, 33 britische, 34 australische, 24 kanadische, 19 malayische sowie mehrere deutsche Staatsangehörige.

Die Gegend im Himalaya, in der die Sturzflut niederging, ist unter Wandertouristen beliebt.
(her)


6:55
Zahl der Vermissten steigt auf mehr als 1300
Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1300
(sda/dpa)
4:09
Mehr als 30 Australier nach Sturzflut in Nepal vermisst
Nach der gewaltigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China werden nach Informationen der Regierung in Canberra auch 34 Australier vermisst. «Nepal ist ein Entwicklungsland. Es verfügt nicht über die Ressourcen, die in Australien für ein solches Ereignis zur Verfügung stünden. Daher ist die Informationsbeschaffung schwierig», zitierten australische Medien Ministerpräsident Anthony Albanese.

«Wir sprechen den von den schweren Überschwemmungen in Nepal und Tibet, China, Betroffenen unser tiefstes Mitgefühl aus», schrieb Albanese auf der Plattform X. «Australier in den betroffenen Gebieten sollten den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge leisten.»

15 der Vermissten waren mit dem US-Tourveranstalter Himalayan Glacier in der Region unterwegs, wie die Zeitung «Sydney Morning Herald» unter Berufung auf den Chef des Unternehmens, Sagar Pandey, schrieb. Bei zwei von ihnen soll es sich um Jugendliche im Alter von 11 und 14 Jahren handeln, die vermutlich mit ihren Eltern reisten. Die älteste Vermisste ist eine 64-jährige Frau.

Insgesamt umfasste die Reisegruppe den Informationen zufolge 40 Touristen: neben den 15 Australiern zehn Kanadier, acht US-Amerikaner, zwei Singapurer, zwei Briten, einen Russen und zwei Nepalesen. Begleitet wurde sie von sieben einheimischen Mitarbeitern. (sda/dpa)
17:30
China meldet 3 Tote und 265 Vermisste nach Sturzflut
Nach der Sturzflut in einer Gebirgsregion zwischen Nepal und Tibet hat China 3 Tote und 265 Vermisste gemeldet. Das berichteten chinesische Staatsmedien unter Berufung auf eine erste Erhebung der Behörden vor Ort im Kreis Gyirong im Südwesten Tibets. Die genaue Zahl werde noch ermittelt, hiess es. Die Rettungsmassnahmen liefen weiter, berichteten die Staatsmedien.

In Nepal hatte die Polizei zuletzt 72 Todesopfer bestätigt, die bei der verheerenden Sturzflut entlang des Flusses Bhotekoshi im Gebirge Zentralnepals ums Leben gekommen waren. Auch in Nepal werden weiter Hunderte Menschen vermisst, darunter auch ausländische Reisende. (sda/dpa)
17:02
Bund stellt 500'000 Franken Nothilfe bereit
Die Schweiz stellt nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen (UN) 500'000 Franken für Nothilfe bereit. Dies geht aus einem X-Post des Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) hervor. Bislang gäbe es weiterhin keine Informationen, dass sich unter den Vermissten oder gar gestorbenen Schweizer Staatsbürger befinden.



(cpf)
16:03
Zahl der Todesopfer auf 95 gestiegen
Laut der AFP ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf 95 gestiegen. Die Agentur beruft sich dabei auf Informationen der Polizei. Darunter sollen sich mindestens 11 Kinder befinden. Kurz zuvor hatte die Zeitung Ekantipur noch von 72 bestätigten Todesopfern berichtet. Die Opfer wurden dabei in verschiedenen Teilen des Landes aufgefunden.

Die tatsächliche Anzahl Todesopfer dürfte deutlich höher liegen, zumal weiterhin hunderte Personen vermisst werden. (cpf)
14:24
Grosse Zerstörungen entlang des Flusses Bhotekoshi
Nach Berichten der Zeitung «The Kathmandu Post» und anderer nepalesischer Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen grosse Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Flusses Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfliesst. Unter anderem seien Häuser und Brücken weggespült oder beschädigt worden.

Nepals Regierungschef Balendra Shah kündigte den Einsatz der Armee und weiterer Sicherheitskräfte für die Rettungsmassnahmen an. Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete in dem Himalaya-Staat eine Katastrophenwarnung heraus.

Nepals Regierungschef Balendra Shah
14:17
Opferzahl steigt auf 22
Die Zahl der Toten infolge der Flutwelle erhöhte sich unterdessen auf 22. Das sagte der Leiter der Polizei der betroffenen Provinz Bagmati. Es werde noch eine Zeit lang dauern, bis genauere Daten zu Vermissten und zum Ausmass der Schäden vorlägen. Bestätigt wurde, dass 26 Polizeibeamte in den betroffenen Hochgebirgsgebieten nahe der Grenze zu Tibet als vermisst galten. Auch Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von Befürchtungen über zahlreiche Opfer und Vermisste am Grenzübergang im Kreis Gyirong im Südwesten der Region Tibet.
13:38
Noch keine Informationen über Schweizer Opfer
Nach der heftigen Sturzflut in Nepal steht die Schweizer Vertretung in Kathmandu in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort. «Dem EDA liegen derzeit keine Informationen über Schweizer Opfer vor», heisst es auf Anfrage. Entsprechende Abklärungen seien im Gang. Das EDA rät Schweizerischen Staatsangehörigen vor Ort, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. (ome)
13:24
Hunderte Touristen vermisst
Nach der heftigen Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal werden nach Behördenangaben Hunderte Reisende vermisst. Insgesamt würden 384 Touristen, darunter mehr als 290 Ausländer etwa aus Deutschland, den USA und Spanien vermisst, sagte der leitende Beamte Santosh Panta von der nationalen Tourismusorganisation Nepal Tourism Board der Deutschen Presse-Agentur in Kathmandu. (sda/dpa)
13:18
Gletscherseeausbruch als mögliche Ursache
Nepals Regierungschef Balendra Shah kündigte den Einsatz der Armee und weiterer Sicherheitskräfte für die Rettungsmassnahmen an. Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete in dem Himalaya-Staat eine Katastrophenwarnung heraus. Unklar war zunächst, was die Sturzflut ausgelöst hat. Nicht ausgeschlossen wurde, dass ein sogenannter Gletscherseeausbruch dazu geführt haben könnte. Dabei entleert sich plötzlich ein Gletschersee in Form von Flutwellen. (sda)


13:17
Sturzflut in Nepal
Eine heftige Sturzflut in Nepal hat nach Behördenangeben mindestens acht Menschen das Leben gekostet.

Zudem würden zahlreiche Menschen, darunter 26 Polizeibeamte, in den betroffenen Hochgebirgsgebieten nahe der Grenze zu Tibet vermisst, sagte ein Sprecher der nepalesischen Polizeibehörde.

Nach Berichten der Zeitung «The Kathmandu Post» und anderer nepalesischer Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen grosse Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Flusses Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfliesst. Unter anderem seien Häuser und Brücken zerstört oder beschädigt worden.

Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von Befürchtungen über zahlreiche Opfer und Vermisste am Grenzübergang im Kreis Gyirong im Südwesten der Region Tibet. Genauere Angaben lagen nicht vor.

Die Schlammlawine habe die Strassen zu dem Grenzübergang sowie die Stromzufuhr und Kommunikationsverbindungen abgeschnitten, berichtete Xinhua. Videoaufnahmen in sozialen Medien und Fotos zeigten, wie die braunen Schlammmassen das Flusstal überspülten.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping forderte, die Vermissten mit allen Mitteln zu suchen und Menschen in der Region in Sicherheit zu bringen, wie Xinhua meldete. Zudem mahnte er demnach, das Frühwarnsystem zu stärken. Xi gibt solche Anweisungen in der Regel nur bei besonders schweren Unglücken. Zudem schickte er mit Zhang Guoqing einen ranghohen Kader der Kommunistischen Partei in die betroffenen Region, um die Rettungsmassnahmen zu überwachen. (sda/dpa)


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    Wütende Nepalesen protestieren gegen neue Verfassung
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    45 Kommentare
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    Die beliebtesten Kommentare
    avatar
    Dr. Phil. Antr. Gumsle
    27.08.2026 10:50registriert April 2021
    Wenn man die CCTV Aufnahmen sieht, würde es nicht verwundern, wenn die Todeszahl in den vierstelligen Bereichen hochschnellt. Absoluter Albtraum diese (humanitäre) Katastrophe.
    583
    Melden
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    avatar
    Christofero
    27.08.2026 10:35registriert März 2019
    Was soll dieses permanente Fokussierung auf die Frage, ob es ein Schweizer Opfer gibt? Wird dadurch die Schwere der Katastrophe definiert? !
    7328
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    avatar
    Fribourgeoise
    27.08.2026 11:54registriert Dezember 2022
    Ich befürchte das das Ende der Vermisstenliste noch länger wird. In Indien werden hunderte Tote angeschwemmt habe ich heute gehört. Und da kommt noch viel mehr.
    343
    Melden
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    45
    Wie es zu der verheerenden Sturzflut in Nepal kam
    Die gigantische Flutwelle in Nepal geht einem Experten zufolge auf einen Gletschersturz zurück.
    Nach derzeitigem Wissensstand rekonstruiert Niels Hovius vom deutschen GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung folgenden Ablauf: Am Mittwochmorgen bricht um 8:37 Uhr Ortszeit (6:37 Uhr MESZ) ein Teil der Bergflanke mit einem Gletscher vom Nordhang des Langtang Lirung ab, dem mit gut 7'200 Metern höchsten Gipfel der nepalesischen Region Langtang.
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