Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya mit vielen Toten und Vermissten in Nepal und China warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor Seuchengefahr. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen, stehendes Wasser – all dies erhöhe das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten, sagte ein Sprecher in Genf.
Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben bereits jede Menge Material nach Nepal gebracht. Dazu gehören neben Trinkwasser und Nahrungsmitteln auch Zelte, Nottoiletten, Medikamente, Impfstoffe und Schutzkleidung. Vier Gesundheitseinrichtungen seien völlig zerstört und zwei beschädigt worden, und zwei Kliniken seien nicht mehr erreichbar, sagte der WHO-Sprecher.
Das nepalesische Rote Kreuz will 10'000 Haushalte mit Notunterkünften, Hygieneartikeln und anderem versorgen. «Das ist erst der Anfang», sagte Matt Baden von der Rotkreuz- und Rothalbmondföderation (IFRC) in Nepal. «Ganze Gemeinden sind von der Aussenwelt abgeschnitten, Häuser wurden zerstört und Existenzen zunichtegemacht – und das volle Ausmass der Schäden wird erst dann bekannt sein, wenn die Hochwassergefahr nachlässt und eine Rückkehr sicher ist.» Das Rote Kreuz braucht dafür 25 Millionen Franken. (sda/dpa)

Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben bereits jede Menge Material nach Nepal gebracht. Dazu gehören neben Trinkwasser und Nahrungsmitteln auch Zelte, Nottoiletten, Medikamente, Impfstoffe und Schutzkleidung. Vier Gesundheitseinrichtungen seien völlig zerstört und zwei beschädigt worden, und zwei Kliniken seien nicht mehr erreichbar, sagte der WHO-Sprecher.
Das nepalesische Rote Kreuz will 10'000 Haushalte mit Notunterkünften, Hygieneartikeln und anderem versorgen. «Das ist erst der Anfang», sagte Matt Baden von der Rotkreuz- und Rothalbmondföderation (IFRC) in Nepal. «Ganze Gemeinden sind von der Aussenwelt abgeschnitten, Häuser wurden zerstört und Existenzen zunichtegemacht – und das volle Ausmass der Schäden wird erst dann bekannt sein, wenn die Hochwassergefahr nachlässt und eine Rückkehr sicher ist.» Das Rote Kreuz braucht dafür 25 Millionen Franken. (sda/dpa)
