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Atomwaffen

Chancen auf Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un sind gestiegen.

epa06760720 US President Donald J. Trump speaks about his canceling the summit in Singapore with North Korean leader Kim Jong Un in the Roosevelt Room of the White House in Washington, DC, USA 24 May  ...
Der Ball liege bei Nordkorea, sagt Donald Trump im Weissen Haus.Bild: EPA/EPA

«Produktive Gespräche» – Trump glaubt weiterhin an Gipfel mit Kim Jong Un

26.05.2018, 03:2426.05.2018, 07:10

Die Chancen auf ein baldiges Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthabe Kim Jong Un sind offenbar wieder gestiegen. Trump erklärte am Freitag via Twitter, es habe produktive Gespräche mit Nordkorea darüber gegeben, sich doch zu treffen.

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

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Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen
Wo immer der nordkoreanische oberste Führer Kim Jong Un auftaucht, schreiben sich seine Untertanen die Finger wund.
quelle: epa/yonhap / rodong sinmun / rodong sinmun
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Wenn es so komme, werde er mit Kim wohl am 12, Juni in Singapur zusammenkommen. Wenn erforderlich, werde das Treffen auch über diesen Tag hinaus ausgeweitet, erklärte Trump.

Südkorea begrüsste die Ankündigung von Trump. «Wir sind glücklich, dass die Glut der Gespräche zwischen Nordkorea und den USA neu entfacht wird», teilte ein Sprecher des südkoreanischen Präsidialamtes am Samstag in Seoul mit. «Wir beobachten die Entwicklungen sorgfältig.»

Am Donnerstag hatte Trump das für den 12. Juni in Singapur geplante Gipfeltreffen mit Kim wegen der «offenen Feindseligkeit» Pjöngjangs abgesagt. Stattdessen hatte er eine Fortsetzung seiner Politik des «maximalen Drucks» und der Sanktionen gegen Nordkorea angekündigt. Nordkoreas Vize-Aussenminister Kim Kye Gwan erklärte dazu am Freitag, Pjöngjang sei weiter «jederzeit» zu Gesprächen bereit.

Das historische Treffen zwischen Trump und Kim sollte zur Beendigung des Atomstreits mit Pjöngjang beitragen. Nach Monaten der Entspannung zwischen beiden Staaten hatte sich der Ton zwischen den USA und Nordkorea in jüngster Zeit aber wieder verschärft. (sda/reu/afp)

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