International
Australien

Australien: Arbeiter stirbt nach Einsturz in Goldmine

Unglück in Goldmine: Mann stirbt in Australien nach Einsturz

Beim Einsturz in einer Goldmine in Australien ist ein Grubenarbeiter ums Leben gekommen. Ein weiterer Arbeiter wurde durch herabstürzende Felsbrocken in der Mine nahe der Stadt Ballarat im Bundesstaat Victoria schwer verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
14.03.2024, 02:1714.03.2024, 02:17

Der 21-Jährige konnte befreit werden und wurde in ein Krankenhaus geflogen. 28 Minenarbeiter konnten sich bei dem Unglück am Mittwochabend in einem Schutzraum in Sicherheit bringen, wie die Behörden mitteilten. Sie konnten aus der Mine befreit werden und wurden medizinisch untersucht.

Ballarat gold mine accident
Zum Unfall kam es in der Ballarat Gold Mine. Bild: Imago

Der Minenbetreiber wollte zunächst keine Erklärung zu dem Unglück abgeben. Ballarats Bürgermeister Des Hudson zeigte sich schockiert über das Unglück. «Wir sind eine Gemeinde, die auf Gold gebaut ist», sagte er der Nachrichtenagentur AFP. «Gold spielt immer noch eine grosse Rolle in Ballarat.»

Die Goldmine liegt rund zwei Autostunden westlich der Grossstadt Melbourne. Bereits 2007 hatte es dort einen Einsturz gegeben, bei dem aber niemand verletzt wurde. 2021 äusserten Gewerkschaften Sicherheitsbedenken, die Behörden prangerten Mängel im Sicherheitskonzept der Mine an. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Diesel-Freigabe: Europäer wüten wegen Trump – machen aber die Faust im Sack
Auf Wunsch der USA wollen die G7-Staaten weitere Dieselreserven freigeben. Zuvor hatte der US-Präsident mit einem Exportstopp gedroht. Hinter den Kulissen sind die Europäer alles andere als zufrieden.
Die Ölpreise sind auf Höhenflug, das schlägt sich auch auf die Spritpreise nieder. Und für US-Präsident Donald Trump ist das kurz vor den US-Midterms im November ein Problem. Um insbesondere die Dieselpreise zu senken, verlangten die US-Amerikaner deshalb von den Europäern die Freigabe ihrer Reserven. Und sollten sie das nicht tun, würden die USA einfach einen Exportstopp auf Diesel verhängen – und damit die Europäer nochmal empfindlich treffen.
Zur Story