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Geretteter Koala ist tot – Australien trauert um «Lewis» (und tausende mehr)



Bild

Leider verstorben: Lewis. Bild: screenshot nbc news

Die heftigen Buschbrände an Australiens Ostküste haben tausende Bewohner in Flucht geschlagen und rund 1,6 Millionen Hektar Land zerstört. Wer stark unter der Feuerbrunst leidet, sind die Tiere.

Besonders in Erinnerung der Menschen geblieben ist Lewis, der Koala. Es waren Bilder, die für Aufsehen sorgten. Eine Frau hatte den Koala in ihr T-Shirt gewickelt und aus einem brennenden Wald in New South Wales getragen.

Der Koala war in das Buschfeuer gelaufen und hatte überall Verbrennungen. Die Frau konnte es nicht mit ansehen und rettete ihn kurzerhand.

Nun ist der Koala gestorben. Das Tier, das auf den Namen Lewis getauft wurde, ist wegen seiner schweren Verbrennungen an seinen Händen, Füßen, Armen und Beinen eingeschläfert worden. Der Zustand habe sich immer mehr verschlechtert, weshalb sich die Ärzte entschieden, ihn von seinem Leid zu befreien, schreibt der «Daily Mirror».

Unter dem Post sammelten sich schnell Beileidsbekundungen. «Ohne die Hilfe der Retterin und des Krankenhauses, hätte der Koala einen noch schlimmeren Tod erlitten», hieß es in einem Kommentar.

Das Krankenhaus kümmerte sich zuletzt rund um die Uhr um den Koala, wie es mitteilte. Am Ende konnte es aber nichts mehr für 'Lewis' tun.

Koalas vom Aussterben bedroht

Nicht erst seit den verheerenden Bränden sind Koalas eine bedrohte Art. Forscher gehen davon aus, dass die Tiere im Bundesstaat New South Wales bis ins Jahr 2050 ausgestorben sein werden, wenn die Abholzung und die grassierenden Buschfeuer so weitergehen.

epa07850166 A koala eats in his enclosure in Dresden Zoo in Dresden, Germany, 18 September 2019.  EPA/FILIP SINGER

Bild: EPA

Mit den jetzigen Bränden hat sich die Lage der Koalas noch verschlechtert. In den Bundesstaaten New South Wales und Queensland wurden Berichten zu Folge rund 1000 Koalas Opfer des Feuers.

Das Feuer schreite so schnell voran, dass sich die Tiere nicht in Sicherheit bringen können, sagen Tierschützer. «Es ist wie Ground Zero, da ist absolut nichts mehr», Nicole Blums vom Rescue Collective zu abc.net.au. Und an den Orten, wo das Feuer langsamer vorangehe, bleiben nur die verkohlten Leichen der Koalas zurück.

Ohne die Hilfe von Tierspitälern und freiwilligen Helfern sähe die Lage noch dramatischer aus. Dort werden Dutzende verletzte Koalas behandelt. Nicht alle überleben jedoch.

Die meisten Verletzungen erleiden die Tiere an den Füssen und Armen oder bei Rauchvergiftungen. Auch rund 40 weitere Tierarten sind von den Bränden stark betroffen. (aeg)

Zwei Wirbelstürme wüten in Australien

New South Wales hat den Notstand ausgerufen

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19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • uicked 26.11.2019 23:39
    Highlight Highlight Warum filmen Sie den Koala beim ins Feuer rennen und helfen Ihm erst später? So ala-"Ohhh ein Koala rennt ins Feuer. Film das. Sch****e der verbrennt."
  • Fever333 26.11.2019 18:56
    Highlight Highlight Bin so traurig.Schade hat es lewis nicht geschafft aber jetzt hat er zum glück keine schmerzen mehr.danke an alle die ihm geholfen haben solche menschen sind helden und haben den grössten respekt verdient.
  • EhrenBratan. Hääää! 26.11.2019 18:20
    Highlight Highlight Gute Reise Lewis... 💔🌈
  • TingelTangel 26.11.2019 17:35
    Highlight Highlight Lol , mit denn Australiern hab ich kein Mitleid - die scheren sich nicht um die Umwelt. Kohle abbauen im grossen Stil und denn Klimawandel Leugnen - von mir aus kann es die ganze Insel Rösten. Einfach Schade um die Tiere.
    • Count Suduku 26.11.2019 21:37
      Highlight Highlight Von dir aus kann es die ganze Insel Rösten... huiuiui da ist wohl jemand mit dem schlechten Fuss aufgestanden...
    • Cédric Wermutstropfen 26.11.2019 21:55
      Highlight Highlight Ziemlich rassistisch.
    • TingelTangel 27.11.2019 18:14
      Highlight Highlight @Cédric: Nee , ist nicht Rassistisch - hättest wohl gerne.
  • Magnum44 26.11.2019 17:34
    Highlight Highlight Frage: handelt es sich um "echte" Waldbrände oder wird hier einfach - wie in Brasilien - mehr oder weniger kontrolliert der Wald abgebrannt?
    • ThatScout 28.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Die meisten Waldbrände sind unkontrolliert, ein Teil wurde von einem 19-jährigen in Brand gesetzt.
  • Krise 26.11.2019 17:01
    Highlight Highlight Ich finde Koalas ja auch süss, aber alle anderen Tiere in einem einzigen Satz "Auch rund 40 weitere Tierarten sind von den Bränden stark betroffen" abzuarbeiten ist schon etwas empathie-beschränkt.
    • TheSwede 26.11.2019 17:11
      Highlight Highlight Wäre es bessere eine Auflistung aller 40 Tierarten zu haben?🤨
    • *sharky* 26.11.2019 17:33
      Highlight Highlight Ist wie bei den Delphinen und den Haien... der Hai hat einfach keine Lobby, da er nicht so dämlich grinst... :D ;)
      Jedes Lebewesen welches durch diese Feuerbrünste umkommt ist eines zuviel, der Koala ist einfach der ungefragte Botschafter.
      Tragisch und himmeltraurig das Ganze!
  • Noah Archer 26.11.2019 15:05
    Highlight Highlight Was für verlogeneTypen, die Aussies. 99% der Brände verschulden diese Leute selber. Die Zerstörung und die Ausbeutung des ganzen Landes wird mutwillig von den Behörden selber vorangetrieben.
    Das Meer rundum wird als Kloake benutzt, Millionen Tonnen giftiger Substanzen in Böden und ins Meer gebracht ...
    Dass die Flora und Fauna dabei drauf geht, ist denen in Wirklichkeit völlig egal.
    • Chääschueche 26.11.2019 16:40
      Highlight Highlight Busch und Waldbrände sind zu 99% immer auf Menschen zurückzuführen. Nicht nur in Australien.

      Zu deiner anderen Anschuldigung:

      Das Australien Bodenschätze fördert ist mir bewusst. Sie haben auch enorme Vorkommen. Das Kohle ein drecksgeschäft ist, ist mir auch klar. Wir werden aber bald auch Massig davon importieren da unsere AKWs abgeschalten werden. Daher bitte nicht zul laut schreien ;)

      Aber dass mit dem Meer möchte ich von dir geklärt haben. Du hast bestimmt einige Artikel dazu griffbereit oder?

      Zum Thema Energiegewinnung electricitymap.org
    • Baccaralette 26.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Jup - ich wurde in Australien regelmässig angehupt, wenn ich für ein Wallaby, Känguruh oder Oposum gebremst habe.

      Ganz ganz traurig.
    • Sonnenbankflavor 26.11.2019 16:59
      Highlight Highlight Vor vielen vielen Jahren ging ich für ein paar Monate nach Australien und sah viele schockierende Dinge. Als Beispiel: in einem Zoo gab es einen Kakadu beim Eingang, der die Besucher begrüssen sollte. Dieses arme Tier war völlig verstört und aggressiv. Ihm wurden die Flügel gebrochen damit er nicht wegfliegen kann...würde ich heute das Gleiche sehe würde ich den Vogel packen und mitnehmen und dafür sorgen dass er einen besseren Platz bekommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonnenbankflavor 26.11.2019 15:03
    Highlight Highlight Ruhe in Frieden kleiner Schatz
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 26.11.2019 19:07
      Highlight Highlight Schliesse mich an 😔

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