International
Blaulicht

Ein Toter und zwei Verletzte bei Messerangriff in Zug in Flensburg

Messerangriff in Zug in Flensburg – Mutmasslicher Täter erschossen

30.05.2018, 21:4431.05.2018, 06:46

Nach einem Messerangriff in einem Intercity-Zug im Flensburger Bahnhof ist der mutmassliche Täter erschossen worden. Ein Mann und eine Frau wurden nach ersten Erkenntnissen mit Messerstichen verletzt, wie die Flensburger Polizei am Mittwochabend mitteilte.

Bei der Frau handelt es sich um eine Polizistin, die nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA in dem Intercity-Zug mitreiste. Die 22-Jährige habe nach derzeitigen Erkenntnissen ihre dienstliche Schusswaffe eingesetzt, teilte die Polizei mit. Nach DPA-Informationen gibt es zunächst keine Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund.

Der IC 2406 befand sich auf dem Weg von Köln nach Flensburg. Der Vorfall ereignete sich laut Bundespolizei am Mittwoch gegen 19.00 Uhr im Bahnhof Flensburg. Weitere Angaben zu den Beteiligten könnten noch nicht gemacht werden, teilte die Polizei mit.

Der Flensburger Bahnhof wurde geräumt, die Zufahrtsstrassen gesperrt. Der Zugverkehr nach Flensburg wurde unterbrochen. Bundespolizei, Landespolizei und Kriminalpolizei waren vor Ort. Staatsanwaltschaft und Kripo haben die Ermittlungen übernommen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Palantir-Boss Karp baut Riesenvilla in Liechtenstein – das sorgt für Fragen im Fürstentum
Der CEO des umstrittenen US-Techkonzerns Palantir lässt in Liechtenstein ein grosses Anwesen mit Blick auf das St.Galler Rheintal bauen. Das wirft nicht nur im Fürstentum Fragen auf.
Schon länger ist klar, dass sich Palantir-Chef Alex Karp in Liechtenstein niederlässt. Bereits heute verbringt der umstrittene Tech-Manager seine Zeit teilweise im Fürstentum, das an die Kantone St.Gallen und Graubünden grenzt. Nun sorgt der prominente Neuzuzüger für Aufsehen im Kleinstaat, in dem nur 40'000 Menschen leben: In der Gemeinde Schaan sind auf einem 6000 Quadratmeter grossen Gelände Bagger und andere Baumaschinen aufgefahren.
Zur Story