International
Blaulicht

Mutter stösst Sohn in Hamburg vor U-Bahn

Mutter stösst Sohn in Hamburg vor U-Bahn

19.10.2015, 13:5219.10.2015, 14:58

Eine offenbar psychisch kranke Frau soll ihren elf Jahre alten Sohn in Hamburg vor eine U-Bahn gestossen haben. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntagnachmittag. Der Knabe geriet zwischen zwei Bahnwaggons, er verlor dabei einen Fuss.

Der Verdacht gegen die 31-jährige Mutter habe sich nach der Auswertung von Videoaufnahmen und Zeugenbefragungen erhärtet, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Vermutlich leide die Mutter unter einer psychischen Erkrankung.

Dramatische Rettungsaktion

Die Frau wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung in eine psychiatrische Klinik gebracht. Gegen sie werde wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt.

Der Knabe, der bei dem Zwischenfall am Sonntagnachmittag im U-Bahnhof Hoheluftbrücke schwer verletzt wurde, ist nach Angaben der Polizei inzwischen ausser Lebensgefahr.

Die Rettungsaktion am Sonntagnachmittag war dramatisch: Damit die Helfer zu dem 11-Jährigen gelangen konnten, musste die Bahn zurückgeschoben werden. Der Junge war den Angaben zufolge zwischen den ersten und zweiten Waggon der Bahn geraten. (tat/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
USA wollen 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen – das sind die Hintergründe
Trump hatte jüngst bereits angekündigt, einen entsprechenden Schritt zu prüfen. Zuvor hatte er deutliche Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz geübt, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäussert hatte. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde, teilte ein Sprecher des Pentagons der Deutschen Presse-Agentur mit. Diese Entscheidung folge einer gründlichen Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Sie trage den Anforderungen der Einsatzgebiete sowie den Bedingungen vor Ort Rechnung, hiess es.
Zur Story