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epaselect epa08395544 A person wearing a face mask walks in front of a grafitti mural amid the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus in Rome, Italy, 01 May 2020.  EPA/ANGELO CARCONI

Italien hat die Corona-Krise hart getroffen. Bei insgesamt 246'776 Infizierten sind 35'129 dem Coronavirus zum Opfer gefallen, unter anderem wegen der Überlastung des Gesundheitssystems. Bild: EPA

Betroffene aus Bergamo erzählen: «Dieses Trauma wird mich ein Leben lang begleiten»



Der Tod ist sein Geschäft. Nicolas Facheris ist Direktor eines Bestattungsinstituts. Die Corona-Pandemie in seiner italienischen Heimat war aber selbst für ihn zu viel.

Der 29-Jährige kommt aus Bergamo, der Provinz, die zum Inbegriff einer aus der Kontrolle geratenen Epidemie mit vielen Toten und furchtbaren Bildern geworden ist. «Wuhan Italiens» nennen einige die Provinz nordöstlich der Millionenstadt Mailand.

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«Ich hatte innerhalb von nur 20 Tagen so viel Arbeit wie sonst in zwei Jahren», erzählt Facheris der Deutschen-Presse-Agentur. Normalerweise, sagt er, gibt es in seiner Kleinstadt Madone weniger als 30 Todesfälle pro Jahr. In diesem Jahr war es anders: «Allein im Monat März hatten wir 34 Tote.» Es war auch der Monat, in dem Facheris in keiner Nacht mehr als drei Stunden schlief.

Den Frühling verbrachte er damit, zwischen Krankenhäusern, Pflegeheimen, Privatwohnungen und Friedhöfen hin und her zu fahren. Die Toten musste er selbst beerdigen, da die Friedhofsarbeiter zu dieser Zeit in Quarantäne waren. «Es gab niemanden, der die Arbeit erledigen konnte, also schritten wir und das andere Bestattungsunternehmen der Stadt ein.» Auf dem Friedhof habe man ihnen irgendwann einfach die Schlüssel in die Hand gedrückt.

Coffins are lined up on the floor in the San Giuseppe church in Seriate, one of the areas worst hit by coronavirus, near Bergamo, Italy, waiting to be taken to a crematory, Thursday, March 26, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Antonio Calanni)

Weil es im Krematorium keinen Platz mehr gab, mussten die Särge in einer Kirche aufbewahrt werden. Bild: AP

Das Schlimmste war, Hinterbliebene zu raschen Entscheidungen drängen zu müssen: Per WhatsApp mussten sie Särge wählen und entscheiden, ob ihre Angehörigen beerdigt oder eingeäschert werden sollten. «Dieses Trauma wird mich ein Leben lang begleiten», sagt Facheris. «Immer noch rufen mich Leute an und fragen: «War Mama richtig angezogen? War ihr Haar frisiert? Stimmt es, dass sie in eine Tüte gesteckt wurde?»

«Wenn Sie mich fragten, wie das Wetter zwischen Februar und Juni war, könnte ich nicht sagen, ob es geregnet oder geschneit hat, ob es schön war oder nicht. Ich habe in einer Blase gelebt.»

Auch Sergio Solivani, der als Freiwilliger für das Rote Kreuz arbeitet, und Pfarrer Mario Carminati waren rund um Bergamo im Einsatz. Pater Carminati liess in der Stadt Seriate kurzerhand Särge in einer Kirche lagern, da im Krematorium kein Platz mehr war. 270 Tote segnete er in dieser dunklen Zeit. «Wenn Sie mich fragten, wie das Wetter zwischen Februar und Juni war, könnte ich nicht sagen, ob es geregnet oder geschneit hat, ob es schön war oder nicht. Ich habe in einer Blase gelebt.»

An Italian flag hangs outside the San Giuseppe church as an Army soldier walks past trucks waiting to load coffins to be taken to crematoriums in Venice and Udine, from Seriate, near Bergamo, northern Italy, Saturday, March 28, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Antonio Calanni)

Auch in Italien musste das Militär einschreiten. Bild: AP

Während Pater Carminati damit beschäftigt war, Beerdigungen zu organisieren und Anrufe von verzweifelten Gemeindemitgliedern anzunehmen, traf der 21 Jahre alte Solivani beim Roten Kreuz Entscheidungen über Leben und Tod. Als Sanitäter war er Teil eines Teams, das beurteilte, ob Patienten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden oder nicht. «Als ich abends nach Hause kam, fragte ich mich: Hätten wir mehr für diesen Menschen tun können?» Gedanken wie diese quälten den Philosophiestudenten. Erst ein Psychologe konnte ihm helfen, mit den Schuldgefühlen umzugehen.

Im grössten Krankenhaus von Bergamo, Papa Giovanni XXIII., sorgt sich Psychotherapeutin Chiara Bignamini um die mentale Gesundheit der Ärzte, Pfleger und Sanitäter. Sie organisiert Gesprächsrunden. «In Notfällen oder traumatischen Situationen schaltet sich in unserem Gehirn das Sprachzentrum aus», erklärt sie. Denn dann müsse es sich auf mögliche Gefahren konzentrieren. «Während wir Erfahrungen machen, haben wir also Schwierigkeiten, darüber zu sprechen, denn uns fehlen die Worte.» Die Gesprächsrunden sollen bei der Verarbeitung helfen.

epa08321910 A patient suffering from Covid-19 is admitted to the Helios hospital in Leipzig, Germany, 25 March 2020. The two patients, who are now to be treated in the intensive care unit of the heart centre, were flown from Bergamo to Saxony in an Italian Air Force aircraft. Saxony on 23 March announced that it would accept Corona patients from Italy in its hospitals.  EPA/Hendrik Schmidt / POOL ATTENTION EDITORS: Patients face was pixelated by source

Die Sanitäter mussten täglich entscheiden, was mit den Corona-Patienten geschehen wird. Bild: EPA

Nicht allen gelingt es, zu sprechen. «Ich habe meinen Vater und drei Tanten verloren», sagt Armando Persico, Bildungsexperte aus Albino. Auseinandersetzen will er sich damit nicht. «Für mich gibt es diese Zeit nicht.» Sein Leben habe im Februar geendet und erst im Mai wieder begonnen, nachdem Bergamos dunkelste Tage überstanden waren. Persico will weitermachen. Facheris, dem Bestattungsunternehmer, bleibt beim Blick in die Zukunft nur Hoffnung. «Sie sagen immer wieder, dass dieses Ding im September oder Oktober zurückkehren könnte. Ich hoffe aufrichtig, dass das nicht der Fall sein wird.» (cki/sda/dpa)

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hakuna!Matata 30.07.2020 15:42
    Highlight Highlight Vielleicht möchte ja hier der User Cooldown nochmals erklären dass Covid19 einfach nur harmlos wie die Grippe ist?
    • Mein Z tut W wenn ich G 30.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Und die Userin Chloetira, angeblich eine Spitalmitarbeiterin, die heute behauptete, eine Grippe wird als zu harmlos und Corona als zu gefährlich, eingestuft. Ich kann mich jetzt noch nicht beruhigen.
  • nafets 30.07.2020 14:11
    Highlight Highlight vielleicht könnte man all die super-Verschwörer, Ignoranten und all jene, die immer noch ihren Bedürfnissen nachtrauern mal mit diesen Personen für ein Gespräch und Gedankenaustausch zusammenbringen.
    es macht mit auf der einen Seite sehr nachdenklich und traurig, solche Geschichten lesen zu müssen und auf der anderen Seite stinksauer, wenn ich hier in der Schweiz sehe, wie fahrlässig immer noch mit dem Leben fast ALLER gespielt wird....
  • Michel Kurtz 30.07.2020 12:37
    Highlight Highlight Keine Kommentare hier von Befürwortern der Spassgesellschaft? Aha, weil dieser Beitrag den Spass verderben könnte! Gut so
  • COVID-19 ist Evolution 30.07.2020 12:11
    Highlight Highlight Mein Corona-Virus war ein Direkt-Import aus Bergamo. Der Arbeitskollege war am heiraten und feierte einige Wochenenden lang Junggesellen-Parties in der Heimat.

    War eine kurze Nahtod-Erfahrung und danach ziemlich Scheisse, nicht nur die Woche der akuten Erkrankung sondern auch die nur sehr langsam abklingenden körperlichen Phänomene in der Folge.

    Aber: mit einer erworbenen Immunität erhält man ohne die assoziierte Angst eine wesentlich klarere Sicht auf die reale Situation. Grundlos der irrationalen Panik ausgesetzt zu sein ist auf Dauer gleichwohl belastend.
    • Amboss 30.07.2020 14:17
      Highlight Highlight Anhand deiner Kommentare konnte ich mir nicht vorstellen, dass du Betroffener bist. Gerade du solltest ja wissen, dass es nicht einfach eine irrationale Panik ist. Gerade wenn du von "Nahtod-Erfahrung" sprichst?

      "Grundlos der irrationalen Panik ausgesetzt zu sein ist auf Dauer gleichwohl belastend. "
      Das kannst du ja gar nicht wissen. Du kennst ja nur deine Sicht als Immuner.

      Ich kann nur sagen: Ich hab grossen Respekt vor dem Virus. Aber da sind einige Dinge, die deutlich belastender sind in meinem Leben.
      Und als "irrationale Panik" erlebe ich die Situation sowieso nicht.
    • Garp 30.07.2020 15:21
      Highlight Highlight Ich weiss nun nicht, ob Du den Begriff Nahtoderfahrung korrekt verwendest.
    • Kruk 30.07.2020 15:26
      Highlight Highlight Panik?
      Ich sehe keine Panik, was ich sehe sind vernünftige Menschen die zur Vorsicht aufrufen und unvernünftige die denken ein Abend in der Disco sei wichtiger als der weitere Verlauf der Pandemie und Abstand halten ist ihnen zu mühsam und die Maskentragen sowieso.
    Weitere Antworten anzeigen
  • n3rd 30.07.2020 11:07
    Highlight Highlight Lustigerweise schreiben viele Kommentatoren immer wieder über die "Verrohung" der Gesellschaft und den wachsenden Narzissmus.

    Wenn man deswegen schon ein Trauma hat, sind wir also noch weit weg von der Verrohung.
    • MaximaPoena 30.07.2020 12:02
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir noch echt krasse Zeitgenossen wie dich, die solche Erlebnisse einfach so wegstecken. Zumindest wenn sie es in ein Kommentärli schreiben.
    • n3rd 30.07.2020 13:40
      Highlight Highlight @MaximaPoena: Das kann man lernen und wer in einem solchen Job arbeitet sollte auch eine entsprechende Ausbildung haben. Notärzte und Feuerwehrleute haben auch nicht jedesmal schlaflose Nächte wenn ihnen nach nach dem Unglück mal wieder Opfer unter den Fingern weggestorben sind.
    • MaximaPoena 30.07.2020 14:18
      Highlight Highlight Woher glaubst du das zu wissen? Auch für Blaulichtorganisationen ist der Tod nichts alltägliches. Wäre das der Fall, so stumpften sie ab und hätten den nötigen Respekt vor dem Leben nicht mehr, um ihre Aufgabe richtig zu erfüllen. Manche Sachen lassen sich einfach nicht "wegtrainieren". Um bei deiner Logik zu bleiben, dürfte ein Pilot den Ohrendruck wegen der "entsprechenden Ausbildung" ja nicht mehr spüren...
  • Eidg. dipl. Kommentarspalter 30.07.2020 11:01
    Highlight Highlight «Nur eine Grippe» ist das verbale Arschgeweih der Covidioten. Wehe uns im Herbst…
    • Tschowanni 30.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Bei solchen Texten und Wortwahl, Frage ich mich öfters, wer die wirklichen Verschwörer sind
  • Thadic 30.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Im angehängten Zeitungsartikel erklärt ein Experte vom nationalen Gesundheitsministerium, dass sowohl die tatsächliche Zahl der Toten in Italien höher und noch viel extremer die Zahl der Infizierten um ein vielfaches höher ist. Der Bereich geht von 1.8 bis 6.3 Millionen.
    Für mich stellt sich nun die Frage ob diese grosse Diskrepanz nur in Italien existiert.

    https://www.google.ch/amp/s/www.corriere.it/cronache/20_aprile_18/coronavirus-veri-numeri-italia-6-milioni-contagiati-99304052-80e6-11ea-ac8a-0c2cb4ad9c17_amp.html
  • sikki_nix 30.07.2020 10:54
    Highlight Highlight Dafür haben wir den Lockdown und alle Opfer die damit einhergingen gemacht und konnten damit eine solche situation zumindest in der deutschschweiz verhindern. das dürfen wir nie vergessen und ein wiederanstieg müssen wir um jeden Preis verhindern.
    • Calvin Whatison 30.07.2020 13:15
      Highlight Highlight Welcher Lockdown?
    • smartash 30.07.2020 14:47
      Highlight Highlight Nei, ganz bestimmt nicht „um jeden Preis“

      Menschen die etwas „um jeden Preis“ wollen, machen mir, ehrlich gesagt, ziemlich Angst
    • sikki_nix 30.07.2020 15:51
      Highlight Highlight Es handelt sich hier mur um eine redewendung. natürlich wollte ich niemandem damit angst machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Utschli 30.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Und es gibt immernoch Leute, die denVirus für einen Hoax halten:/ auch in der Schweiz...
    • Hades69 30.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Ist halt abhängig von den Medien die man konsumiert. Aber genau solche Vorurteile die du hast verhindern eine respektvolle Diskussion. Anstatt mit Fakten kommst du mit Verschwörung.
    • NoraDrenalin 30.07.2020 11:33
      Highlight Highlight Ich gehöre nicht zu denen. Dennoch ist es schon etwas schräg, wie dramatisch die Situation dargestellt wird, wobei vom Bestatter im März 35 Tote und vom Pfarrer während der ganzen Epidemie 270 Tote gezählt werden. Omis und Opis zu verlieren ist tragisch, aber keine Apokalypse.
    • Hades69 30.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Die Alten sind dem Neoliberlismus sowas von egal. Die Massnahmen unter diesem Deckmantel uns zu verkaufen zäugt von Heuchlerei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malkollektivdurchatmen 30.07.2020 10:48
    Highlight Highlight Viel Kraft den Menschen in und um Bergamo🤛 und an alle andern: staythefuckathome
  • Ah_geh 30.07.2020 10:43
    Highlight Highlight Statt zu wiederholen, wie schlimm es in Norditalien war, wäre es wichtiger, aufzuarbeiten, wie es zu dieser tristen Situation kommen konnte. Wäre Bergamo repräsentativ, dann hätte es in anderen Ländern u.U. viel schlimmer kommen müssen.

    Italien hat im Jänner quasi nie getestet. Kann es sein, dass der Anstieg der Infektionskurve daher als Grippe diagnostiziert niemandem auffiel (evtl. primär Infizierte < 50, von denen z.B. in Genf < 1/10000 gestorben sind), und dass das Virus also schon häufig vorkam, als es auf die ältere Bevölkerung stiess?

    Das wäre wichtig für unser weiteres Vorgehen.
  • Don Alejandro 30.07.2020 10:40
    Highlight Highlight Beruflich habe ich viel mit Norditalien zu tun. Die Berichte wonach alle mit denen ich beruflich zu tun hatte zumindest im Bekanntenkreis Menschen an Covid verloren haben erschaudern mich noch heute. Ein Fall bleibt mir noch in Erinnerung, wo beide Elternteile verstarben.
  • blong 30.07.2020 10:14
    Highlight Highlight «Sie sagen immer wieder, dass dieses Ding im September oder Oktober zurückkehren könnte. Ich hoffe aufrichtig, dass das nicht der Fall sein wird.»

    Im Herbst wird dann wohl niemand mehr den Fehler machen und leicht Erkrankte in Altersheime platzieren, wie das zu Beginn der Pandemie geschehen ist. Für eine grundlegende Sanierung für Italiens totgespartes Gesundheitssystems kommt die nächste Welle wohl aber tatsächlich zu früh. Wenn die Kapazität nicht reicht, um u.a. Covid-19-Erkrankte von anderen Patienten auf eine dem Virus angemessene Art zu trennen, dann rächt sich das natürlich.
  • Ortega Peru 30.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Eine Zwangslektüre für alle Coronaleugner, die sich in den Kommentarspalten, vor allem von anderen Newsportalen tummeln. Leider werden diese solche Berichte nicht lesen und, falls doch, als Teil einer Verschwörung der Elite abtun.
  • Marco Rohr 30.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Ein Artikel, den alle lesen sollten, die diese Pandemie weiterhin für Fake News und Panikmache halten.
    • cal1ban 30.07.2020 18:13
      Highlight Highlight Fernsehsender (CBS) die Bilder aus italienischen Spitälern als solche aus New York betiteln, sind für mich Fake News und Panikmache. Bilder von Särgen im Jahr 2013 auf Lampedusa, die als Corona-Tote bezeichnet werden, sind für mich ebenfalls Fake News und Panikmache.

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