International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

So veränderten sich die Flüchtlingsströme nach Europa

Fast 70 Millionen Menschen flüchten weltweit vor Krieg, Hunger und Armut. Immer weniger landen in Europa, seit die «europäische Flüchtlingskrise» 2016 ihren Höhepunkt erlebte. Eine Übersicht in drei Grafiken.



Gemäss der UNO-Flüchtlingshilfe sind weltweit 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Zahl der Flüchtlinge, die in Europa landen, hat sich gegenüber den Vorjahren drastisch verkleinert. Die Internationale Organisation für Migration (IOM, siehe untenstehende Box) führt umfassende Statistiken über Flüchtlinge und publiziert diese Zahlen täglich. 2019 erreichten bis heute (Stand 16.6.) 31'771 Flüchtlinge Europa über das Meer oder den Landweg. Wir haben aus den Daten drei eindrückliche Grafiken gebastelt, die zeigen, wie sich die Flüchtlingsströme nach Europa verändert haben.

Das ist das IOM

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) ist eine weltweite zwischenstaatliche Organisation im UN-System, welche 1951 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Le Grand-Saconnex bei Genf hat. Sie führt auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene Hilfsprogramme für Migranten durch. Mitglieder sind 169 Staaten.
Das IOM wird von einigen Seiten kritisiert, dass es mehr nach wirtschaftsorientierten als nach humanitären Prinzipien agiere.​

Flüchtlinge, die im ersten Halbjahr Europa erreichen

Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge hat in den letzten Jahren markant abgenommen. Im Vergleich mit 2016 kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres (also bis Juni) deutlich weniger Flüchtlinge in Europa an. Die Daten von 2019 sind bis zum 16. Juni, da dürfte sich die Zahl bis Ende Monat noch etwas anheben (an den ersten 16 Tagen im Juni 2019 kamen rund 3'218 Flüchtlinge an). Das Niveau von 2018 wird im Normalfall nicht erreicht.

Flüchtlinge Grafik 2019

Das sind nur die Zahlen bis jeweils am 30. Juni des Jahres (2019: 16. Juni).

Weltflüchtlingstag

Heute (20. Juni 2019) ist Weltflüchtlingstag. Dieser wurde 2001 von der UNO ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #withRefugees werden diverse Aktionen rund um Flüchtlinge durchgeführt.

Monatlicher Vergleich seit 2015

Der Rückgang der Flüchtlinge wirkt sich natürlich auch auf die monatlichen Zahlen aus. Bis im Juni (Stand 16.6.) kamen im Vergleich mit den letzten vier Jahren immer so wenige Flüchtlinge in Europa an wie sonst nie.

Bild

*Zahlen bis 16. Juni 2019.

Wo die Flüchtlinge ankommen

Griechenland und Spanien sind 2019 die Länder, welche Flüchtlinge deutlich am meisten erreichen. Italien machte die Einreise fast unmöglich, daher brachen die Zahlen total zusammen.

Deutlich mehr Ankünfte als 2018 verzeichnen dagegen auch Malta und Zypern.

Zahlen 2019 bis 16. Juni, 2018 ganzer Juni.

Woher die Flüchtlinge kommen

Vor einem Jahr kamen die meisten Flüchtlinge nach Griechenland aus Syrien, gefolgt vom Irak. Heute machen Afghanen den Hauptteil aus.

Spanien erreichten schon vor einem Jahr die meisten Flüchtlinge aus Marokko, Mali und Guinea. Aus den drei Ländern betreten auch 2019 die meisten Menschen erstmals Europa.

Griechenland

  1. Afghanistan: 47%
  2. Syrien und Irak: je 13%
  3. Palästinensische Gebiete: 11%
  4. Kongo (Brazzaville): 5%

Spanien

  1. Marokko: 25%
  2. Mali und Guinea: je 19%
  3. Elfenbeinküste: 13%
  4. Senegal: 12%

Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form bereits im August 2018 und wurde für den Weltflüchtlingstag 2019 upgedatet.

Ruanda - 20 Jahre Genozid

Twitter half dieser 18-jährigen Frau bei der Flucht

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

12
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

109
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

99
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

12
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

109
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

77
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

114
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

99
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

76
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mutbürgerin 20.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Wenn immer weniger kommen bedeutet dies auch, dass die Herkunftsländer immer sicherer und reicher werden. Es komme nur noch diejenigen, die das noch nicht bemerkt haben.
  • franzfifty 20.06.2019 14:31
    Highlight Highlight Ich fand ein Beitrag im Schwedischen TV interessant. Da wurden die Leute auf die Strasse gefragt, ob sie Fluechtlinge aufnehmen wuerden. Von allen Personen haben alle JA gesagt. Dann hat der Moderator gesagt:
    "Ok, ich habe 2 Fluechtlinge hier, die ich bei Euch unterbringen muss bis wir weiterverifizieren koennen". Ploetzlich hiess es von ALLEN:
    "Oh sorry, ich kann jetzt gerade nicht" oder "Das ist jetzt nicht ideal, da ich kein Platz habe.." oder "Leider ist es bei mir nicht moeglich"...
    Also jeder Twittert etc drauflos, aber dann..Schwanz einziehen. Ich selber will keine. Da bin ich ehrlich!
    • Raffaele Merminod 20.06.2019 15:59
      Highlight Highlight Hat irgendjemand je Flüchtlinge bei sich zuhause aufnehmen müssen? Es ist ja nicht so das bis jetzt irgend welche Privatpersonen gezwungen wurden Flüchtlinge aufzunehmen, oder?
      Warum stellt man dann so eine blöde Frage?
    • franzfifty 20.06.2019 16:05
      Highlight Highlight Nein, aber das zeigt, dass jeder in der Oeffentlichkeit, im Internet etc als "Gutmensch" rueberkommen will und dann wenns daraufankommt die besten Ausreden hat...
    • Raffaele Merminod 20.06.2019 20:08
      Highlight Highlight Nein das sind keine Ausreden. Es zeigt nur das Menschen halt nicht immer überlegt antworten. Hätten sie Zeit zum überlegen, worden die merken dass die Frage absoluter Schwachsinn ist.
  • Randalf 20.06.2019 14:22
    Highlight Highlight
    Die Flüchtlingsströme haben sich seit je her immer wieder verändert. Je nachdem wie sich die Gesetze der verschiedenen Länder geändert haben.

    Man sollte nicht wütend sein auf die Menschen, welche einfach ein wenig mehr aus dem Leben holen möchten.
    Die Grundlagen für ein "gerechtes" Leben in den Herkunftsländern wurde auch durch unsere Mithilfe zerstört.
    • Ale Ice 20.06.2019 14:34
      Highlight Highlight @Randalf
      So schön einen Kommentar zum Thema lesen zu können, der sachlich und verständnisvoll wirkt.
    • dorfne 20.06.2019 14:35
      Highlight Highlight Da haben Sie recht. Wir haben viel falsch gemacht und jetzt stehen wir vor der Herausforderung Alle die nach Europa kommen wollen für ein besseres Leben auch aufzunehmen. Weil sie sonst im Mittelmeer ertrinken und das dürfen wir nicht zulassen.
    • Randalf 20.06.2019 15:18
      Highlight Highlight
      @dorfne
      In Tschad und in Kenia gibt es Flüchtingslager von 300'000 bis 400'000 Menschen. Von dem Geld das früher dorthin ging, wird nun ein Teil verwendet um in der Sahara eine Schutzmauer für uns zu ziehen (die Torwächter Europas, arte).
      Solche Argumente wie du sie bringst kenne ich aus unzähligen Diskussionen.
      Nur weil wir sie nicht aufnehmen können/ wollen, heisst das noch lange nicht, dass wir an keiner gemeinsamen Lösung arbeiten sollten.
      Gestern hatte es ein spannendes Interview mit Mark Pieth über Goldabbau in watson. Das meine ich mit Zerstörung, imfall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 20.06.2019 13:37
    Highlight Highlight Lasst diese 68 Mio nach Europa kommen. Bis in ein paar Jahren sind es dann wieder 68 Millionen. Wieder reinlassen, usw.. wohin soll das führen? Und hört auf pauschal von Flüchtlingen zu reden. Die meisten Migranten sind Armutsflüchtlinge aus Afrika. Bis 2050 wird sich dort die Bevölkerung nochmals verdopplt haben. Klopft den Amis auf die Finger. Die bereiten wieder Mal einen Aggressionskrieg im mittleren Osten vor, s. Iran. Und wir Europäer dürfen dann wieder Millionen von Kriegsflüchtlingen aufnehmen. Fluchtursachen bekämpfen? Nö. Lieber auf das totale Chaos losrasen.
    • Lord_ICO 20.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Hier für dich die Statistik des UNHCR in einer einfachen Darstellung.
      Benutzer Bild
    • Phrosch 20.06.2019 14:51
      Highlight Highlight Vielen Dank, Lord. Verstehe die vielen Blitze dazu jedoch nicht. Ach ja, postfaktisches Zeitalter...
    • Garp 20.06.2019 15:05
      Highlight Highlight Die sogenannten Armutsflüchtlinge haben wir uns selber eingebrockt. Mit Kolonilismus, Rohstoffpreisen, Zerstörung von funtionierender Kleinwirtschaft in Afrika, Klimawandel, Profitgier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hiob 20.06.2019 13:22
    Highlight Highlight wie wäre es mit einer prognose der flüchtlinge in europa bis 2050? das sind bestimmt interessante zahlen.
    • Atheist1109 20.06.2019 15:10
      Highlight Highlight Was soll diese Prognose bringen? Die kann ja nur total falsch liegen. Oder wollen sie alle Bürgerkriege der nächsten 30 Jahre von hier bis nach Pakistan vorhersehen? Wer weis schon, was die Zukunft bringt?
      Am Ende sind wir es noch, die in 30 Jahren flüchten müssen. Wäre nicht
      das erste mal in der Geschichte der
      Schweiz.
    • hiob 20.06.2019 16:15
      Highlight Highlight ja gut, dann brauchen wir ja auch keine wetterprognosen mehr. und überhaupt. bringt ja eh nichts. alles nur spekulation. genau darum geht es, umweltfaktoren wie zb klimawandel miteinzuberechnen. kann man machen, gibt es ja auch schon. man kann ja auch erst mal mögliche kriege aussen vor lassen. wie gesagt, wären bestimmt interessante zahlen.
    • Garp 20.06.2019 17:28
      Highlight Highlight Und was willst Du mit diesen Zahlen? Die Ursachen beseitigen, wäre doch dringlicher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 20.06.2019 13:03
    Highlight Highlight "...wurde für den Weltflüchtlingstag 2019 upgedatet"
    Upgedatet - echt jetzt? Das Wort "Aktualisiert" klingt ja sonst so altmodisch...
    • Leela 20.06.2019 17:08
      Highlight Highlight heisst es nicht auch eher geupdated?
  • peterpan42 20.06.2019 12:58
    Highlight Highlight Wir haben es somit erfolgreich geschafft, hilfesuchende Menschen in Lagern in Libyen, der Türkei, Syrien,.. Darauf warten zu lassen, ob sie an Mangelernährung sterben, von einer verirrten Rakete getroffen werden oder bei einem erneuten Versuch Europa zu erreichen im Meer ertrinken.
    Ich bin wirklich Stolz auf uns. 😠
    • paco95 20.06.2019 14:32
      Highlight Highlight Schlussendlich ist es immer noch ihre Entscheidung, ob sie Heimat und Familie verlassen und den Tod riskieren nur um hier unbeschäftigt zu sein und in die Kriminalität zu rutschen. Ich rede von afrikanischen Migranten nicht von Kriegsflüchtlingen. Grosskonzerne sollten sich jedoch schuldig fühlen, deshalb ja zur Konzernverantwortungsinitiative.
    • Heinzbond 20.06.2019 14:32
      Highlight Highlight Vorsicht du wirst noch als Gutmensch abgestempelt...
    • CaptainLonestarr 20.06.2019 16:34
      Highlight Highlight Ich kann mich nicht daran erinnern für die Kriege in Syrien oder Lybien verantwortlich zu sein.
  • farbarch1 20.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Diese Zahlen sind einfach lächerlich, gemessen daran, dass sich dahinter menschliche Schicksale befinden. Ein paar Tausend Flüchtlinge in Italien und Griechenland, das sollte doch die EU noch stemmen können. Natürlich ist es richtig, ein Zeichen zu setzen gegen den Flüchtlingstourismus. Aber mit dem Tod bezahlen sollte niemand dafür, dass er einer allgemeinen Aufbruchstimmung gefolgt ist.
    • dorfne 20.06.2019 14:04
      Highlight Highlight Wir haben schon viel, viel früher versagt, indem Fluchtursachen geschaffen und Kriege angezettelt wurden. Jetzt zeigt uns dieses Versagen seine wüste Fratze. Und weil wir die nicht anschauen wollen, machen wir ein bisschen jöjö, die armen Migranten, muss man Alle aufnehmen. Die Konsequenzen die das für uns Alle hat, werden verdrängt. In Anbetracht unserer Kollektivschuld ist dieses ganze Jöjö nur Heuchlerei. Natürlich darf niemand im Mittelmeer ertrinken. Das heisst für mich aber nicht "denken verboten".
    • farbarch1 20.06.2019 14:51
      Highlight Highlight @dorfne: wenn Sie Kriege angezettelt und Fluchtirsachen geschaffen haben begrüsse ich es, dass Sie dem Denkverbot entgegenhalten.
    • dorfne 20.06.2019 15:25
      Highlight Highlight @farbarch1. Ihr Spott entgeht mir nicht. Ich schreibe "wir" weil ich zum privilegierten Teil der Menschheit gehöre und auf Kosten jener lebe, die jetzt der Armut entfliehen. Da kann ich nicht einfach mit dem Finger auf die andern zeigen und mich selber rausnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lörrlee 20.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Entweder stimmen diese Daten nicht, oder ihr müsst mir was erklären:
    1. Grafik:
    2015: 144'013 Flüchtlinge
    2016: 240'836 Flüchtlinge

    2. Grafik:
    2015:
    5'033 + 6'917 + 9'068 + 28'092 + 39'278 + 55'625 + 78'313 + 131'245 + 174'169 + 229'220 + 153'211 + 141'183
    = 1'051'354 Flüchtlinge

    2016:
    74'315 + 62'801 + 37'948 + 15'661 + 23'611 + 26'500 + 27'892 + 30'379 + 24'835 + 34'280 + 19'671 + 12'539
    = 390'432

    Da stimmt was nicht?
    • Reto Fehr 20.06.2019 13:00
      Highlight Highlight Die Zahlen stimmen schon. In der ersten Grafik sind sie allerdings jeweils nur bis und mit Juni. Ich habs jetzt noch bisschen klarer angeschrieben, das war vorher nicht optimal.
    • Lörrlee 20.06.2019 15:30
      Highlight Highlight Danke für die Antwort und die Klärung.
      Alles klar, dann scheint es zu stimmen. Nur noch eine Frage: Weshalb nur der Vergleich bis Juni? In einem solchen Zeithorizont macht es meiner Meinung nach mehr Sinn die gesamten Jahre zu vergleichen, insbesondere weil sich 2015 und 2016 so krass voneinander im Jahresanfang und Jahresende unterscheiden. 2019 zu berücksichtigen macht in diesem Kontext noch wenig Sinn, ausser es gäbe einen plötzlichen Unterschied von Jan-Jun 2018 zu 2019. Da es sich aber nur um einen kontinuierlichen Trend handelt, scheint dies eher überflüssig und irreführend.
    • Reto Fehr 20.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Ich wollte aktuelle Zahlen verwenden. Daher wäre es schade gewesen, 2019 wegzulassen. Aus meiner Sicht macht der Vergleich der ersten Monate Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 20.06.2019 12:00
    Highlight Highlight Salvini wirkt.
    Und straft alle Lügen, die behaupteten man könne nichts tun gegen die illegale Migration über das Mittelmeer.
    • Weissbrot 20.06.2019 12:17
      Highlight Highlight Da hast du Recht du schlauer Kopf!Wenn man die Leute tötet(nach Libyen zurück schicken oder ersaufen lassen)können sie nicht mehr flüchten!
    • messiah 20.06.2019 12:20
      Highlight Highlight Die Grenzen schliessen und Menschen sterben lassen empfinde ich persönlich nicht als "es wirkt".
    • Hugobert 20.06.2019 12:22
      Highlight Highlight Ah ja genau... - damit hat er das Problem erfolgreich in die Sahara und an die Küstenregionen Nordafrikas verlegt. Supertoll gelöst - Zahlen bei uns reduziert, nicht mehr unser Problem?? Perverser kann man diese tragische Problematik gar nicht „angehen“.
    Weitere Antworten anzeigen

5 Punkte, die zeigen, wie es um die psychische Gesundheit in der Schweiz steht

Knapp ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen. Das kann von Ess- über Angststörungen bis zu Depression reichen. Ein Überblick.

Letzte Woche teilte das Bundesamt für Statistik Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017 mit. Stress und psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz haben demnach 2017 zugenommen. 21 Prozent der Erwerbstätigen litten bei der Arbeit sehr oft unter Stress. 2012 waren es noch 18 Prozent.

Zugenommen haben die psychosozialen Risiken generell. Fast die Hälfte (49%) der gestressten Personen fühlen sich emotional erschöpft, was das Burn-out-Risiko erhöht.

Dies sind Vorboten von psychischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel