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Wiesn: Mitarbeiter nach Unfall auf Oktoberfest reanimiert

Mitarbeiter nach Unfall auf Oktoberfest reanimiert

04.10.2026, 13:1504.10.2026, 15:17

Erneut ist ein Mitarbeiter an einem Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest schwer verunglückt. Rettungskräfte hätten den 47-Jährigen vor Ort reanimiert, teilte die Polizei mit. Der Mitarbeiter der Schiffsschaukel befinde sich nun im Krankenhaus. Bereits am dritten Wiesn-Tag war es zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen.

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Die Schiffsschaukel auf der Oide Wiesn.Bild: www.imago-images.de

Der Unfall an der historischen Schiffsschaukel hatte sich laut Polizei am letzten Tag des Oktoberfests gegen 10.15 Uhr ereignet. Der 47-Jährige sei dabei schwerst verletzt worden, hiess es von der Polizei. «Eine Gefahr für die Fahrgäste des Fahrgeschäftes bestand zu keinem Zeitpunkt.» Der Betrieb an dem Fahrgeschäft wurde eingestellt, die Polizei sperrte den Bereich ab.

Ermittlungen werden Tage dauern

Am Nachmittag gab es laut der Polizei keine neuen Informationen dazu, wie es dem Verletzten geht. Dieser war bei dem Unfall von einer Schiffsschaukel im Bereich der Halswirbelsäule getroffen worden, sagte Julian Tanzer von der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn. Mehrere Rettungskräfte waren ihm zufolge etwa zwei Minuten nach dem Unfall bei dem Verletzten, um ihn zu versorgen.

Ein Kriseninterventionsteam betreute laut Polizei die Zeugen des Unfalls. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Dazu würden Zeugen befragt und Videoaufnahmen ausgewertet, sollte es welche geben, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen würden voraussichtlich einige Tage dauern.

Die historische Schiffsschaukel auf der Oidn Wiesn wird laut der Oktoberfest-Homepage nicht durch Motoren angetrieben, sondern durch die Muskelkraft und Schwerpunktverlagerungen der Fahrgäste. Bis zu zwei Personen finden in den schiffsförmigen Gestellen Platz. «Einige Schiffschaukeln sind sogar in der Lage, sich zu überschlagen», heisst es weiter.

Für Entsetzen hatte auf dem grössten Volksfest der Welt bereits der Tod eines 52-jährigen Sicherheitsmitarbeiters eines Freefall-Towers gesorgt, der unter bisher ungeklärten Umständen unter einer Gondel eingeklemmt worden war. Ausserdem starb eine 90-Jährige im Krankenhaus, nachdem sie auf der Oidn Wiesn ein Kutschpferd hatte streicheln wollen, ihr Rollstuhl sich im Geschirr verfangen hatte und sie gestürzt war. (hkl/sda/dpa)

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