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Mehrere Hundert Rechte demonstrierten am Montag in Chemnitz. felix huesmann/watson

Diese 5 Szenen zeigen, wie Rechtsextreme Chemnitz ins Chaos stürzten

Felix Huesmann / watson.de



Die Schweigeminute

17.50 Uhr, Stadthallenpark im Chemnitzer Stadtzentrum: Hier haben sich bereits hunderte Gegendemonstranten versammelt. Sie wollen nach der rechtsextremen Gewalt des Vortags gegen Neonazis und Rassismus protestieren – nur einen Katzensprung vom Versammlungsort der Rechten entfernt.

 Zur Gegendemo hatte auch die Chemnitzer Band «Kraftklub» aufgerufen, hunderte Demonstranten waren aus Leipzig und anderen Städten angereist. Die Stimmung im Stadthallenpark ist zunächst gut. Nach den hässlichen Szenen vom Sonntag wollen die Menschen hier zeigen, dass Rechtsextremismus und Gewalt in Chemnitz nicht unwidersprochen bleiben.

Es geht dabei jedoch nicht nur um die Gewalt von rechts – sondern auch um die Gewalttat, die der Auslöser der Proteste und Krawalle war. In der Nacht zum Sonntag war ein 35-Jähriger in der Chemnitzer Innenstadt bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Männern tödlich mit einem Messer verletzt worden. Für ihn halten die Demonstranten im Stadthallenpark eine Schweigeminute ab.

Kurz darauf wird es jedoch laut: Drüben am Karl-Marx-Monument, wo sich die Rechtsextremen sammeln, tut sich etwas. Einige Gegendemonstranten rennen an den Rand des Parks, rufen den Rechten über Büsche, Polizeifahrzeuge und die Strasse Parolen zu. «Nazis raus» etwa, und «Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda». Von rechts schallt es zurück. «Merkel muss weg», «Wir sind das Volk» und später immer wieder «Deutschland den Deutschen, Ausländer raus».

Der Hitlergruss

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felix huesmann/watson

Die Rechtsextremen auf der einen Seite, die Gegendemonstranten auf der anderen. Dazwischen Polizisten, Journalisten und sich vermischende Sprechchöre. So bleibt die Lage zunächst für eine ganze Weile. Rund um den ikonischen Kopf des Kommunisten Karl Marx kocht die Stimmung bei den Teilnehmern der rechtsextremen Kundgebung jedoch immer weiter hoch. Aus Parolen werden zunehmend aggressive Pöbeleien. Nach einer Trauerkundgebung wirkt hier nichts mehr.

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Video: watson/felix huesmann, lia haubner, marius notter

Gegen 18.45 Uhr setzt sich dann auf einmal ein Teil der rechten Demonstranten in Bewegung – ohne Absprache mit der Polizei. Hunderte drängen auf die Strasse, die Polizisten haben zunächst Mühe, sie zurückzudrängen. Wie ein betrunkener Fussball-Chor rufen einige Rechtsextreme den Gegendemonstranten «Zeckenschweine» zu. Ein Mann zeigt direkt vor den Augen der Polizisten den Hitlergruss. Die Polizei tut nichts. Man habe keine einzelnen Personen aus der Demonstration gezogen, um die Lage nicht eskalieren zu lassen, wird die Polizei später mitteilen. Die Szene markiert den Beginn des erneuten Kontrollverlusts der Polizei.

Die erste Eskalation

Ein Zurück zu einer friedlichen Grundstimmung gibt es jetzt nicht mehr. Die rechtsextremen Demonstranten werden mit jeder Minute aggressiver. Immer wieder pöbeln einzelne von ihnen Journalisten an, werfen mit wüsten Beleidigungen um sich. Die Organisatoren der Demo, die von der rechtsextremen Gruppe «Pro Chemnitz» angemeldet wurde, versuchen zwischendurch sogar noch, ihre Leute in Schach zu halten. Das hat jedoch keine Aussicht mehr auf Erfolg.

Gegen 19.50 Uhr eskaliert die Situation schliesslich zum ersten Mal. Irgendein geworfener Gegenstand macht den Anfang, dann fliegen Flaschen zwischen den Rechtsextremen und den Gegendemonstranten am Rande des Parks hin und her. Dazwischen stehen Polizisten und Journalisten. Einige der Neonazis hatten offenbar für diese Situation vorgesorgt. Sie werfen mit Böllern und Bengalos. Die Polizei versucht mühsam, die Rechtsextremen zurück zu drängen. Die beiden Wasserwerfer, die gut hundert Meter entfernt geparkt waren, werden vorgefahren. Zum Einsatz kommen sie jedoch den ganzen Abend über nicht.

epa06976998 Right wing protesters hold a banner reading: 'Criminal Foreigners Out!' as they gather at the place where a man was stabbed overnight 25 August 2018, in Chemnitz, Germany, 27 August 2018. A 35-year-old man reportedly was stabbed and died shortly after what police described as a 'scuffle between members of different nationalities' at a city festival. The incident kept police and the city government busy  since then as there were several spontaneous marches of hundreds of right-wing supporters in Chemnitz.  EPA/FILIP SINGER

Ein Bild, das uns Schweizern irgendwie bekannt vorkommt. Bild: EPA/EPA

Etwa eine Viertelstunde später setzt sich die rechtsextreme Demo dann schliesslich in Bewegung. Dabei rufen die Demonstranten lautstark «Wir sind das Volk». Bereits auf den ersten Metern kommt es zu Gewalt. Aus der Spitze der Demonstration stürmen Neonazis auf die Polizei zu, greifen Beamte an, stellen sich in Boxer-Pose vor ihnen auf.

An den Seiten laufen Polizisten mit und begleiten die Demo, die mittlerweile immer mehr zum Mob wird. Nach vorne haben die Rechtsextremen jedoch fast freies Feld. Auch ausserhalb der Demonstration können sich einzelne Neonazis frei bewegen und bedrohen immer wieder Journalisten.

Die Polizei hat spätestens jetzt die Kontrolle über die Situation verloren.

Der Einbruch der Dunkelheit

20.20 Uhr: Die Stimmung rund um die Demonstration wird zunehmend beängstigender – und jetzt wird es langsam dunkel. Vor einem Wohnhaus droht die Lage erneut zu eskalieren. Ein Böller explodiert vor dem Haus, es bleibt zunächst unklar, ob er aus dem Haus oder auf das Haus geworfen wurde. Hinter einem der Fenster befindet sich anscheinend ein Gegendemonstrant. Mehrere hundert Rechtsextreme bleiben vor dem Haus stehen, skandieren minutenlang «Holt ihn raus!».

epa06977359 Right wing protesters light flares while facing police as they gather at the place where a man was stabbed in the night of the 25 August 2018, in Chemnitz, Germany, 27 August 2018. A 35-year-old man reportedly was stabbed and died shortly after what police described as a 'scuffle between members of different nationalities' at a city festival. The incident kept police and the city government busy since then as there were several spontaneous marches of hundreds of right-wing supporters in Chemnitz.  EPA/FILIP SINGER

Bild: EPA/EPA

Schliesslich zieht die Demonstration weiter. Das Geschehen innerhalb der Demo zu dokumentieren wird dabei immer schwieriger. Die meisten Journalisten laufen mittlerweile ein ganzes Stück vor den Demonstranten und bewegen sich nicht aus der Sicht der wenigen Polizeibeamten.

Doch auch ausserhalb der Demo wird die Lage zunehmend unübersichtlich. Gruppen organisierter Neonazis beginnen, sich abzusetzen und sind fortan ohne Polizeibegleitung unterwegs. Ausserdem stossen aus allen Richtungen immer wieder einzelne Personen zur Demo hinzu.

Als die Demonstration am Tatort des Messerangriffs vorbeizieht, werden dort erneut Journalisten bedroht und weggeschubst. Aus der Masse hallt immer wieder «Lügenpresse, Lügenpresse».

Das völlige Chaos

21.00 Uhr: Die Demonstration ist nach ihrer Runde um die Chemnitzer Innenstadt zurück am Karl-Marx-Monument angelangt. Nach einigen Pöbeleien in Richtung der Gegendemonstranten, die hier immer noch in den Seitenstrassen stehen, und dem Singen der Nationalhymne, wird die Versammlung aufgelöst.

Das Chaos ist jedoch noch längst nicht vorbei. Die Tausenden Teilnehmer der rechtsextremen Demo strömen jetzt in verschiedene Richtungen. Die Polizei hat allerdings nicht einmal genug Kräfte, um die Demonstranten an einem einzigen Ort in Schach zu halten. Immer wieder kommt es zu Gerenne in den umliegenden Strassen, die beiden Wasserwerfer werden hin und her gefahren. Für Journalisten werden weite Teile der Chemnitzer Innenstadt jetzt endgültig zur No-Go-Area.

Protesters light fireworks during a far-right demonstration in Chemnitz, Germany, Monday, Aug. 27, 2018 after a man has died and two others were injured in an altercation between several people of

Bild: AP/AP

An vielen Orten sind keine Polizisten mehr zu sehen, die Angriffe verhindern könnten. Ohne den Schutz der Beamten ist an ein Weiterarbeiten kaum zu denken. Während immer mehr Journalisten deshalb die Arbeit einstellen, kommt es offenbar zu weiteren Angriffen durch Neonazis.

Der Journalist Johannes Grunert berichtet um 21.38 Uhr, dass eine grosse Gruppe von Neonazis abreisende Gegendemonstranten angreift. Auch er wird attackiert. Ein Neonazi habe ihm das Handy aus der Hand geschlagen, schreibt er.

Wenige Minuten später berichtet der Journalist Henrik Merker dann von einem Überfall auf einen Punk. Neonazis hätten in einer Gasse gelauert, der Mann blute.

In der Nacht beruhigt sich die Lage in Chemnitz schliesslich. Mittlerweile hat die sächsische Polizei sogar zugegeben, was Journalisten und Beobachter ihr den Abend über bereits vorgeworfen hatten: Es waren viel zu wenige Polizisten im Einsatz. Die Polizei hatte nur mit Hunderten, nicht Tausenden Demonstranten gerechnet.

Bereits am Montagvormittag hatte der freie Journalist und Szenekenner Johannes Grunert im watson-Interview gesagt: «Ich denke, es ist nicht vermessen, dabei mit mehreren Tausend zu rechnen.» Er sagte auch: «Was die Polizei dagegen macht, steht natürlich in den Sternen, es ist aber zu befürchten, dass die das – wenn auch auf einem anderen Niveau als gestern – erneut unterschätzen.» Er sollte mit beiden Prognosen recht behalten.

Mit Liebe und Humor gegen Nazi-Schmierereien

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Video: srf

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 28.08.2018 15:49
    Highlight Highlight Hier geht es eindeutig nicht um Linke gegen Rechte, sondern eindeutig um Demokraten gegen Faschisten, die den demokratischen Staat zerstören wollen!

    Der Kampf gegen den Faschismus muss für jeden, der sich zur Demokratie bekennt, egal ob seine Ansichten konservativ oder progressiv sind, selbstverständlich sein.

    Daher gilt: Wer diese braune Brut verharmlost oder ihnen gar Verständnis entgegenbringt, spielt, bewusst oder unbewusst, den Feinden der Demokratie in die Hände!
    • Pachyderm 28.08.2018 17:25
      Highlight Highlight Danke! Viel zu oft liest man von Linksextremen und Rechtsextremen, die aneinander geraten sein sollen. Tolle Gesellschaft, wo man bereits linksextrem ist, wenn man sich gegen Nazis positioniert.
  • Balua 28.08.2018 14:20
    Highlight Highlight Hitlergruss, Unbeteiligte angreifen und verfolgen, die Polizei angreifen - zwei Wasserwerfer vor Ort und die Polizei setzt die nicht gegen die Neonazi-Demo ein? Moll, bravo! Ich war schon an Demos, da haben die mit Gummischrot & Wasserwerfern reagiert, obwohl die Demo nur still stand - da gabs nicht den Hauch von Gewalt oder Ausschreitung. Das zeigt doch einmal mehr, dass die Neonazis von der Polizei geschont werden.
  • Ril 28.08.2018 14:10
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass die Bedrohung durch Rechtsextreme endlich ernst genommen wird, und zwar in ganz Europa. Die Polizei hat absolut amateurhaft gehandelt.
  • Ueli der Knecht 28.08.2018 14:05
    Highlight Highlight Unsachliche Pöbelkommentare sind bei watson-Lesern sehr beliebt, bzw. sogar am beliebtesten.

    Ist das jetzt ein Armutszeugnis für BLICK und 20min, oder doch eher für watson?

    Kann man als Gratis-Online-Medium überhaupt noch überleben, wenn man nicht den Pöbel bedient?
    Benutzer Bild
    • dickmo 28.08.2018 14:34
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Es ist uns wurscht, wie beliebt die Pöbel-Kommentare sind. Sie kommen weg.
    • Ueli der Knecht 28.08.2018 14:40
      Highlight Highlight Danke, dickmo!

      Gibt es euch nicht auch zu denken, wie beliebt watson in dieser offensichtlich rechtsradikalen, fremdenfeindlichen und islamophoben Szene inzwischen geworden ist? Dafür gibt es doch auch Gründe, oder? Beschäftigt euch das nicht?
    • dickmo 29.08.2018 09:42
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Die mögen jede Plattform, auf der sie ihre Propaganda einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen können. Ich glaube nicht, dass wir uns da von anderen Plattformen unterscheiden. Ausser darin, dass der Chefredaktor gerne eigenhändig Kommentare löscht, wenn sie nicht historisch oder dialektisch akkurat sind :)
  • M.. 28.08.2018 13:32
    Highlight Highlight An der so genannten Kundgebung sieht man schön den Unterschied zwischen linken und rechten Ausschreitungen. Bei linken Demos kommt es vielleicht zu Sachschäden (sicher nicht richtig, ist aber "nur" Geld) oder Scharmützeln mit der Polizei - die Rechten lauern dagegen Personen auf, ziehen als Lynchmob vor fremde Häuser, ....
    • stadtzuercher 28.08.2018 14:05
      Highlight Highlight @M, das scheint mir jetzt ein bisschen zu einseitig. Auch bei uns verprügeln Aktivisten andersdenkende rechte Politiker (ich erinnere mich in der Stadt Zürich grad an einen Vorfall auf dem Koch-Areal, oder einen anderen beim Albisgüetli).
  • dmark 28.08.2018 13:10
    Highlight Highlight Aha, deshalb war die A72 gestern Abend so wenig befahren und fast völlig frei. Hatte mich schon darüber gewundert, warum da nichts los war und an vielen Ein- und Ausfahrten Polizei herum stand.
  • Oigen 28.08.2018 12:58
    Highlight Highlight was ich an der ganzen situatioen (speziell in deutschland) abstrakt finde...
    Rechtes gedankengut ist nachvollziehbar (nicht meine gesinnung). Man kann sich von ausländern bedroht fühlen. man kann auch nationalistisch sein...
    ABER wie zur hölle ist es möglich dass deutsche sich mit Hakenkreuzen und anderen Nazisymbolen schmücken und den Hitlergruss machen.
    Ich meine selbst dem hinterlezten muss doch mittlerweile klar sein wer oder was adolf hitler war. wieso wird so etwas immernoch zelebriert? das geht nicht in meinen kopf.
    • Ueli der Knecht 28.08.2018 14:17
      Highlight Highlight "Man kann sich von ausländern bedroht fühlen."

      Es gibt auch Leute mit Flugangst oder Spinnenphobie. Allerdings sind das psychiche Probleme, die mittels fachkundiger Therapie wegkuriert werden können.

      "man kann auch nationalistisch sein..."

      Nur muss man sich dann nicht, den Naiven mimend, über Nazi-Symbole oder Hitlergrüsse wundern.

      Nein, Oigen, in der heutigen Zeit kann man nicht mehr nationalistisch sein. Das war im letzten Jahrtausend. Tausendjähriges Reich und so. Das geht in der heutigen globalisierten Welt und in einer (welt-)offenen Gesellschaft nicht mehr. Denn das ist rückständig!
      Benutzer Bild
    • Roterriese #DefendEurope 28.08.2018 16:39
      Highlight Highlight @ueli, dann kann man aber in der heutigen Zeit auch nicht mehr sozialistisch sein. Das war im letzten Jahrtausend. Der eiserne Vorhang und der antifaschistische Schutzwall sind übrigens gefallen. Ok ja, vielleicht noch ein bisschen in Nordkorea.
    • Oigen 28.08.2018 17:05
      Highlight Highlight @ueli naiv? Warum? Ich sagte doch das ist nicht meine Ausrichtung. Es ging mir darum wie man eiben Menschen wie hitler heute in Deutschland noch bewundern kann.

      Und warum kann man heute nicht mehr Nationalistisch sein? (nicht ich, sondern allgemein )

      Mir fallen auf Anhieb 3 nationalistische staatenein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 28.08.2018 12:05
    Highlight Highlight Die sächsische Polizei sollte wegen Befangenheit in den Ausstand treten.
    Klingt komisch, ist aber so.
    • paco95 28.08.2018 14:08
      Highlight Highlight Also wenn ich klar in der Unterzahl bin, merke dass die Demonstranten extrem agressiv und betrunken bin, setze ich sicher nicht meine oder die Gesundheit meiner Kameraden aufs Spiel weil ich einen Typen aus der Demomasse ziehe um ihm ein Bussgeld wegem dem Hitlergruss zu geben. Der tut niemandem weh und schadet niemandem, ist einfach daneben. Aber deshalb eine Eskalation in Kauf nehmen?
    • aglio e olio 28.08.2018 16:11
      Highlight Highlight Juan95, da hast du nicht ganz Unrecht.
      Aber es handelt sich nicht um eine Ordnungswidrigkeit (Busse), sondern um eine Straftat die mit bis zu 3 Jahren Haft geahndet werden kann.
    • aglio e olio 28.08.2018 16:21
      Highlight Highlight Bezüglich der vielen Blitze.
      Ich stehe einem dt. Polizisten aus Sachsen-Anhalt sehr nahe. Wir haben das Thema regelmässig auf dem Tapet. Seinen Aussagen nach ist ein (hell-)brauner Grundtenor vorherrschend. Er vertritt dabei eher die Seite der "besorgten Bürger".
      Der Buchhalter vom LKA (Mützenmann) ist leider ein Paradebeispiel.
      Das soll nicht heissen dass es nicht auch vernünftige Polizisten gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vergugt 28.08.2018 11:43
    Highlight Highlight Im Moment ist es auf Watson immer ein bisschen Lotto, wie die Kommentare ausfallen. Im Moment steht's 3 Kommentare, die das Geschehene verurteilen, gegen 3 mal Legitimstionsversuch/Whataboutismus.

    Wobei ich es echt nicht verstehen kann, was es an einer gewaltbereiten Nazi-Demo schönzureden gibt. Danke an die GegenendemonstrantInnen! 💪🏽
    • Charivari 28.08.2018 12:47
      Highlight Highlight Was dabei zusätzlich auffällt, wie viele Blitze jene Kommentare bekommen, welche den Rechten Aufmarsch kritisieren.
    • spaljeni 28.08.2018 13:27
      Highlight Highlight @Domitian
      Das ist mir auch aufgefallen.. Leider. Braun ist wohl die neue Trendfarbe der letzten Jahre.
    • kliby 28.08.2018 13:30
      Highlight Highlight @vergugt, ich vermisse jene stimmen, die den mord an dem bürger auf offener strasse verurteilen.

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  • El Chicano 28.08.2018 11:23
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Rechtsextremem hier "Lügenpresse" schreien. Einigen jucken mit Sicherheits bereits die Finger
    • El Chicano 28.08.2018 14:12
      Highlight Highlight Es bleibt spannend... wir beobachten gespannt wer sich am Ende durchsetzt. Die Herzen oder die Blitze??
  • RESCI 28.08.2018 11:20
    Highlight Highlight Ob der langhaarige Emo wohl ein rechter ist?
    • lansky 28.08.2018 12:05
      Highlight Highlight Dazu diese kleine unterhaltsame Episode hier:
      Play Icon
    • AllknowingP 28.08.2018 13:01
      Highlight Highlight Grossartiges Video !
    • dä seppetoni 28.08.2018 13:51
      Highlight Highlight ''...bis auf den letzten Blutstropfen verteidigen.''

      Ich glaube, der würde nach einen Nippelzwirbler schon anfangen zu heulen
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  • Eskimo 28.08.2018 11:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • nenjin 28.08.2018 11:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • LeChef 28.08.2018 11:52
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    • aglio e olio 28.08.2018 12:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • oXiVanisher 28.08.2018 11:12
    Highlight Highlight Ach schön wenn man einen Schweizer export sieht .... NOT! *schäm*
    • LeChef 28.08.2018 11:54
      Highlight Highlight Die Schweiz exportiert Nazis? Oder wie soll man das verstehen.
    • Nik G. 28.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Die Schäfchen, nicht die Nazis.....
    • Vergugt 28.08.2018 12:31
      Highlight Highlight Es gab ein grosses Banner mit "kriminelle Ausländer raus", und den uns bekannten Schafen.
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  • geissenpetrov 28.08.2018 10:59
    Highlight Highlight Wo sind jene, die immer aufheulen wegen political correctness?
    Ihr könnt euch hier und jetzt outen. Nehmt dabei kein Blatt vor den Mund. Steht dazu, dass ihr die Hatz auf Minderheiten gutheisst und mit Nazis sympathisiert.
    Traut ihr euch oder müsst ihr eure Gesinnung mittels fadenscheinigen Winkelzügen kaschieren?
    • Mate 28.08.2018 12:36
      Highlight Highlight Hier bin ich. Ich bin total gegen überbordende political Correctness. Aber soll ich dir was sagen? Ich hasse Nazis noch viel mehr. Aber wenn du so mit der Nazikeule herumschlägst und alle, die eine andere Meinung haben so diffaminierst, dann musst du dich nicht wundern, wenn du nicht ernstgenommen wirst.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 28.08.2018 13:31
      Highlight Highlight Naja wenn in einer Demo mehrfach der Hitlergruss gemacht wird und die Demonstranten verhauen denn nicht was sagt das über die Demonstranten aus?

      Wenn Unbeteiligte Verfolgt und zusammengeschlagen werden usw.?

      Nein ich bin auch dafür das sich Asylsuchende und Migranten den Gesetzen und den wichtigsten Gesellschaftlichen Regeln anpassen aber mit dem Neonazi-Scheiss und der Identitären Bewegung die ja Apartheit möchte usw. Nein, das geht entschieden zu weit.

      Und ich betrachte die ganze Neonazischeisse seit der NSU als Grosse Gefahr für die Demokratie
    • kliby 28.08.2018 13:33
      Highlight Highlight Geissenpeter, der Ermordete war ein Mann, hetersexuell, halb Kubaner, halb Deutscher, Vater eines Kindes, hat sich für Frauen am Tatort gewehrt. Ich weiss jetzt nicht so richtig in welche Kategorie du ihn einteilen willst, ober Minderheit oder Mehrheit ist oder was.
      Aber auf jeden Fall ist er jetzt tot.
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  • Chanich das ändere? 28.08.2018 10:47
    Highlight Highlight Gewalt erzeugt Gegengewalt. In dieser Spirale werden "links" und "rechts" stets militanter und führen einen Krieg, den keine Seite gewinnen wird.

    Gewinnen dürfte nämlich jemand anderes. "wenn zwei sich streiten lacht der dritte" hat sich schon mehrfach bewährt. "teile und herrsche" ein erprobtes Mittel um an Macht zu kommen.

    Wieso bloss lassen sich die Extremisten auf beiden Seiten dafür instrumentalisieren und wollen nicht merken dass die Gefahr von wo anders kommt?
    • w'ever 28.08.2018 11:46
      Highlight Highlight und wer oder was soll der dritte sein der dann lachen kann?
    • Chanich das ändere? 28.08.2018 12:25
      Highlight Highlight Wer es schlussendlich sein wird, wird wohl Zufall... es gibt aber Strömungen und mit Sicherheit auch einige (noch) unbekannte Personen mit Allmachtsphantasien. Irgendwer wird den richtigen Zeitpunkt erwischen und die Gelegenheit ergreifen.

      Vielleicht ist er/sie/es ja schon lange am Vorbereiten, indem er/sie/es mit ständigem Zeuseln die Situation anheizt. Vielleicht kommt aber dann auch ein Trittbrettfahrer.

      Es bleibt mir nur zu hoffen, dass es nicht so weit kommt.

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