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Drohnen: Deutscher Innenminister befürchtet Angriffe auf Bundestag

Deutscher Innenminister befürchtet Drohnenangriffe auf den Bundestag

Immer häufiger werden Drohnen am Parlament in Berlin gesichtet. Doch die Bundespolizei ist eigentlich nicht zuständig, trotz Spezialeinheit.
13.06.2026, 08:4013.06.2026, 08:40
Berlin, Deutschland, 04.03.2026: Ein Schild vor dem Deutschen Bundestag weist auf das Drohnen-Verbot hin *** Berlin, Germany, 04 03 2026 A sign in front of the German Bundestag points out the drone ba ...
Ein Drohnen-Verbotsschild vor dem Bundestag: Das deutsche Innenministerium sieht eine Gefahr von Angriffen aus der Luft.Bild: www.imago-images.de
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t-online

Der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat vor einer gestiegenen Gefahr möglicher Drohnenangriffe auf den Deutschen Bundestag und die Gebäude weiterer Verfassungsorgane gewarnt. Er schrieb in einem an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) laut «Rheinischer Post», dass die wachsende Zahl von Drohnensichtungen in den vergangenen Monaten die Sicherheitsbehörden verstärkt sensibilisiert habe. Er fordert «eine konstante Drohnenabwehrfähigkeit».

«Dem Schutz der Verfassungsorgane kommt vor dem Hintergrund der abstrakten Gefährdungslage eine besondere Bedeutung zu», betonte der Minister der Zeitung zufolge. Klöckner hatte im Dezember das Innenministerium gefragt, inwieweit die neue Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei zur Sicherung des Parlaments eingesetzt werden könne.

Bundespolizei darf Parlament nur als Amtshilfe schützen

Dies sei nur «temporär» im Rahmen der Amtshilfe möglich, heisst es nun dem Bericht zufolge in dem Antwortschreiben des Innenministers. Zugleich verweist Dobrindt demnach auf die «originäre Zuständigkeit» der Berliner Landespolizei.

epa13032557 German Interior Minister Alexander Dobrindt speaks during a press conference as he inspects the Central Reception Center for Refugees, a reception facility for asylum seekers and refugees  ...
Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt.Bild: keystone

Die Bundestagsverwaltung habe sich daher inzwischen schriftlich an Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) gewandt, berichtete die «Rheinische Post». Nach der Klärung der Zuständigkeiten durch Dobrindt sei es «nun von besonderer Bedeutung, schnellstmöglich die notwendigen gemeinsamen Schritte für eine wirksame Drohnenabwehr umzusetzen», heisst es dem Bericht zufolge in dem Schreiben des Direktors des Bundestages, Paul Göttke. Erste Gespräche über die praktische Umsetzung sollen demnach bereits stattgefunden haben.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
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