CSD-Angriff: «Verdächtiger wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet»
Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat die Polizei nach eigenen Angaben einen mutmasslichen Verdächtigen identifiziert.
«Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet», sagte Polizeisprecher Florian Nath. Weitere Informationen seien wegen der laufenden Ermittlungen aktuell nicht möglich.
4. Update:
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) July 26, 2026
Ein mutmaßlicher Tatverdächtiger konnte identifiziert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen polizeibekannten Mann, der dem islamistischen Spektrum zugerechnet wird.
Nach dem Tatverdächtigen soll zeitnah öffentlich gefahndet werden.#b2507 pic.twitter.com/3pTyhTy6An
Es gibt nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze im Zusammenhang mit der Tat in der Stadt. Dazu gehörte eine Durchsuchung in einer Wohnung in Schöneberg. Es erfolgte jedoch keine Festnahme, weil kein Mensch angetroffen wurde, wie Polizeisprecher Florian Nath der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Der Zugriff, an dem Spezialkräfte der Polizei (SEK) beteiligt waren, erfolgte nach Informationen der «Welt» gegen 1.10 Uhr. Demnach war in dem Mietshaus ein sehr lauter, explosionsartiger Knall zu hören. Vorher hatten Polizisten das Gebäude betreten. Nach dem «Welt»-Bericht rückte die Polizei gegen 1.25 Uhr wieder ab. (sda/dpa)
