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Makabrer Fund: Urne aus Deutschland an italienischem Strand

epa04782525 Italian police carabinieri work next to a police vehicle during a search operation, in Rome, Italy, 04 June 2015. Police said that 44 arrests were being made in the Italian regions of Sici ...
Die Carabinieri wurden unmittelbar nach dem Fund informiert. (Symbolbild)Bild: EPA/ANSA

Touristin unternimmt Spaziergang am Strand in Italien – und macht überraschenden Fund

17.08.2026, 18:3818.08.2026, 07:29

Bei einem Strandspaziergang an der italienischen Adriaküste hat eine Urlauberin einen makabren Fund gemacht: Die Frau entdeckte am Strand der Gemeinde Marina di Chieuti im Sand eine Urne mit der Asche eines Menschen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden um die sterblichen Überreste eines 80 Jahre alten Italieners, der offensichtlich längere Zeit in Deutschland gelebt hatte und dort auch eingeäschert wurde. Auf der Urne befindet sich demzufolge ein Hinweis auf ein Krematorium in Deutschland.

Das Gefäss mit der Asche wurde am Sonntag von einer Urlauberin entdeckt, die etwas abseits der viel bevölkerten Strände allein spazieren ging. Die Frau gab sofort nach dem Fund in der nächstgelegenen Strandbar 400 Meter weiter Bescheid. «Der Betreiber der Strandbar hat mich sofort kontaktiert, und ich meinerseits habe die Carabinieri alarmiert», sagte Bürgermeister Diego Iacono der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Daraufhin wurde die Urne von der Polizei beschlagnahmt.

Angespült nach Seebestattung oder abgelegt am Strand?

Jetzt soll ermittelt werden, wie sie an den Strand kam. Zu ihrer Herkunft – also insbesondere, wo in Deutschland der Mann eingeäschert wurde – machte der Bürgermeister keine näheren Angaben. Im Wesentlichen prüfen die Ermittler nun zwei Szenarien: Entweder wurde die Urne bei einer Seebestattung in der Adria ausgesetzt und von der Strömung an Land getrieben oder sie wurde absichtlich illegal am Strand zurückgelassen. Iacono zufolge wird der Fall in etwa so behandelt, als ob eine Leiche an den Strand gespült worden wäre.

Die Gemeinde Marina di Chieuti liegt an der Adriaküste am nördlichsten Punkt der Region Apuliens. Im Vergleich zu anderen Badeorten an der italienischen Adria wie Rimini ist es dort verhältnismässig ruhig. (sda/dpa)

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26 Kommentare
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Chalbsbratwurst
17.08.2026 19:13registriert Juli 2020
"Iacono zufolge wird der Fall in etwa so behandelt, als ob eine Leiche an den Strand gespült worden wäre."

Jetzt übertreibt mal nicht... die Todesursache muss nicht mehr geklärt werden und ein schweres Verbrechen steht auch nicht im Raum.
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Watcherson
17.08.2026 19:55registriert Dezember 2017
Was bitte soll daran makaber sein? Es ist Asche. Reine schlichte Asche.
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züristone
17.08.2026 20:38registriert August 2015
Kurios aber nicht makaber. Vielleicht wurde der Mann einfach an den Lieblingsstrand in der Heimat zurückgebracht. Etwas unüberlegt und kurios, die ganze Urne zurückzulassen anstatt die Asche im Meer zu verstreuen aber vielleicht hat die Kraft gefehlt, oder die Möglichkeit ein Boot zu nehmen, ein Versprechen eingelöst, oder die Person musste kurz auf‘s WC und wollte nicht die Urne mittragen… so viele Möglichkeiten aber bestimmt kein Verbrechen.
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