Digital
International

Microsoft und US-Justiz: Schlag gegen russische Hackergruppe

Microsoft und US-Justiz: Schlag gegen russische Hackergruppe

03.10.2024, 20:1204.10.2024, 05:53

Microsoft und der US-Justiz ist ein Schlag gegen eine russische Hackergruppe gelungen, die Journalisten und Nicht-Regierungs-Organisationen ins Visier nahm.

In einer gemeinsamen Aktion mit dem US-Justizministerium wurden mehr als 100 Websites der Gruppe, die Microsoft unter dem Namen «Star Blizzard» führt, aus dem Verkehr gezogen. Die mindestens seit 2017 aktiven Hacker wurden bereits unter anderem von Grossbritannien dem russischen Geheimdienst zugerechnet.

Infrastruktur in dieser Grössenordnung neu aufzubauen werde die Hacker Zeit und Geld kosten, betonte Microsoft in einem Blogeintrag. «Star Blizzard» griff demnach in den vergangenen Jahren speziell frühere Geheimdienst-Mitarbeiter, Russland-Experten und russische Staatsbürger in den USA an.

Die Gruppe setzt dafür personalisierte Phishing-Mails ein, die die Zielpersonen dazu verleiten sollen, Login-Daten preiszugeben. Die Hacker hätten sich in der Vergangenheit schnell umgruppiert, wenn Teile ihrer Infrastruktur aufgeflogen seien.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Trump wirbt in Texas erneut für Paxton – trotz geleakter Kritik
Donald Trump ist innerhalb weniger Wochen zum dritten Mal nach Texas gereist. Der US-Präsident will dem republikanischen Senatskandidaten Ken Paxton helfen – obwohl dieser hinter verschlossenen Türen ausgerechnet Trumps Politik und Auftritte für seine Probleme im Wahlkampf verantwortlich gemacht haben soll.
Eigentlich sollte Texas für die Republikaner kein Sorgenkind sein. Seit mehr als 30 Jahren hat dort kein Demokrat mehr eine landesweite Wahl gewonnen. Doch im Rennen um einen Sitz im US-Senat liefern sich der republikanische Kandidat Ken Paxton und der Demokrat James Talarico einen überraschend engen Wahlkampf. Axios
Zur Story