International
Drogen

Der mächtigste Drogenboss der Welt wird interviewt (und im Hintergrund kräht der Hahn)

Der mächtigste Drogenboss der Welt wird interviewt (und im Hintergrund kräht der Hahn)

11.01.2016, 16:1011.01.2016, 17:11

Er war der mächtigste und gefürchtetste Drogenboss der Welt, bis ihm seine eigene Eitelkeit zum Verhängnis wurde: Joaquín «El Chapo» Guzmán, Kopf des Sinaloa-Kartells. Am Freitag ging er der mexikanischen Polizei ins Netz, drei Monate nachdem er sich von der mexikanischen Schauspielerin Kate Del Castillo und Hollywood-Star Sean Penn interviewen liess – offenbar plante Guzmán, sein Leben verfilmen zu lassen. Beobachter vermuten, dass das Interview die Behörden auf die Spur des Drogenbosses geführt hatte.

Mafia & Co

Im Interview gibt sich Guzmán, dessen Vermögen 2011 auf eine Milliarde Dollar geschätzt wurde, zahm: Es stimme, dass Drogen für viel Leid auf der Welt verantwortlich sei, aber da wo er aufgewachsen sei, habe es keine andere Erwerbsmöglichkeit gegeben. Auf die Frage, wie er zu Gewalt stehe, antwortet Guzmán: «Alles was ich mache, ist, mich selber zu verteidigen. Nichts anderes. Ich suche keinen Ärger.» Guzmán ist vermutlich direkt oder indirekt für die Ermordung Tausender Menschen verantwortlich.

Das Interview mit dem Drogenboss

Das vollständige Interview findest du hier.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Influencer noch nicht die Nummer 1 – die begehrtesten Berufe der Schweiz und der Welt
Die Berufswünsche der Schweizerinnen und Schweizer unterscheiden sich deutlich vom Rest der Welt. Eine Auswertung von Google-Suchanfragen zeigt, welche Berufe hierzulande besonders begehrt sind – und was im Rest der Welt gefragt ist.
Wer in der Schweiz von einer beruflichen Karriere träumt, möchte am liebsten Professor werden. Das zeigt eine neue Auswertung des Finanzdienstleisters Remitly, der Google-Suchanfragen nach «Wie wird man …» in 145 Ländern analysiert hat. Professor/in führt das Schweizer Ranking vor Pilot/in und Schauspieler/in an – und unterscheidet sich damit deutlich vom weltweiten Trend.
Zur Story