Fast sieben Tonnen: El Salvador meldet grössten Kokainfund seiner Geschichte
El Salvador hat nach Angaben von Präsident Nayib Bukele so viel Kokain beschlagnahmt wie nie zuvor. «Insgesamt wurden 6,68 Tonnen Kokain beschlagnahmt, deren Wert auf etwa 167 Millionen Dollar geschätzt wird», teilte der Präsident mit.
Nuestra Marina Nacional ha asestado el golpe más contundente al narcotráfico en la historia de El Salvador.
— Nayib Bukele (@nayibbukele) June 19, 2026
El 18 de junio de 2026, nuestros elementos interceptaron una embarcación tipo LPV (Low Profile Vessel) a 582 millas náuticas (1,074 km) al suroeste de la Bocana El… pic.twitter.com/09xkDEWR3d
Die Drogen seien bei zwei Einsätzen der Marine im Pazifik sichergestellt worden. Sechs mutmassliche Schmuggler aus Kolumbien und Ecuador seien festgenommen worden. Bukele sprach vom «schwersten Schlag gegen den Drogenhandel» in der Geschichte El Salvadors. Nach Angaben der Regierung summieren sich die Kokainfunde in dem mittelamerikanischen Land seit Jahresbeginn damit auf etwa 13 Tonnen.
El Salvador gehört nicht zu den wichtigsten Kokain-Anbauländern, wird jedoch von Schmugglern als Transitroute genutzt, die Drogen aus Südamerika über den Pazifik in Richtung Nordamerika transportieren. Präsident Bukele hat den Kampf gegen organisierte Kriminalität und Drogenhandel zu einem zentralen Bestandteil seiner Sicherheitspolitik gemacht. (sda/dpa)
