International
EU

«Alexis, ich kann nicht mehr weitermachen»: Griechische Vize-Finanzministerin nimmt den Hut

«Alexis, ich kann nicht mehr weitermachen»: Griechische Vize-Finanzministerin nimmt den Hut

15.07.2015, 13:3215.07.2015, 13:38
Kann den Kurs von Premier Tsipras nicht mehr tragen: Vize-Finanzministerin Valavani.
Kann den Kurs von Premier Tsipras nicht mehr tragen: Vize-Finanzministerin Valavani.Bild: EPA/ANA-MPA FILE

Die stellvertretende griechische Finanzministerin Nadja Valavani ist am Mittwoch zurückgetreten. Zur Begründung erklärte die Politikerin der linken Regierungspartei Syriza, sie könne das von den internationalen Gläubigern geforderte Sparprogramm und die damit verbundenen harten Einschnitte nicht unterstützen.

Griechenland

«Alexis, ich kann nicht mehr weitermachen», schrieb Valavani in einem Brief an den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.

Am Mittwochabend soll das griechische Parlament eine Reihe von Reform- und Sparauflagen billigen. Es wird mit vielen Abweichlern unter den Abgeordneten von Tsipras' Regierungspartei Syriza gerechnet. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Russland nutzt Sicherheitslücke in Millionen Haushalten für Spionage
Ein nicht abreissender Strom aus Waffen- und Hilfslieferungen fliesst aus Europa in die Ukraine. Russland schaut dabei offensichtlich sehr genau zu.
Russische Hacker haben zivile Kameras gehackt, um Nato-Militärstützpunkte auszuspionieren. Das berichtet die britische Zeitung «The Telegraph» unter Berufung auf eine gemeinsame Untersuchung des niederländischen Inlandsgeheimdienstes AIVD und des Militärgeheimdienstes MIVD. Die Täter hätten sich Zugang zu Geräten entlang militärischer Transportrouten verschafft, um herauszufinden, welche Waffen nach Kiew geliefert werden.
Zur Story