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Kaum da, schon wieder weg: KFC-Filiale in Teheran schliesst nach 24 Stunden schon wieder

Kaum da, schon wieder weg: KFC-Filiale in Teheran schliesst nach 24 Stunden schon wieder

03.11.2015, 14:1503.11.2015, 14:24

Eine Filiale der amerikanischen Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken (KFC) in Teheran wurde nach nur 24 Stunden wieder geschlossen. Das Restaurant im Nordwesten der Hauptstadt war erst am Sonntag eröffnet worden.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. Ein Grund für die Schliessung wurde nicht genannt. In Teheran wurde ein politischer Hintergrund vermutet.

Schon 2012 hatte KFC in einem Teheraner Vorort eine Filiale eröffnet und weitere Filialen geplant. Aber die Gaststätte wurde damals nach nur nach wenigen Tagen geschlossen.

«Imperialistisches Symbol»

KFC und der amerikanische Fast-Food-Konzern McDonald's sind für den erzkonservativen Klerus im Iran «Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus». Daher durften beide Konzerne nach der islamischen Revolution von 1979 auch keine Filialen im Iran eröffnen. KFC und McDonald's sind bei vielen Iranern beliebt und bei Auslandsreisen oft erste Station.

Nach der Atom-Einigung mit dem Westen im Juli gab es Berichte, dass sowohl KFC als auch McDonald's sich um eine Lizenz im Iran beworben haben. Im Iran gibt es verschiedene hiesige Versionen beider Konzerne. Das Essen dort hat jedoch wenig mit dem des amerikanischen Konzerns zu tun. (tat/sda/dpa)

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