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bild via daphnematziaraki.com

«4.1 Miles»: Bester und erschütterndster Dokumentarfilm 2016



600'000 Flüchtlinge überquerten innerhalb eines Jahres die Meerenge zwischen dem türkischen Festland und der griechischen Insel Lesbos. Viele von ihnen gerieten in Seenot und wurden von der Küstenwache aufgegriffen und in Sicherheit gebracht. Nicht alle überlebten.

Das Ausmass der humanitären Krise traf die Ferieninsel völlig unvorbereitet, darunter auch Kyriakos Papadopoulos, Kapitän der griechischen Küstenwache. Seine Landsfrau und Filmemacherin Daphne Matziaraki begleitete ihn auf Rettungseinsätzen und erlebte die menschliche Tragödie hautnah mit. Daraus entstand «4.1 Miles», laut Vimeo der beste Dokumentarfilm des Jahres.

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Daphne Matziaraki bild via twitter/@dmatziaraki

«Durch diesen Film wurde mir klar, wie fein die Linien sind, die uns trennen. Diese Momente, wenn sich unsere Pfade flüchtig kreuzen und wir uns zum ersten Mal und manchmal zum letzten Mal in die Augen schauen. Dieser Film zeigt den entscheidenden Moment zwischen Leben und Tod, wenn einige Menschen ungeachtet politischer Ansichten, Ängste oder [mangelnder] Vorbereitung über sich herauswachsen, um einem Fremden das Leben zu retten.»

Daphne Matziaraki new york times

(kri)

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