International
Frankreich

Nach Tornado in Luxemburg: Regierung verspricht Hilfe für Bürger

Nach Tornado in Luxemburg: So viele Häuser wurden zerstört

11.08.2019, 03:3711.08.2019, 03:37

Nach einem verheerenden Tornado im Südwesten Luxemburgs hat die dortige Regierung den Betroffenen gewisse Hilfe versprochen. «Wir lassen keinen im Regen stehen», sagte Premierminister Xavier Bettel am Samstagabend nach einer Sondersitzung des Kabinetts.

Bei dem Unwetter am Freitagabend waren in den Ortschaften Petingen und Kaerjeng zahlreiche Häuser zum Teil schwer beschädigt worden. «Die Bürger haben in 15 Minuten ganz viel verloren», führte Bettel weiter aus.

Bettel nannte keinen Zahlen zu möglichen Finanzhilfen des Staates. Er lobte allerdings die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Luxemburger Bürger. «Ich bin wirklich sehr stolz. Premierminister eines Landes zu sein, in dem man sich hilft», hatte er am Nachmittag bei einem Besuch der betroffenen Ortschaften gesagt. «Es sind Situationen wie diese, in denen man die Solidarität in unserem Land spürt.»

Von 19 Verletzten waren am Abend noch zwei im Spital, sagte Innenministerin Taina Bofferding zudem. Eine Person befand sich wegen eines Herzinfarktes, den sie während des Tornados erlitten hatte, noch in kritischem Zustand. Am wichtigsten sei es jetzt, weitere Schäden zu vermeiden.

epa07765493 A view of a damaged house after a tornado hit the town of Petange, Luxembourg, 10 August 2019. According to meteorologists, a tornado caused considerable damage in Petange and Bascharage o ...
Rund 90 Häuser sind nach dem Tornado nicht mehr bewohnbar. Bild: EPA

Unter anderem hätten sich zahlreiche Dachdeckerbetriebe bereiterklärt, Betriebsferien zu unterbrechen und sofort an die Arbeit zu gehen. Vermutlich 90 Häuser seien zumindest vorerst nicht mehr bewohnbar. Insgesamt wurden 314 Häuser als beschädigt gemeldet.

Die Aufräumarbeiten werden nach Angaben des Einsatzleiters der Hilfskräfte, Paul Schroeder, noch die ganze Woche dauern. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das sind die bestbezahlten DJs der Welt
1 / 13
Das sind die bestbezahlten DJs der Welt
Wie viel verdient eigentlich ein DJ? Bei den Stars der Branche geht es um Dutzende Millionen Dollar. Platz 11 belegt der Niederländer Nick Leonardus van de Wall alias DJ Afrojack gelandet. Er verdiente vergangenes Jahr 15 Millionen Dollar.
quelle: epa/anp kippa / ferdy damman
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Protest in El Paso gegen den Besuch von Donald Trump
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Umfrage: SVPler sind eher demokratiemüde, Ältere und Frauen nicht – die Sonntagsnews
Die fehlende Sicherheitsprüfung von Managern bei staatsnahen Betrieben und die bisher unbekannte Untersuchung bei GC Frauenfussball: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Ausgaben des Bundes für die Öffentlichkeitsarbeit sind nach Worten der «SonntagsZeitung» wie von Zauberhand um 9,7 Millionen Franken gesunken. Der Sparauftrag des Parlaments wurde so, zumindest auf dem Papier, pulverisiert, wie die Zeitung schrieb. Die Erklärung liege in der ungenauen Definition von Öffentlichkeitsarbeit. Jedes Departement entscheide selbst, welche Tätigkeiten unter dieser Kategorie verbucht werden. In der Bundesverwaltung sei man also genau über die Bücher gegangen, was man der Eidgenössischen Finanzverwaltung zwingend als Öffentlichkeitsarbeit melden müsse. Präzisierungen und Abgrenzungen führten laut der Zeitung dazu, dass alle Departemente ausser das für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) weniger Aufwände meldeten als noch im Vorjahr.
Zur Story