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Nach Tornado in Luxemburg: So viele Häuser wurden zerstört



Nach einem verheerenden Tornado im Südwesten Luxemburgs hat die dortige Regierung den Betroffenen gewisse Hilfe versprochen. «Wir lassen keinen im Regen stehen», sagte Premierminister Xavier Bettel am Samstagabend nach einer Sondersitzung des Kabinetts.

Bei dem Unwetter am Freitagabend waren in den Ortschaften Petingen und Kaerjeng zahlreiche Häuser zum Teil schwer beschädigt worden. «Die Bürger haben in 15 Minuten ganz viel verloren», führte Bettel weiter aus.

Bettel nannte keinen Zahlen zu möglichen Finanzhilfen des Staates. Er lobte allerdings die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Luxemburger Bürger. «Ich bin wirklich sehr stolz. Premierminister eines Landes zu sein, in dem man sich hilft», hatte er am Nachmittag bei einem Besuch der betroffenen Ortschaften gesagt. «Es sind Situationen wie diese, in denen man die Solidarität in unserem Land spürt.»

Von 19 Verletzten waren am Abend noch zwei im Spital, sagte Innenministerin Taina Bofferding zudem. Eine Person befand sich wegen eines Herzinfarktes, den sie während des Tornados erlitten hatte, noch in kritischem Zustand. Am wichtigsten sei es jetzt, weitere Schäden zu vermeiden.

epa07765493 A view of a damaged house after a tornado hit the town of Petange, Luxembourg, 10 August 2019. According to meteorologists, a tornado caused considerable damage in Petange and Bascharage on 09 August evening.  EPA/JULIEN WARNAND

Rund 90 Häuser sind nach dem Tornado nicht mehr bewohnbar. Bild: EPA

Unter anderem hätten sich zahlreiche Dachdeckerbetriebe bereiterklärt, Betriebsferien zu unterbrechen und sofort an die Arbeit zu gehen. Vermutlich 90 Häuser seien zumindest vorerst nicht mehr bewohnbar. Insgesamt wurden 314 Häuser als beschädigt gemeldet.

Die Aufräumarbeiten werden nach Angaben des Einsatzleiters der Hilfskräfte, Paul Schroeder, noch die ganze Woche dauern. (sda/dpa)

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