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Frankreich

Explosion in Monaco: Verdächtiger Mann auf der Flucht

3 Menschen bei Explosion in Monaco schwer verletzt – Verdächtiger auf der Flucht

Drei Menschen sind bei einer heftigen Explosion am Eingang eines Wohngebäudes in Monaco schwer verletzt worden. Ein Verdächtiger ist auf der Flucht. Das ist bis jetzt bekannt.
30.06.2026, 00:5730.06.2026, 02:17

Was ist passiert?

Bei einer heftigen Explosion in Monaco am Eingang eines Wohngebäudes sind drei Menschen schwer verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Die Explosion ereignete sich gegen 21 Uhr, wie der monegassische Staatsminister Christophe Mirmand im französischen Sender BFMTV sagte. Medienberichten zufolge flog ein Sprengstoffpaket in die Luft.

Attentat in Monaco.
Die Fassade des Gebäudes war erst 2024 renoviert worden.Bild: sc/Google Street View

Kurz vor dem Vorfall soll eine Person an dem Ort beobachtet worden sein, die einen Rucksack abstellte und anschliessend floh, wie BFMTV unter Berufung auf die monegassische Sicherheitsbehörde sowie die Regionalzeitung «Monaco-Matin» berichtete.

Französische Rettungskräfte trafen nach Angaben aus Kreisen von Frankreichs Innenministerium als Verstärkung vor Ort ein. Es sei zudem eine polizeiliche Zusammenarbeit eingerichtet worden, um den flüchtigen Täter aufzuspüren. Ob es sich dabei um einen Anschlag handelte, wollte Staatsminister Mirmand zunächst nicht bestätigen.

Wer ist der Verdächtige?

Das ist noch unklar, er ist flüchtig. Medien zeigten ein von Überwachungskameras aufgenommenes Bild eines rennenden Mannes mit einem dunklen Hut.

Der Verdächtige soll demnach zu Fuss in Richtung der französischen Stadt Beausoleil gelaufen sein. Das betroffene Gebäude befindet sich Mirmand zufolge an einem Platz nahe der Grenze zu Frankreich.

Wer sind die Opfer?

Laut Angaben von «Monaco-Matin» handelt es sich bei den drei Opfern um einen Mann und eine Frau im Alter von 50 bis 60 Jahren sowie einen Jugendlichen, die zu einer Familie gehören. Zahlreiche Rettungskräfte seien am Abend vor Ort gewesen, berichtete «Monaco-Matin». Vier weitere Menschen hätten zudem einen Schock erlitten, sagte Mirmand.

Video: watson/X/Breaking911

Was sagen die Behörden?

«Ein Ereignis dieser Art hat sich im Fürstentum noch nie ereignet», sagte Regierungschef Mirmand. Der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem Fürstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als einen «Anschlag». Es sei eine «Tragödie, die Monaco erschüttert», schrieb Éric Ciotti. Er bekundete volle Unterstützung für die Sicherheits- und Rettungskräfte, die im Einsatz seien.

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