International
Gesellschaft & Politik

Mehr als 50 Tote bei Busunglück in Guatemala

Mehr als 50 Tote bei Busunglück in Guatemala: Präsident spricht von «nationalem Schmerz»

10.02.2025, 18:1710.02.2025, 18:17
Firefighters work at the scene of a fatal bus crash after it fell from a bridge on the outskirts of Guatemala City, Monday, Feb. 10, 2025. (AP Photo/Moises Castillo)
Der Bus stürzte 20 Meter in die Tiefe.Bild: keystone

Bei einem Busunfall in Guatemala sind nach Behördenangaben mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus war in Richtung Guatemala-Stadt unterwegs, als er bereits in der Hauptstadt von einer Brücke rund 20 Meter in die Tiefe stürzte, wie die Feuerwehr mitteilte.

Der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Bernardo Arévalo, kondolierte den Familien der Opfer und rief eine Staatstrauer aus. «Die Tragödie auf der Brücke Belice ist ein nationaler Schmerz, den ich zutiefst bedauere», sagte Arévalo. Die Unfallursache war zunächst unklar. Der Bus stürzte in einen Schwarzwasserfluss.

Mindestens fünf Menschen gerettet

Soldaten und Rettungskräfte waren im Einsatz. Bei den Todesopfern handele es sich um 36 Männer und 15 Frauen, sagte der Sprecher der örtlichen Feuerwehr, Carlos González, dem Radiosender Emisoras Unidas. Mindestens fünf Überlebende wurden laut der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht.

Der Bus war von der Gemeinde San Agustín Acasaguastlán in die rund 90 Kilometer südwestlich gelegene Guatemala-Stadt unterwegs, als es zu dem Unfall kam, wie die Generalstaatsanwaltschaft auf der Plattform X mitteilte. Nach einem Bericht der Zeitung «Prensa Libre» soll der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über den Bus verloren haben. (sda/dpa/lyn)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Rover «Idefix» fliegt zu Marsmond – Japanische Mission gestartet
Erstmals sollen Proben von einem der Monde des Mars zur Erde geholt werden. Mit an Bord der ins Weltall geschossenen Raumsonde: ein kleiner deutsch-französischer Rover namens «Idefix».
Zur Story