International
Gesundheit

WHO benennt Virus-Mutationen jetzt nach griechischem Alphabet

Wegen Diskriminierung: WHO benennt Virus-Mutationen jetzt nach griechischem Alphabet

Um gegen Diskriminierung vorzugehen, gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Virus-Mutationen neue Namen.
01.06.2021, 05:4301.06.2021, 05:43

Die zuerst in Indien entdeckte besonders ansteckende Coronavirus-Variante B.1'617.2 heisst nun Delta. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat beschlossen, die einzelnen Varianten nach dem griechischen Alphabet zu benennen, wie sie am Montagabend mitteilte. Damit soll vermieden werden, dass Länder oder Regionen mit bestimmten Virusvarianten in Verbindung gebracht und Menschen, die dort leben oder von dort kommen, diskriminiert werden.

Nach dem neuen Schema heisst die zuerst in Grossbritannien aufgetauchte Virusvariante B.1.1.7 nun Alpha, die in Südafrika entdeckte Variante B.1'351 Beta und die in Brasilien zuerst nachgewiesene Variante P.1 Gamma. Dies sind die zurzeit von der WHO aufgeführten «Besorgniserregenden Varianten». Weitere «Varianten von Interesse» sind ebenfalls mit Buchstaben aus dem griechischen Alphabet versehen worden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Protest in Liestal
1 / 23
Protest in Liestal
quelle: keystone / georgios kefalas
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Was junge TikTok-Stars zur Pandemie zu sagen haben
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Abdul El-Sayed: Hoffnung oder Risiko für die Demokraten?
Abdul El-Sayed will in Michigan der erste muslimische US-Senator der Geschichte werden. Donald Trump und die Republikaner attackieren ihn mit einer islamophoben Hetzkampagne.
Die Demokraten träumen bei den Midterm-Wahlen am nächsten Dienstag vom grossen Coup. Sie wollen nicht nur die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern, was als so gut wie sicher gilt, sondern auch im Senat. Ihre Chancen, die nötigen vier Sitze zu erobern, sind intakt. Allerdings zeichnet sich in einigen Bundesstaaten ein knappes Ergebnis ab.
Zur Story