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Gesundheit

Trump-Regierung plant Millionenhilfe für Kampf gegen Ebola

Trump-Regierung plant Millionenhilfe für Kampf gegen Ebola

06.08.2026, 06:2006.08.2026, 09:47

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump stellt zusätzliche Millionenhilfe für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Afrika in Aussicht. Weitere 242 Millionen US-Dollar (etwa 209 Millionen Euro) sollen für Sofortmassnahmen, Vorsorge in der Region und humanitäre Hilfe im Kontext des Virus-Ausbruchs bereitgestellt werden, wie das US-Aussenministerium mitteilte. Dazu liefen Gespräche mit dem US-Parlament.

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Der Ebola-Ausbruch im Kongo bereitet weiterhin Sorgen.Bild: keystone

Eigentlich steht die US-Regierung seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 eher für den Rückzug aus internationalen Programmen und gestrichene Hilfsmittel. Sie stellte vieles auf den Prüfstand und zog sich auch aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück.

Die USA sagten bereits Hilfen zu

Bei der jetzt geplanten Zusatzhilfe bezieht sich die Regierung auf Zusagen seitens der USA auf dem G7-Gipfel im Juni am Genfersee. Das Aussenministerium bezifferte seine angekündigten direkten Hilfszahlungen zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs nun auf insgesamt mehr als 512 Millionen US-Dollar.

Hinzu kämen 350 Millionen US-Dollar für humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Uganda. Das Geld sei Teil der vor längerem angekündigten Zusatzhilfe in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar für das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten und soll mehreren Ländern zugutekommen.

Lage «kritischer denn je»

Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und insbesondere Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Rund zweieinhalb Monate nach Beginn der Ansteckungswelle im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Lage nach Einschätzung der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen «kritischer denn je». Es handelt sich inzwischen um den grössten Ebola-Ausbruch, der jemals im Kongo registriert wurde.

BAG gibt Ebola-Empfehlung heraus
Auch das Bundesamt für Gesundheit schielt mit besorgtem Blick auf die Ebola-Situation. Am 6. August hat das BAG deshalb eine Verhaltensempfehlung für Spitäler zum Umgang mit mutmasslich mit dem Ebolavirus infizierten Patienten herausgegeben.

Nach den jüngsten Angaben der kongolesischen Gesundheitsbehörden gibt es in dem zentralafrikanischen Land nunmehr 3973 bestätigte Ebola-Fälle, davon 99 neue innerhalb von 24 Stunden. Bisher sind 1801 Menschen an der Krankheit gestorben. Die Sterblichkeitsrate liegt damit bei 45,3 Prozent. Derzeit werden 674 Patienten in Isolationsstationen behandelt. (sda/dpa)

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«Shame on you, CNN» – Trumps «Kriegsminister» Hegseth rastet bei X aus
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