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Iran

Trump droht dem Oman mit Bombardierung

epa13176298 US President Donald J. Trump hosts Lifeguard Ryder Williams in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 17 August 2026. Ryder Williams, a 16-year-old lifeguard, saved the ...
US-Präsident Donald J. Trump.Bild: keystone

Trump droht dem Oman mit Bombardierung

17.08.2026, 20:5217.08.2026, 20:52

Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus geregelt sein soll – bisher ohne Einigung. «Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren», sagte Trump dem Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.

Das zwischen Teheran und Washington ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass der Oman und der Iran gemeinsam eine Lösung für die Schifffahrt finden – in Absprache mit den Anrainerstaaten und unter Berücksichtigung internationalen Rechts. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bisher aber nicht verkündet.

Trump hatte bereits im Mai mit einer Drohung Richtung Maskat für Verwunderung gesorgt. Der Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als «Schweiz des Nahen Ostens» und hat wiederholt zwischen den USA und dem Iran vermittelt.

Trump: Iran soll Weisse Fahne hissen

Trump sagte weiter, trotz der im Rahmenabkommen festgesetzten und mittlerweile abgelaufenen 60-Tage-Frist für vertiefte Verhandlungen mit dem Iran stehe er nicht unter Druck. «Ich habe es nicht eilig», erklärte er. Dem Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die Weisse Fahne zu hissen. «Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde.»

Angesichts des Fristablaufs mahnte UN-Generalsekretär António Guterres über seinen Sprecher: «Es gibt keine militärische Lösung für diesen Konflikt.» Guterres fordere die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten auf, wieder Verhandlungen aufzunehmen und «die Rhetorik zu mässigen, die wir in den letzten Tagen vernommen haben», hiess es in der Mitteilung. (sda/dpa)

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