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Iran

Vorläufiger Stopp für Durchfahrten in Meerenge von Hormus

Schon wieder vorbei: Vorläufiger Stopp für Durchfahrten in Meerenge von Hormus

25.06.2026, 21:1725.06.2026, 21:17
A container ship, right, and a cargo vessel are seen in the Strait of Hormuz off Bandar Abbas, Iran, Wednesday, June 17, 2026. (Amirhosein Khorgooi/ISNA via AP)
Iran War Strait of Hormuz
Bild: keystone

Nach einem Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman hat die Weltschifffahrtsorganisation IMO die jüngst gestartete Evakuierung von Schiffen rund um die Strasse von Hormus vorläufig gestoppt. «Mir wurde heute ein Angriff im Golf von Oman auf ein Schiff gemeldet, das die Strasse von Hormus durchquert hat», teilte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez mit. «Dieses Schiff befand sich nicht im Rahmen des Evakuierungsplans der IMO auf der Durchfahrt.»

Nähere Angaben zu dem Schiff und zum Angriff machte die UN-Sonderorganisation nicht. Nach Angaben des internationalen Schifffahrtsverbandes Bimco handelt es sich um ein Handelsschiff, das die Strasse von Hormus unter Nutzung der Küstenverkehrszone vor Oman durchfuhr.

Er habe beschlossen, die Umsetzung des Evakuierungsplans «vorübergehend auszusetzen, um erneut zu überprüfen, ob die erforderlichen Sicherheitsgarantien für die Schiffe auf unserer Evakuierungsliste und alle Schiffe in der Region weiterhin gegeben sind», sagte Dominguez. «Ich habe stets betont, dass die Sicherheit der Seeleute oberste Priorität hat. Um daher ein koordiniertes Vorgehen und die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten, wird der Evakuierungsplan bis zur Klärung der Lage ausgesetzt.»

Die UN-Sonderorganisation hatte am Dienstag angekündigt, mehr als 11'000 Seeleute aus der Region zu evakuieren. Noch am selben Tag passierten erste Schiffe die Meerenge. Die für den Welthandel bedeutende Strasse von Hormus war wochenlang faktisch blockiert gewesen, als zunächst der Iran mit Drohungen und Angriffen auf zivile Schiffe begann und später die USA iranische Häfen blockierten. Vorausgegangen waren amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran. Inzwischen haben sich Washington und Teheran vorläufig auf ein Ende der Kampfhandlungen geeinigt. (sda/dpa)

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