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USA: Trump dementiert Angriffe auf Iran ‒ bis zu den Midterms

President Donald Trump speaks during an event at the U.S. Institute of Peace, Thursday, Oct. 8, 2026, in Washington. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)
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Medienberichten zufolge plant die US-Regierung erneut Angriffe auf Iran, doch Trump weist das zurück.Bild: keystone

Doch nicht? Trump dementiert Angriffe auf Iran ‒ bis zu den Midterms

08.10.2026, 20:4808.10.2026, 20:48

Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms hat US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert. «Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Die US-Regierung führe unterdessen «konstruktive Gespräche» mit Teheran, schrieb Trump weiter. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe. Man habe Washington einen «Sieben-Tage-Plan» übermittelt und eine Antwort erhalten – darauf wolle man in wenigen Tagen reagieren, hiess es.

Medien: USA erwogen neue Militärangriffe gegen iranische Ziele

Zuvor hatten mehrere US-Medien darüber berichtet, dass die US-Regierung in ihrem festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran erwägt. Dabei könnten grössere Militäreinsätze in den kommenden Wochen noch vor den wichtigen US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, berichteten das Nachrichtenportal «Axios» und der US-Sender NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Entscheidung darüber sei allerdings bislang nicht gefallen.

Der Krieg ist unter den US-Amerikanerinnen und -Amerikanern unbeliebt, weil die Lebenshaltungskosten und Spritpreise infolge der Blockade der Strasse von Hormus rasant nach oben geklettert sind. Eine militärische Eskalation würde die ohnehin schon hohen Ölpreise noch weiter verteuern, nachdem diese bereits wegen des gestörten Rohstoffhandels in der Meerenge in den vergangenen Monaten gestiegen waren. Das dürfte Trumps Republikanern kaum bei den anstehenden Wahlen helfen. (leh/sda/dpa)

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