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«Empörend»: Greta Thunberg kritisiert Polizei in Lützerath scharf

«Empörend»: Greta Thunberg kritisiert Polizei in Lützerath scharf

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg zeigt sich schockiert über das, was bei der Räumung des Ortes geschehe. Sie ruft weiter zu Widerstand auf.
13.01.2023, 21:2110.03.2023, 10:25
Ein Artikel von
t-online

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Freitag Lützerath besucht und das Vorgehen der Polizei bei der Räumung des rheinischen Dorfes scharf kritisiert. «Es ist empörend, wie die Polizeigewalt ist», sagte Thunberg. Die 20-Jährige besichtigte auch den Krater des Braunkohletagebaus und hielt dabei ein Schild mit der Aufschrift «Keep it in the ground» (Lasst es im Boden) hoch.

FILE --Swedish climate activist Greta Thunberg holds a speech during a Fridays for Future global climate strike in front of a parliament building in Berlin, Germany, Friday, Sept. 24, 2021. Climate ac ...
Greta Thunberg bei einer Rede in Berlin.Bild: keystone

Was in Lützerath geschehe, sei «schockierend», sagte Thunberg. Leider geschähen ähnliche Dinge überall auf der Welt. «Es ist entsetzlich zu sehen, was hier passiert.» Viele Menschen hätten seit Jahren versucht, dies zu verhindern. «Wenn Regierungen und Konzerne die Umwelt zerstören (..), wehren sich die Menschen.»

«Wollen zeigen, wie People Power aussieht»

Sie beobachte die Lage in dem Ort am Rande des nordrhein-westfälischen Braunkohle-Tagebaus schon seit langer Zeit, betonte Thunberg, die die «Fridays for Future»-Bewegung ins Leben gerufen hatte. «Kämpft für das Überleben», sagte Thunberg. «Lützi bleibt!», skandierte sie mit Demonstranten.

Am Samstag werde sie an der geplanten Kundgebung für die Erhaltung von Lützerath teilnehmen, kündigte sie an. Wenn Regierungen und Konzerne in dieser Weise zusammenarbeiteten, um die Umwelt zu zerstören und zahllose Menschen zu gefährden, müsse die Bevölkerung dagegen angehen und ihre Stimme erheben. «Wir wollen zeigen, wie People Power aussieht, wie Demokratie aussieht.» Wie lange sie in Deutschland bleibe, wisse sie noch nicht. (dpa, reuters, t-online)

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