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Schwedens Ministerpräsident ist stolz auf Greta Thunberg



epa07470736 Swedish climate activist Greta Thunberg (C) speaks in front of Brandenburg Gate during a 'Fridays for Future' demonstration against climate change in Berlin, Germany, 29 March 2019. Students across the world are taking part in a strike movement called #FridayForFuture which takes place every Friday. The movement was sparked by Greta Thunberg of Sweden, a sixteen year old climate activist, who has been protesting for climate action and the implementation of the Paris Agreement outside the Swedish parliament every Friday since August 2018.  EPA/ALEXANDER BECHER

Greta Thunberg. Bild: EPA/EPA

Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven hat das Engagement der Klima-Aktivistin Greta Thunberg gelobt.

«Wir sind stolz auf die Demonstrationen, zu denen sie inspiriert hat, die mehr als eine Million junger Leute überall auf der Welt zusammengebracht haben», sagte Löfven am Mittwoch bei einer Rede im EU-Parlament in Brüssel.

Bei allem Stolz dürfe aber eines nicht vergessen werden: «Es ist nicht an ihrer Generation, die Klimakrise zu lösen. Es ist an uns.» Es sei nicht nur moralisch, sondern auch wirtschaftlich richtig, den Ausstoss von klimaschädlichem CO2 zu reduzieren.

Prime minister and party leader of the Social Democrat party Stefan Löfven waves at an election party in Stockholm, Sweden, Sunday, Sept. 9, 2018. Preliminary results of the 2018 Swedish parliamentary elections showed on Sunday night that Centre-Left bloc of the Social Democratic Party, the Green Party and Left party gained 40.7 percent of votes, narrowly heading in the race. The opposition Center-Right alliance bloc of the Moderate Party, the Centre Party, the Liberal Party and the Christian Democrats gained 40.3 percent votes. Anti-immigration, the far-right Sweden Democrats scored 17.6 percent votes. (Jonas Ekströmer /TT via AP)

Stefan Löfven Bild: AP/TT News Agency

Die schwedische Schülerin Greta Thunberg demonstriert seit vielen Monaten freitags während der Schulzeit für mehr Klimaschutz. Ihr Engagement hat mittlerweile unzählige Nachahmer in verschiedenen Ländern gefunden.

Die wichtigste Aufgabe der Europäischen Union sei es, Hoffnung für die Zukunft zu schaffen, sagte Löfven. Dafür müsse sie konkrete Ergebnisse liefern: nicht nur beim Thema Klimawandel, sondern auch bei der Sicherheit, der Migration und der Beschäftigung.

Angesichts zunehmender Abschottungstendenzen weltweit plädierte Löfven dabei für gemeinsame Lösungen und für eine kompromisslose Verteidigung von Grundwerten. «Idealismus ist nicht einzig eine Domäne der Jugend», sagte er. (aeg/sda/dpa)

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