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Lateinamerika

Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert Peru

Das Epizentrum lag 35 Kilometer nördlich von Coracora.
Das Epizentrum lag 35 Kilometer nördlich von Coracora.

Starkes Erdbeben erschüttert Peru

20.08.2026, 21:5521.08.2026, 06:30

Ein starkes Erdbeben hat das Zentrum Perus erschüttert. Dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt sowie mehr als 30 Gebäude beschädigt worden, berichtete der Sender Latina Noticias unter Berufung auf den Chef des Nationalen Zivilschutzinstituts (Indeci), Luis Vásquez.

Das Beben, dessen Stärke die US-Erdbebenwarte (USGS) mit 6,7 angab, ereignete sich gegen 13.00 Uhr Ortszeit. Das Geophysikalische Institut Perus (IGP) hatte zuvor eine Stärke von 7,2 angegeben. Das Epizentrum lag laut USGS 31 Kilometer nordwestlich von Aniso in der Provinz Parinacochas. Das Beben ereignete sich demnach in 99 Kilometern Tiefe. Erschütterungen in solch grossen Tiefen haben in der Regel weniger dramatische Auswirkungen.

Keine Tsunami-Gefahr

Auch in den Städten Cusco, Arequipa, Junín sowie der Hauptstadt Lima waren Erschütterungen zu spüren, wie das Nachrichtenportal RPP unter Berufung auf IGP berichtete. Eine Tsunami-Gefahr für die peruanische Küste bestand nach Angaben der Marine zunächst nicht.

Erst kürzlich hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 das Nachbarland Kolumbien erschüttert und bisher mindestens 319 Todesopfer gefordert. Auch dieses Beben ereignete sich in grosser Tiefe von rund 100 Kilometern. (dab/sda/dpa)

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