International
Migration

Mehrere Dutzend Flüchtlinge im Ärmelkanal aus Seenot gerettet

Mehrere Dutzend Flüchtlinge im Ärmelkanal aus Seenot gerettet

06.04.2023, 03:1306.04.2023, 03:13

In Frankreich sind mehrere Dutzend Flüchtlinge beim Versuch der Überquerung des Ärmelkanals nach Grossbritannien aus Seenot gerettet worden. Drei Kinder seien am Mittwoch unterkühlt geborgen worden, erklärte die zuständige Präfektur. Demnach haben die Behörden in zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen 28 beziehungsweise 13 Menschen gerettet.

A group of people thought to be migrants are brought in to Dover, Kent, onboard a Border Force vessel following a small boat incident in the Channel, England, Monday March 6, 2023. The British governm ...
Gerettete Migranten bei der Ankunft in England. (Archivbild)Bild: keystone

Zunächst hatte ein Patrouillenboot der Marine am frühen Morgen vor der Küste des nordfranzösischen Boulogne-sur-Mer Schiffbrüchige im Wasser entdeckt. Mit einem Schnellboot holte die Patrouille 28 Menschen an Bord. Drei Kinder und ein Erwachsener seien wegen Unterkühlung von Rettungskräften versorgt worden, teilte die Präfektur mit. Später rettete in Schiff der Marine weitere 13 Menschen, die sich an Bord eines in Schwierigkeiten geratenen Bootes befanden.

Etwa 46'000 Menschen haben den Ärmelkanal im Jahr 2022 mit kleinen Flüchtlingsbooten überquert. Fünf Flüchtlinge starben dabei nach Angaben der Präfektur, vier verschwanden bei der gefährlichen Überfahrt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Zwei Dan Sullivans in Alaska – nun ermittelt sogar das FBI
Im umkämpften Senatsrennen in Alaska stehen gleich zwei Männer mit beinahe identischem Namen auf dem Wahlzettel. Nun ermittelt das FBI wegen des Verdachts, ein Kandidat könnte gezielt zur Verwirrung der Wähler ins Rennen geschickt worden sein.
Der republikanische Senator Dan S. Sullivan kämpft um seine Wiederwahl. Auf dem gleichen Wahlzettel steht jedoch auch Daniel J. Sullivan Jr., ein pensionierter Lehrer und Musiker. Bundesermittler haben inzwischen mehrere seiner Spender kontaktiert und gefragt, ob ihnen bei ihrer Unterstützung klar gewesen sei, welchem Sullivan sie Geld überwiesen. Bislang wurde niemand angeklagt, wie AP berichtet. Daniel J. Sullivan bestreitet, als sogenannter Spoiler-Kandidat ins Rennen geschickt worden zu sein. Die demokratische Kandidatin Mary Peltola weist ebenfalls zurück, an einem Plan beteiligt gewesen zu sein, dem republikanischen Amtsinhaber Stimmen abzunehmen.
Zur Story