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Italien verbietet Landung der «Alan-Kurdi»-Migranten

epa07755726 (FILE) - A handout photo made available by German civil sea rescue organisation sea-eye shows the Alan Kurdi vessel, off the Libyan coast, 05 July 2019 (reissued 04 August 2019). According ...
Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» (Archivbild).Bild: EPA

Italien verbietet Landung der «Alan-Kurdi»-Migranten

01.09.2019, 12:5301.09.2019, 13:18

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat ein Verbot für die Landung in Italien des deutschen Rettungsschiffes «Alan Kurdi» mit 13 Migranten an Bord unterzeichnet. Das bestätigte das italienische Innenministerium am Sonntag.

Das Schiff, das die Migranten an Bord eines überladenen Holzbootes entdeckt hatte, befindet sich unweit der italienischen Insel Lampedusa.

Inzwischen warten weitere 34 Migranten an Bord des italienischen Schiffes «Mare Jonio» den bereits vierten Tag auf die Landung. Mehrere Prominente aus der italienischen Politik, der Kirche und der Kultur richteten Appelle für die sofortige Landung der Migranten an Bord.

Das Schiff wartet weiterhin vor der Insel Lampedusa auf die Zuweisung eines Hafens. Die Hilfsorganisation «Mediterranea Saving Humans», Betreiberin des Schiffes, richtete wiederholt Appelle an die Regierung, die Migranten von Bord gehen zu lassen.

Italien

64 Migranten der «Mare Jonio» waren in der Nacht auf Freitag nach Lampedusa gebracht worden. Frauen, Kranke und unbegleitete Minderjährige erhielten vom italienischen Innenministerium die Genehmigung, von Bord zu gehen.

Nun müssten auch die verbliebenen 34 Migranten schnellstmöglich an Land, forderte die Organisation. Die Situation an Bord sei prekär. Wegen Wasserknappheit befürchtet die Crew einen hygienischen Notstand. (sda/apa)

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