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Rumänien schickt Soldaten in den Kosovo – Verstärkung der Nato-Truppen

Zur Verstärkung der Nato-Truppen: Rumänien schickt Soldaten in den Kosovo

04.10.2023, 05:3404.10.2023, 05:34

Angesichts der angespannten Lage im Kosovo hat Rumänien die Entsendung von etwa 100 Soldaten in die ehemalige serbische Provinz bekanntgegeben. Bukarest füge der KFOR-Friedenstruppe ein «Kontingent auf Kompanie-Niveau» hinzu, erklärte der rumänische Botschafter bei der Nato, Dan Necalescu, am Dienstag im vormals Twitter genannten Onlinedienst X. Grossbritannien hatte in der vergangenen Woche vermeldet, etwa 600 zusätzliche Soldaten zur Verstärkung der KFOR zu stationieren.

Am Sonntag vor einer Woche hatte sich im Nordkosovo der schwerste Zwischenfall in der Region seit Jahren ereignet. Bei dem Angriff auf die Polizei-Patrouille war ein Polizist getötet worden. Später verschanzten sich etwa 30 bewaffnete Männer in einem serbisch-orthodoxen Kloster in dem Dorf Banjska. Drei bewaffnete Serben wurden bei Schusswechseln mit der Polizei getötet.

Die überwiegende Mehrheit der 1,8 Millionen Einwohner im Kosovo sind ethnische Albaner. Dazu kommen 120'000 Serben, die vor allem im Norden des Landes leben. 2008 hatte das Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, die von Belgrad jedoch nicht anerkannt wird. (sda/afp)

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