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In this Aug. 15, 2019, photo, a large Iceberg floats away as the sun sets near Kulusuk, Greenland. Greenland is where Earth's refrigerator door is left open, where glaciers dwindle and seas begin to rise. Scientists are hard at work there, trying to understand the alarmingly rapid melting of the ice. For Greenland is where the planet's future is being written. (AP Photo/Felipe Dana)

Eisberg bei Grönland: Die Eisschmelze wird eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Bild: AP

«Die Risiken unterschätzt»: Klimakipppunkte womöglich schneller überschritten als gedacht



Klimaforschende warnen, dass sogenannte Kipppunkte im Erdsystem noch schneller erreicht werden und die globale Erwärmung dadurch noch drastischer ausfallen könnten. Das Risiko solcher unumkehrbaren Veränderungen sei bislang womöglich unterschätzt worden.

Die Forschenden verweisen in einem Kommentar im Fachblatt «Nature» unter anderem auf neuere Erkenntnisse zur Destabilisierung der Eisschilde rund um Nord- und Südpol sowie des Amazonas-Regenwalds. Sie warnen zudem vor bisher möglicherweise unterschätzten Kettenreaktionen und Rückkopplungen zwischen Ökosystemen.

Dafür gibt es nach ihrer Ansicht erste Hinweise - etwa in der Form, dass der Eisverlust der Arktis die Erwärmung der Region verstärkt, was wieder den Eisverlust fördert. Das schnellere Abschmelzen der Gletscher auf Grönland könne wiederum wichtige Atlantik-Meeresströmungen stören, was Folgen für den Monsun in Westafrika und die Feuchtigkeit des Amazonas-Beckens mit seinen Regenwäldern habe könne.

epa07657583 A handout photo made available by the Danish Meteorological Institute (Danmarks Meteorologiske Institut, DMI) on 19 June 2019 shows dogs hauling a sled through meltwater on coastal sea ice during an expedition in northwest Greenland, 13 June 2019. The 'unusual' rapid melting of sea ice occurred last week as temperatures soared above normal levels in Greenland, causing ice sheet surface to experience melting, media reported. The image was taken during a DMI research team expedition to retrieve oceanographic moorings and weather station equipment in North West Greenland. According to a tweet by Steffen M. Olsen from the Centre for Ocean and Ice at DMI, the 'rapid melt and sea ice with low permeability and few cracks leaves the melt water on top.'  EPA/STEFFEN M. OLSEN/DANISH METEOROLOGICAL INSTITUTE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Schlittenhunde laufen durch Schmelzwasser in Grönland. Bild: EPA/DANISH METEOROLOGICAL INSTITUTE

«Wissenschaftlich gesehen ist dies ein starker Beleg für einen planetaren Notfallzustand», erklärte der beteiligte Klimawissenschaftler Johan Rockström vom deutschen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Hans Joachim Schellnhuber, ebenfalls vom PIK, warnte vor einem «unheilvollen Weg in die Erwärmung», der mit Kipppunkten «gepflastert» sei. Einige seien womöglich schon überschritten, ergänzte er.

«Mit zunehmender Entwicklung der Wissenschaft müssen wir zugeben, dass wir die Risiken unterschätzt haben, irreversible Veränderungen auszulösen, bei denen der Planet die globale Erwärmung selbst verstärkt.»

Johan Rockström

Die Gruppe internationaler Forschender forderte in ihrem Kommentar energische Gegenmassnahmen. Die Stabilität des gesamten Erdsystems sei in Gefahr, erklärten die Experten.

Kipppunkte sind ein Risiko, das in der Wissenschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel seit langem thematisiert wird. Darunter werden Prozesse verstanden, die sich beim Überschreiten bestimmter Schwellenwerte unumkehrbar immer weiter fortsetzen und die Erwärmung weiter beschleunigen - unabhängig von allen dann noch getroffenen Massnahmen.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • orso129 28.11.2019 10:19
    Highlight Highlight Ein Gedanke:Pflanzen haben seit vielen Hundert Millionen Jahren den CO2- Gehalt, der früher viel höher und es deshalb deutlich wärmer war (Perm, Karbonzeitalter) aufgenommen und der Kohlenstoff wurde durch Kohle etc in der Erdkruste eingelagert. Die Menscheit ist nun daran, in wenigen hundert Jahren diesen Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre zu blasen.... Das WIRD das Klima erwärmen und nicht folgenlos bleiben. Schaffen wir es nicht, die Energie erneuerbar oder wie es die Pflanzen schon immer machen, aus dem Sonnenlicht zu gewinnen und die exponentiale Vermehrung zu stoppen, wird es kritisch.
  • wolge 28.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Leider sind die meisten von uns zu bequem und egoistisch um ernsthaft was zu ändern.

    Darum betreiben wir Pflästerlipolitik, damit es niemandem wirklich weh tut.

    Wirklich nutzen wird jedoch nur etwas, was weitreichende Einschnitte in unseren Konsum, unsere Mobilität, unser Wohnen, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft bringt.

    Das werden wir allerdings erst tun, wenn wir müssen, der Planet also quasi schon zerstört ist.

    Gut habe ich keine e Kinder. Ich könnte es nicht verantworten was wir ihnen hinterlassen...
  • THEOne 28.11.2019 07:55
    Highlight Highlight könnte, womöglich, möglicherweise....
    mike shiva prognostiziert genauso.
    das klima wandelt sich, tatsache. aber der grosse teil der menschen will garnichts dagegen machen.
    der uno klimareport hat das grandios bewiesen.
    keine greta, keine co2 steuer, und kein minimalistisches umdenken wird daran was ändern.
    es gibt 2 lösungen, die menschheit wird zum asket, oder das thanosprotokoll.
    • orso129 28.11.2019 11:35
      Highlight Highlight Es gibt Lösungen, wenn wir nun
      SEHR intelligent handeln...
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Nicht die Menschheit muss asketisch leben, ein gutes Leben für alle Wesen auf dem Planeten ist möglich, mit etwas mehr Bescheidenheit und Mitgefühl, gegenseitiger Kooperation und Verzicht auf Gewinnmaximierung und Krieg.
      Jeden Tag seine Tugend kultivieren und mehr Liebe und Verbundenheit leben. Wenn alle mit anpacken, wäre das möglich. Wir bräuchten nur unser egoistisches, menschenzentriertes Weltbild aufgeben. Und nachhaltiges Glück und Freude würden auf Erden einziehen. Das ist gar nicht so schwer, den niederen Trieben zu entsagen und Vernunft zu leben.
  • Sapientia et Virtus 28.11.2019 07:26
    Highlight Highlight Wenn wir unseren Lebensstandard nicht drastisch senken wollen - und dies liesse sich nur mit einem autoritären Staatsmodell durchsetzen - braucht es zwingend technologische Lösungen. Die Voraussetzung dafür ist das marktwirtschaftliche Sytem, das untrennbar mit Freiheit und Demokratie verbunden ist und dem wir unsere Lebensqualität verdanken!
    • karl_e 28.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Deinem gelobten "marktwirtschaftlichen System" haben wir nicht nur unsere Lebensqualität zu verdanken, sondern auch die dadurch bedingten Umweltprobleme.
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:47
      Highlight Highlight Du meinst jenes System, welches die Katastrophe zu verantworten hat und immer nur weiter macht? Dem es nicht um die Erde, sondern nur um Profit geht?
      Was wir brauchen ist ein Umdenken, eine kollektive Abkehr vom Egoismus.
      Denn nur in gemeinsamer Aktion ließe sich hier etwas ändern. Solange wir unsere gemeinsame Verantwortung für Mutter Erde leugnen, rasen wir auf den Abgrund zu. Wir sollten einlenken, und nicht die Hoffnung haben, daß die Ursache der Probleme die Lösung sei.
  • Satox 28.11.2019 06:47
    Highlight Highlight Die Generationen nach uns werden das ertragen müssen, was wir nicht mehr erleben werden...
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:42
      Highlight Highlight Die Kinder, die wir so in den sicheren Tod schicken, sind bereits auf der Welt.
  • pascalsee 28.11.2019 05:59
    Highlight Highlight sorry aber ein Artikel mit dem Bild der Schlittenhunde kann ich nicht ernst nehmen! Das Phänomen gibt es dort seit 100 en von Jahren! Und es ist ein gutes Zeichen! es heißt nämlich das Eis ist dick genug! Zudem hatte es dieses Jahr so viel Schnee wie schon. lange nicht mehr!
    • blueberry muffin 28.11.2019 06:32
      Highlight Highlight Natürlich kannst du auch die Studien auf den sich der Artikel bezieht nicht nachvollziehen.

      Der Club of Rome gibt uns noch 10 und das Pentagon noch 20 Jahre - falls die Stellen mehr in dein Weltbild passen.
    • Gubbe 28.11.2019 09:28
      Highlight Highlight Gut beobachtet. Es ist das gleiche Bild, wie Venedig im Wasser. Alles wiederholt sich. Wie im Tessin, wenn die Seen über die Ufer schwappen.
      Benutzer Bild
  • beaetel 28.11.2019 04:34
    Highlight Highlight Die wissenschaftliche Sprache ist halt alles andere als Schwarz oder Weiss, klipp und klar, ganz im Gegensatz zu Politikern mit ihrer einfachen Slogans, eine Mauer zu bauchen etc. Während es bei den einen schon lange brennt (Amazonas, Indonesien) sagt die Wissenschaft anstatt Feuer zu schreien, dass wenn es so weiter geht, die Erde wahrscheinlich zwischen 20 % und 80 % untergehen werde. Man müsse langsam etwas tun. Der normale Mensch schrie da: „Feuer“! und wählt die 118. Im übrigen heisst Klimawandel vor allem schnellere und extremere Wetterphänomene. Ob das die Bauern freuen wird?
    • EvilBetty 28.11.2019 07:01
      Highlight Highlight Die Erde wird nicht untergehen, wir – und viele andere Spezies – werden aussterben. Die Erde wird sich erholen.
    • Skip Bo 28.11.2019 07:31
      Highlight Highlight Als Bauer passe ich mich (bin keine Ausnahme) den jeweiligen Situationen an. Ich bin flexibel. Wenn es trocken wird, pflanze ich trockenresistentere Pflanzen an und umgekehrt. Ist zwar nicht marktgerecht, aber nachhaltig.
      Es gibt aber auch Leute, die aufgrund von Prognosen herumschreien, auf Vorrat jammern und den Weltuntergang herbeireden. Das ändert erdgeschichtlich überhaupt nichts.
      Das Klima ändert, machen wir das Beste daraus.
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:41
      Highlight Highlight WIR ändern das Klima, WIR können es ändern, also auch wieder rückgängig machen. Was pflanzt Du, wenn die Welt brennt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • luigi rigattoni 28.11.2019 02:17
    Highlight Highlight Der Mensch wird erst reagieren, wenn ihm das Wasser ganz knapp unter der Nasenspitze klebt.

    Schaut mal in Asien, was dort abläuft in Sachen Umweltverschmutzung. Plastiksäcklein? Zum Beispiel in Thailand: Jeden Tag kommen auf jeden Einwohner (das sind immerhin rund 68 Millionen Leute) 7 Plastiksäcke PRO TAG!
    Geht mal in Bangkok in ein 7/11 u kauft sagen wir mal, eine Banane. Die ist in einem Plastiksäckli eingepackt und an der Kasse wird das Plastiksäckli nochmals in einen grösseren Plastiksack gepackt.
    Das ist nur eines von X Beispielen.
    Bildung wäre dringenst nötig, statt Geldgier! Weltweit!
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:39
      Highlight Highlight "Der Mensch wird erst reagieren, wenn ihm das Wasser ganz knapp unter der Nasenspitze klebt."

      Ja, nur dann braucht er es nicht mehr, dann ist es zu spät. Jetzt oder nie, lautet das Motto!
  • Andre Buchheim 28.11.2019 01:46
    Highlight Highlight Seit Jahren predige ich, wir müssen uns ändern, und stoße nur auf taube Ohren. Seit 2015 sage ich dies voraus, erst jetzt nähert sich die Wissenschaft meinen Voraussagen an. Und jeder macht weiter, kaum einer überdenkt sein Verhalten, und wenn man an ihren Schlaf rüttelt, werden sie aggressiv oder zeigen mit dem Finger auf die Anderen. Aber nicht die, WIR müssen uns ändern, alle und gemeinsam. Sonst gehen wir krachend, selbst verschuldet und verdient unter.
    Wacht endlich auf und betrachtet nicht die Welt aus Euren Augen, betrachtet Euch aus Sicht der Welt!
    • blueberry muffin 28.11.2019 06:34
      Highlight Highlight .. also die Wissenschaft sagt dies seit 1970?
    • HAL1 28.11.2019 07:25
      Highlight Highlight In einem punkt liegst du leider etwas falsch... global gesehen sind es leider wirklich die andern die sich ändern müssen. Unsere emissionen sind global gesehn ein furz im wind leider. Ich sage leider denn andersrum hätten wirs in der hand... so sind wir den andern ausgeliefert und werden mit in den abgrund gerissen egal was wir tun.
    • saukaibli 28.11.2019 07:55
      Highlight Highlight Äh sorry, aber die Wissenschaft sagt nicht erst seit 2015, dass wir ein riesiges Problem haben. Die Wissenschaft sagt uns das bereits seit Jahrzehnten, mindestens seit den 70ern. Aber in den Mainstream-Medien war das Thema vor Greta Thunberg einfach nicht präsent, da es scheinbar zu wenig Klicks resp. Auflagen generierte. In wissenschaftlichen Magazinen war der Klimawandel schon viel länger ein grosses Thema. Nur benötigt man dort mehr als eine Minute um einen Artikel zu lesen, womit der Durchschnittsleser leider total überfordert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 28.11.2019 01:30
    Highlight Highlight Unsere grösste Arroganz ist, dass wir denken, das Klima zu verändern. Wir sollten wieder lernen uns anzupassen.
    • Franz v.A. 28.11.2019 05:30
      Highlight Highlight Unsere grösste Arroganz ist, dass wir das alles dem Geld und Bequemlichkeit zuliebe ignorieren und locker so weiterfahren wie bis her.
    • saukaibli 28.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Genau, wir sollen uns anpassen. Und die blöden Tiere, Pflanzen und Pilze gefälligst auch, sonst haben sie es verdient auszusterben! Und unsere mühsamen Kinder sollen gefälligst damit leben, dass sie diese wundervolle Natur und dieses unbeschwerte Leben, das wir geniessen, nicht mehr haben. Es ist schliesslich unser Recht, unseren Planeten zu zerstören, der gehört ja uns, nicht unseren Nachfahren! Sollen die doch mit Sauerstoffmasken rumlaufen, wenn wir alle Pflanzen ausgerottet haben!
      So, das war genug Sarkasmus für den heutigen Tag.
    • Albert Stpeck 28.11.2019 08:10
      Highlight Highlight @impsselbee
      Unsere grösste Arroganz ist es, ohne Qualifikation (und Miene zu verziehen) in Online-Foren zu ziehen und zu behaupten, kompetente Wissenschaftler lägen falsch.

      Das ist wahre Anmassung.

      Ich (ebenfalls Laie) vergebe dafür 3.4 Punkte auf der Dunning-Kruger-Skala.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nino F. 28.11.2019 01:24
    Highlight Highlight Kapitalismus und Ökologie? Das klappt nie!
    • Auric 28.11.2019 06:56
      Highlight Highlight Sozialismus und Ökologie?

      ROFL
    • Andre Buchheim 28.11.2019 12:37
      Highlight Highlight Gibt es vielleicht mehr Möglichkeiten des gesellschaftlichen Zusammenlebens und wirtschaftlicher Organisation, als diese zwei?
      Und Kapitalismus und Sozialismus haben beide denselben Denkfehler, sie sind Menschenzentriert. Wir bräuchten eine Weltzentrierte Sicht. Aber da müsste man ja das menschliche Ego mal zurückstellen...
  • Wonko the Sane 28.11.2019 00:48
    Highlight Highlight Mit den worten des grossartigen Douglas Adams:

    „We don't have to save the world. The world is big enough to look after itself. What we have to be concerned about is whether or not the world we live in will be capable of sustaining us in it.“
  • Ass 28.11.2019 00:42
    Highlight Highlight Die Forscher prognostizieren sowieso immer zu pessimistisch. Spielt aber keine Rolle da der Grossteil der Menschheit dies ja sowieso will.
    • Franz v.A. 28.11.2019 05:34
      Highlight Highlight Ich denke eher, dass die Forscher einfach ihre Resultate veröffentlichen. Pessimistisch ist aber die Reaktion einiger Leute, die immer noch nichts begreifen wollen.
    • Auric 28.11.2019 07:00
      Highlight Highlight @Franz: auch Forscher haben Miete zu bezahlen, genau so wie Journalisten und heute können nur Klimakatastrophiker davon Leben.
      Würde einer von Watson das genaue Gegenteil (wofür es auch tausende Forschungsarbeiten gibt) hier publizieren würde er sich am nächsten Tag einen neuen Job suchen müssen.
    • saukaibli 28.11.2019 08:03
      Highlight Highlight Ein Merkmal von wissenschaftlicher Forschung ist, dass sie auch mal falsch liegen und korrigiert werden kann. Das ist der grosse Unterschied zu Verschwörungstheorien und Pseudo-Wissenschaften.
  • G. 28.11.2019 00:41
    Highlight Highlight I told you so...
  • Des Heiland's Sack 28.11.2019 00:22
    Highlight Highlight Schon genial...
    Geht es um igendein Artikel über Greta oder den "Linksrutsch", kommen die Hass-Kommentare wie Pilze aus dem Boden geschossen. Vom Verleugnern des Klimanotstandes wird dann jegliche wissenschaftliche Belegschaft ungültig gesprochen oder gleich ganz ignoriert.
    Bei einem solchen Artikel bleibt die Kommentarspalte dann weitgehend leer.
    Da kann man seinen Hass schlecht auf eine Greta abfertigen, wenn man keinen Schuldigen findet.
    Indess blutet mir das Herz von so viel Ignoranz und so viel Zerstörung unserer Welt. Traurig und tief frustriert. Ich hoffe ich verbittere nicht...
    • MarGo 28.11.2019 07:27
      Highlight Highlight Ich bin schon längst verbittert...
      Ich denke auch, dass wir jetzt nur noch Kosmetik machen und es schon seit Jahren zu spät ist...

      Ich denke aber auch, dass wir in Europa - zwar mit Millionen von Klimaflüchtlingen - aber dennoch mit einem blauen Auge davon kommen... Dennoch wird es Millionen, wenn nicht Millarden geben, die auf der Strecke bleiben...

      Meine Tochter ist 20, meine Nichte 14... für sie tut es mir am meisten leid, denn wir haben ihnen einen riesen Haufen Scheisse hinterlassen...
    • Des Heiland's Sack 28.11.2019 10:55
      Highlight Highlight Wahr. Wie es in Europa, geschweige denn in der Schweiz kommen wird, kann ich nicht sagen...aber auch da seh ich nichts Gutes. Sollten wir in Europa mit einem blauen Auge davon kommen, bedeutet das einen blutigen Verteidigungskrieg gegen unzählige Flüchtlinge. Dann lieber kein blaues Aufe und dafür mehr Konsequenz. Ich bin 25 und mein Vater sagt mir dasselbe immer wieder =)
      Aber nun ist man hier und arbeitet mit dem, was man hat. Schade nur, wenn die Mehrheit gleichaltriger nichts besseres im Kopf hat als die nächsten paar Ferientage am amderen Ende der Welt.
  • Gubbe 28.11.2019 00:18
    Highlight Highlight «Mit zunehmender Entwicklung der Wissenschaft müssen wir zugeben, dass wir die Risiken unterschätzt haben, irreversible Veränderungen auszulösen, bei denen der Planet die globale Erwärmung selbst verstärkt.»
    Wenn man möchte, kann man das auch so lesen, dass bisher in die falsche Richtung gedacht wurde, und die Erde sich selbst erwärmt.
    Für mich logisch, denn von lauernden Kippunkten zu reden, hilft wirklich niemandem.
    • Gipfeligeist 28.11.2019 09:57
      Highlight Highlight @Gubbe
      Nein, diese Aussagen weichen voneinander ab. Die Erde hat sich jahrtausende im Gleichgewicht gehalten, mal etwas wärmer, dann etwas kälter.
      Aber dieses Gleichgewicht stören wir nun fundamental. Warum willst du nicht von Kippunkten sprechen, wenn diese eine neue Erkenntnis sind (und genau berechnet werden können)?
    • Gubbe 28.11.2019 11:06
      Highlight Highlight @Gipfeligeist
      "Hans Joachim Schellnhuber, ebenfalls vom PIK, warnte vor einem «unheilvollen Weg in die Erwärmung», der mit Kipppunkten «gepflastert» sei. Einige seien womöglich schon überschritten, ergänzte er."
      Für mich liest sich das alles andere als sicher. Es gibt nicht die Kippunkte, es gibt nur den Kippunkt. "Einige seien möglicherweise überschritten". Sicher ist anders.
      Natürlich kann sich die Erde selbst erwärmen, ein paar Km unter der Oberfläche ist es ziemlich heiss. Etwas wärmt die Erde auf, aber muss es das CO2 sein?
    • Gipfeligeist 28.11.2019 17:04
      Highlight Highlight @Gubbe
      Die Kippunkte sind Definitionssache. Für unsere globale Temperatur kann man durchaus einen Kippunkt finden (Bsp. +1.5 °C), aber das heisst ja nicht dass alles davor super ist. Es gibt schon davor lokale Kippunkte.

      Beispielsweise das Aussterben eines Insekts durch Trockenheit, welches eine Reihe von Vögel-Sterben verursacht (also ein kleiner Kippunkt). Oder die Abholzung des Regenwalds, was zu weniger Verdunstung führt, was zu wenig Niederschlag und zerstörung von mehr Regenwald führt.

      Glauben Sie, die NASA behauptet aus Spass, das CO2 & Treibhausgase für den KW verantwortlich sei?
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  • Denverclan 28.11.2019 00:02
    Highlight Highlight Nur der Mensch denkt er sei wichtig für diesen Planeten...nein ist er nicht! Gibt es irgend etwas, was den Menschen positiv auszeichnet....nein! Niemand wird ihn vermissen. Wer kann einen Grund nennen, welcher das Leben wirklich lebenswert macht. Ich denke, das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen. Pflanzt noch ein Bäumchen und lasst es gut sein. Und an alle die es nicht glauben, das letzte Hemd hat wirklich keine Taschen.
    • Wonko the Sane 28.11.2019 00:45
      Highlight Highlight Liebe




      Aber die Erde hat ein Menschenproblem, da stimme ich dir zu.
    • imposselbee 28.11.2019 01:28
      Highlight Highlight @Denverclan: Menschen standen schon immer auf der Kippe, unsere Gesellschaft hat es sich, resp. den Konsumenten einfach so gemütlich gemacht, dass wir schon gar nicht mehr wissen, was das Leben ausmacht, weil alles selbstverständlich geworden ist.
      Verändere dein Leben doch mal drastisch und wandere in ein 3-Welt Land aus, dann weisst auch du die kleinen Sachen wieder zu schätzen. Mit mimimi findest du den Sinn definitiv nicht.
  • Blaubar 27.11.2019 23:54
    Highlight Highlight Ich teile die Hysterie nicht. Ich erfreue mich am Leben, lebe möglichst nachhaltig und relativ bescheiden und bin sicher, dass am Klima nichts „kippen“ wird, schon gar nicht wegen dem antrop. CO2. Allerdings bin ich mir bei den Menschen nicht so ganz sicher. Denkverbote, Hysterie und Angst machen sich breit. Kein gutes Zeichen. Erfreut Euch an den kleinen Sachen und an dem, was alles so unglaublich zuverlässig funktioniert (z.B. regnet es ausgiebig, Sonne gabs auch heute). Das allermeiste ist so selbstverständlich, dass es zu wenig wahrgenommen wird!
  • GM. 27.11.2019 23:49
    Highlight Highlight Und wie sieht es um die Zukunft des Golfstroms aus? Ohne den ist Europa tschüss.
  • Halb Wissen 27.11.2019 23:49
    Highlight Highlight Diese Stimmen gibt es schon lange.
    Nun scheinen sie erstmals gehört zu werden.
  • Noah Archer 27.11.2019 23:49
    Highlight Highlight Aber schnell noch einen schwarzen Freitag einschieben der nachweislich 45% mehr Müll produziert als ein Ausverkaufsamstag ... Wozu haben wir Milliarden in Wettersatelliten und 1000e Forscher investiert wenn nicht annähernd eine einigermassen klare Prognose für irgendwas wie Klima erhältlich ist.
    • blueberry muffin 28.11.2019 07:24
      Highlight Highlight Die prognozieren das seit 1970. Es hört nur niemand wichtiges zu.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 27.11.2019 23:46
    Highlight Highlight Wie Schweizer leben in Saus und Braus auf Kosten von anderen. Das ist Tatsache. Würde jeder Mensch so viel Ressourcen verbrauchen wie wir, es bräuchte drei Erden. Wir externalisieren die Folgekosten und wundern uns naiv, warum Menschen aus Gebieten fliehen, in denen es nicht mehr möglich ist zu leben.

    Einfamilienhaus, 5L SUV, zwei mal im Jahr in die Ferien fliegen, jeden Tag Fleisch, sorry Leute, dieser Lebensstil ist ein Spiegelbild eines borbierten geistigen Zustandes. Dieses Zeug muss massiv verteuert werden.

    Freiwilligkeit bringt nichts, es müssen Gesetze her, und zwar schnell.
    • Mr. Spock 28.11.2019 07:14
      Highlight Highlight Amen.
    • blueberry muffin 28.11.2019 07:26
      Highlight Highlight Eine CO2 Steuer mit Cash Backs für Leute mit tiefem CO2 Verbrauch. Kapitalistische und nicht nur moralische Anreize schaffen.
    • mutorintemporibus 28.11.2019 10:12
      Highlight Highlight Ich versuche durchaus, genussvoll und nachhaltig zu leben, etwa so wie blaubar, 27.11., 23.54. es schildert. Was soll die ganze Panik und die Sehnsucht nach einer "Oekodiktatur", wenn die Weltbevölkerung pro Tag um ca. 250'000 Personen zunimmt?
  • weissauchnicht 27.11.2019 23:42
    Highlight Highlight Ich glaube es ist schon zu spät, wenn man bedenkt, dass niemand Lust hat, sofort sämtliche fossile CO2-Emissionen einzustellen und dafür auch in Kauf nimmt, massive Versorgungskrisen und soziale Dramen auszulösen.
  • Gipfeligeist 27.11.2019 23:42
    Highlight Highlight Das klingt ja verlockend. Hinzu kommt, dass die UN am Dienstag [1] eine neue Studie veröffentlicht haben, nach deren wir uns auf dem Weg zu +3.2 °C befinden. Und das wenn wir ALL unsere jetzigen Klimaziele einhalten...

    1) https://news.un.org/en/story/2019/11/1052171
  • EhrenBratan. Hääää! 27.11.2019 23:32
    Highlight Highlight 🙌
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  • ingmarbergman 27.11.2019 23:15
    Highlight Highlight Ein Problem ist, dass die meisten Menschen exponentielles Wachstum nicht einschätzen können.

    Ein Beispiel:
    Wenn sich die Anzahl Seerosen auf einem Teich jeden Tag verdoppeln, und der See nach 100 Tagen vollständig bedeckt ist, wann ist der See weniger als zur Hälfte bedeckt. Die meisten Menschen schätzen, so nach 50, 60 oder 70 Tagen. Die richtige Antwort ist: nach 99 Tagen ist erst die Hälfte des Teichs bedeckt.

    Hoffen wir dass es bei der Klimaerwärmung nicht so krass wird, denn wenn die Mehrheit es begreifen würde, wäre es längst zu spät.
  • Onkel Jenny 27.11.2019 23:06
    Highlight Highlight Hab erst vorgestern einen recht aufschlussreichen Artikel zu dem Thema gelesen: https://www.republik.ch/2019/11/23/herr-knutti-sind-wir-noch-zu-retten?
  • Statler 27.11.2019 23:05
    Highlight Highlight «But you said it'd take years!» - «Well, I must've been wrong then» [The day after tomorrow].

    • Pana 28.11.2019 00:15
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke. Der Film ist 15 Jahre alt, aber aktueller denn je.
    • Auric 28.11.2019 07:08
      Highlight Highlight Der Film ist ein super Beispiel was rauskommt wenn Singen und klatschen in der Schule gelehrt wurde und die Naturgesetze zu lernen den interlekt überfordert hat.
  • Nick Name 27.11.2019 22:58
    Highlight Highlight Oh.
    Fettes Futter für die, die es besser wissen.
    Wer kennt ein gutes Beruhigungsmittel (für mich)?
    • Randen 27.11.2019 23:12
      Highlight Highlight https://www.imdb.com/title/tt0319262/

  • LarsBoom 27.11.2019 22:58
    Highlight Highlight Die Welt kackt es einfach an mit uns und macht jetzt selber vorwärts uns loszuwerden. Ich verüble es ihr nicht 🤷🏻‍♂️
    • Auric 28.11.2019 07:09
      Highlight Highlight Der Welt, ist es sowas von egal

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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