International
Nordkorea

Nordkorea will Strassen nach Südkorea sprengen

FILE - North Korean soldiers work at the North's military guard post as a North Korean flag flutters in the wind, are seen from Paju, South Korea, near the border with North Korea, Thursday, Oct. ...
Ein nordkoreanischer Grenzposten: Südkorea meldet aktuell viel Aktivität. Bild: keystone

Nordkorea vermint die Grenze zu Südkorea – und will nun alle Strassen nach Süden sprengen

14.10.2024, 10:1714.10.2024, 10:17

Das südkoreanische Militär sieht Anzeichen dafür, dass Nordkorea die Sprengung von innerkoreanischen Strassenverbindungen vorbereitet.

Der Sprecher des Generalstabs sagte bei einem Briefing in Seoul laut Nachrichtenagentur Yonhap, Nordkorea habe auf der nördlichen Seite der Grenzverbindungen bereits entsprechende Abschirmungen installiert. Die Sprengungen könnten noch am heutigen Tage durchgeführt werden, heisst es.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Nordkorea angekündigt, sämtliche Strassen- und Eisenbahnverbindungen zu Südkorea dauerhaft unterbrechen zu wollen. Begründet werden die Schritte mit dem Schutz der nationalen Sicherheit sowie zur Verhinderung eines Krieges.

Spannungen nehmen zu

Laut Angaben des südkoreanischen Militärs hat Nordkorea zudem in den letzten Monaten Zehntausende Landminen entlang des Grenzgebiets verlegt.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich zuletzt deutlich erhöht. Am Wochenende beschuldigte Nordkorea den Süden, dreimal unbemannte Drohnen mit anti-nordkoreanischen Flugblättern nach Pjöngjang entsandt zu haben. Südkorea bestätigte das nicht. (leo/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Schutz von Ölhafen: Frankreich schickt Soldaten in saudische Stadt Yanbu
Um die Versorgung des Weltmarktes mit Öl aus Saudi-Arabien zu unterstützen, wird Frankreichs Militär ein wichtiges Ölterminal des Königreichs am Roten Meer schützen. Dafür würden Soldaten, Radarsysteme und Systeme zur Verteidigung in die Hafenstadt Yanbu geschickt, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron den Sendern TF1 und France 2. Die Gespräche dazu mit Saudi-Arabien seien gestern abgeschlossen worden, sagte er in dem am Abend veröffentlichten Interview.
Zur Story