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People-News

Demi Moore: Ich wurde mit 15 vergewaltigt und meine Mutter wusste davon



Demi Moore arrives at the LACMA Art + Film Gala at LACMA on Saturday, Nov. 1, 2014, in Los Angeles. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP)

Die amerikanische Schauspielerin hat eine Autobiographie vorgelegt. Darin enthüllt sie Ungeheuerliches: Für 500 Dollar soll ihre Mutter ihre Vergewaltigung in Kauf genommen haben. Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

US-Schauspielerin Demi Moore («A Few Good Men», «Indecent Proposal») ist eigenen Angaben zufolge im Alter von 15 Jahren vergewaltigt worden. Laut Medienberichten beschreibt die 56-Jährige die Vergewaltigung in ihrer neuen Biografie «Inside Out».

Demzufolge wartete ein älterer Mann auf sie, als sie eines Abends im Alter von 15 Jahren nach Hause kam. Der Mann soll sie gefragt haben: «Wie fühlt es sich an, von der eigenen Mutter für 500 Dollar verkauft worden zu sein?» Es sei eine Vergewaltigung gewesen, zitierte die Fernsehsendung «Good Morning America» am Montag (Ortszeit) aus der Biografie, die am Dienstag erschienen ist.

Moderatorin Diane Sawyer fragte die Schauspielerin, ob sie das glaube, von ihrer Mutter verkauft worden zu sein. Moore antwortete: «Tief in meinem Herzen weiss ich, dass es kein direktes Geschäft war. Dennoch erlaubte sie ihm Zugang und brachte mich in Gefahr.»

Moore, als Demetria Guynes in Roswell (New Mexico) geboren, wuchs in zerrütteten Verhältnissen auf. Mit 16 verliess sie das Elternhaus. Nach Model-Jobs und kleinen TV-Rollen wurde sie 1985 durch den Teenagerfilm «St. Elmo's Fire» bekannt. (sda)

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Demi Moore und ihre Roben

«Es ist kein sexueller Missbrauch, es ist Vergewaltigung»

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • homo sapiens melior 25.09.2019 08:57
    Highlight Highlight Sowas geschieht auch in der Schweiz. Habe mehrere Freundinnen im Umfeld mit ähnlichen und leider sogar auch noch schlimmeren Geschichten.
  • koks 25.09.2019 07:36
    Highlight Highlight Böse Mütter? Ein Tabu in unserer Gesellschaft.
  • Livia Stulz 24.09.2019 23:03
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schade, dass ihr dem Artikel über ihre auch sexuelle Leidensgeschichte eine Bilderstrecke über ihre Outfits anhängt. In dieser wird sie wieder nur auf ihr Äusserliches reduziert, was ich schade finde.
  • Levi Vodica 24.09.2019 19:59
    Highlight Highlight Unfassbar.
  • LaPalomaOhe 24.09.2019 19:53
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, der Vater hätte sie für 500 Dollar verkauft, ich persönlich finde es übrigens noch schlimmer wenn es die Mutter war, aber die tun so etwas ja nicht.
    • Evan 25.09.2019 07:04
      Highlight Highlight Die gesellschaftlidhe Wahrnehmung ist tatsächlich eine sehr viel andere, wenn die Täter weiblich sind, als wenn sie männlich sind. Trotzdem sollten wir hier so objektiv wie möglich sein, und auch eingestehen, dass die Tat sehr schlimm ist, und zwar gleich schlimm, egal ob von einem Mann oder von einer Frau verübt.
    • Evan 25.09.2019 13:34
      Highlight Highlight TingelTangel, also wenn der Vater es verkauft ist es okay? Sozusagen weil er ja eh ein fremder ist? Nähme mich mal Wunder in was für einer Welt du lebst.
    • Evan 25.09.2019 15:21
      Highlight Highlight @TingelTangel, ich denke, dein Kommentar hätte davon profitiert, wenn du Eltern und nicht Mutter geschrieben hättest.

Nach Marvel und «Star Wars»: Das soll Disneys nächstes grosses Filmuniversum werden

Disney soll angeblich an einem neuen Filmuniversum arbeiten. Die Vorlage: einer der populärsten Mangas der letzten 30 Jahre. Doch die Fans sind gebrannte Kinder und entsprechend skeptisch.

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