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Raumfahrt

Rückhol-Mission für gestrandete Astronauten zur ISS gestartet

Rückhol-Mission für gestrandete Astronauten zur ISS gestartet

Die Rückflug-Raumkapsel für die zwei seit Juni in der Internationalen Raumstation ISS festsitzenden US-Astronauten hat sich auf den Weg gemacht. Die «Crew 10» wird in der Nacht zum Sonntag am Aussenposten der Menschheit etwa 400 Kilometer über der Erde erwartet.
15.03.2025, 07:4715.03.2025, 10:59
A SpaceX Falcon 9 rocket, with a crew of four aboard the Crew Dragon spacecraft, lifts off on a mission to the International Space Station lifts off from pad 39A at the Kennedy Space Center in Cape Ca ...
Der «Crew Dragon» von SpaceX startete am Freitag. Bild: keystone

Der «Crew Dragon» des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk startete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.

An Bord ist die sogenannte «Crew 10» bestehend aus den US-Astronautinnen Anne McClain und Nichole Ayers sowie dem japanischen Astronauten Takuya Onishi und dem russischen Kosmonauten Kirill Peskow. Ursprünglich war der Start für Mittwoch geplant gewesen, musste aber wegen eines hydraulischen Problems am Boden verschoben werden. Das Problem konnte später gelöst werden.

«Wir feiern die unzähligen Menschen auf der ganzen Welt, die diese Reise möglich gemacht haben», sagte Ayers kurz vor dem Start. Die Blicke richten sich aber vor allem auf die Astronautin und die Astronauten, denen durch die Ankunft der neuen Crew die Rückkehr zur Erde ermöglicht werden soll.

This image taken from video posted by NASA shows, from left, Butch Wilmore, Nick Hague and Suni Williams speaking during a news conference, Tuesday, March 4, 2025. (NASA via AP)
Stuck Astronauts
Butch Wilmore, Nick Hague und Suni Williams.Bild: keystone

Die «Crew 10» soll die «Crew 9» ablösen

Die «Crew 10» wird in der Nacht zum Sonntag am Aussenposten der Menschheit erwartet und soll dort die «Crew 9» ablösen – die US-Astronautin Suni Williams, ihre Kollegen Barry Wilmore und Nick Hague sowie den russischen Kosmonauten Alexander Gorbunow. Nach einigen gemeinsamen Tagen an Bord der ISS soll die «Crew 9» dann zur Erde zurückkehren. Die Rückkehr ist nach Angaben der Nasa frühestens am kommenden Mittwoch möglich. Die «Crew 10» soll bis zum Herbst im All bleiben.

Hague und Gorbunow sind seit Ende September an Bord der ISS – Williams und Wilmore dagegen schon seit Juni. Eigentlich sollten sie nur rund eine Woche bleiben. Wegen technischer Probleme mit ihrem «Starliner»-Raumschiff entschied die Nasa jedoch, das Pannen-Raumschiff im September leer zurück zur Erde zu holen. Aus der geplanten Woche wurden fast zehn Monate im All für die beiden erfahrenen Astronauten, die zuvor bereits mehrfach auf der ISS waren. (sda/dpa/afp)

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