International
Raumfahrt

SpaceX-Starship – nur wenige Minuten vor Start wird Test abgebrochen

SpaceX-Starship – Countdown nur 40 Sekunden vor Start abgebrochen

Heute hätte das Starship der privaten Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk zum ersten Mal abheben sollen. Doch Minuten vor dem geplanten Start wurde mitgeteilt: Die Rakete bleibt am Boden. Elon Musk hat den Start abgeblasen, wegen Druckproblemen.
17.04.2023, 13:4117.04.2023, 17:59

Am Montag hätte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX die bislang leistungsstärkste gebaute Rakete vor der SpaceX-Niederlassung Starbase in Texas testen wollen. Doch die Rakete wird heute nicht starten, meldete SpaceX kurz vor dem geplanten Start.

So sei ein Problem mit dem Druckausgleich in der ersten Stufe der Rakete detektiert worden. SpaceX-Gründer Elon Musk schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, dass ein Ventil eingefroren sei. Das sei nicht ungewöhnlich, denn eine Rakete mit Treibstoff zu befüllen, sei eine knifflige Angelegenheit. Nun müsse das Druckproblem behoben und herausgefunden werden, was genau schiefgelaufen ist. Es werde mindestens 48 Stunden dauern, bis die Rakete wieder startbereit sei, so das Unternehmen.

Elon Musk rechnet davor mit einem Absturzrisiko von 1:2. Spannung sei garantiert, schreibt der SpaceX-Gründer im Vorfeld auf Twitter.

Starship besteht aus einer 50 Meter langen Raumfähre und der 70 Meter hohen Super-Heavy-Rakete. Mit Starship sollen Astronauten künftig zum Mond fliegen, auch weitere Reisen sollen möglich sein.

(yam/cst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Strasse von Hormus: Iran warnt unautorisierte Schiffe vor Konsequenzen
Die vom Iran zur Verwaltung der Strasse von Hormus eingerichtete Behörde PGSA hat Schiffe vor Konsequenzen gewarnt, wenn sie «nicht autorisierte» Routen in der Region befahren. «Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Strasse von Hormus erheblich ein», teilte die PGSA auf der Plattform X mit.
Zur Story