International
Russland

Ukraine: Generalmajor bestätigt massive Probleme in Donezk

Drohnenpiloten der Spezialeinheit Omega des ukrainischen Militärs trainieren am Donnerstag 01. August 2024 in der Region Donezk.
Drohnenpiloten der Spezialeinheit Omega des ukrainischen Militärs trainieren in der Region Donezk.Bild: www.imago-images.de

Ukraine: Generalmajor bestätigt massive Probleme in Donezk

29.10.2024, 12:5329.10.2024, 12:53

In der Ukraine hat ein hoher Militär Berichte von massiven Problemen an der Front im Westteil des Gebietes Donezk bestätigt.

«Wir wissen alle, dass ich kein militärisches Geheimnis verrate, wenn ich sage, dass unsere Front zusammengebrochen ist», sagte Generalmajor Dmytro Martschenko in einem am Montagabend veröffentlichten Videointerview des Ex-Parlamentsabgeordneten Boryslaw Beresa. Die russischen Truppen seien bereits in die Stadt Selydowe eingedrungen und würden diese seiner Prognose nach bald erobert haben. Dienstagmittag erklärte das russische Verteidigungsministerium die Einnahme der Stadt.

Martschenko nannte mehrere Gründe für den russischen Vormarsch. «Erstens sind das fehlende Munition und Waffen, zweitens sind das fehlende Leute, es gibt keine Leute, keinen Ersatz, die Soldaten sind müde, sie können die Frontlinie nicht abdecken, an der sie sich befinden», klagte der Generalmajor. Zudem sei die Kommandoführung nicht optimal. Martschenko war zu Kriegsbeginn mit der erfolgreichen Verteidigung der südukrainischen Gebiete Mykolajiw und Cherson bekanntgeworden.

Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 gegen eine russische Invasion. Die russischen Truppen sind dabei in der Ostukraine seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Vormarsch. Zuletzt haben sie mehrere kleinere Städte wie Krasnohoriwka, Ukrajinsk, Wuhledar und Hirnyk im Bergbaugebiet Donezk erobert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
OpenAI streicht offenbar Veröffentlichung von neuem KI-Modell
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat laut Aussagen im «Wall Street Journal» wegen Sicherheitsbedenken die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells gestrichen. Nach Hacking-Attacken durch seine KI stellte OpenAI die Entwicklungsprozesse auf den Prüfstand.
Zur Story