International
Russland

Ungarn weist zehn russische Diplomaten aus

epa12671400 A Russian flag waves on the roof of the Russian embassy in Berlin, Germany, 22 January 2026. Following the arrest of a woman suspected of spying for the Russian secret service, the German  ...
Die ungarische Aussenministerin, Anita Orban, nannte die konkreten Gründe für die Ausweisung nicht.Bild: keystone

Ungarn weist zehn russische Diplomaten aus

08.09.2026, 14:1808.09.2026, 14:18

Ungarn weist zehn russische Diplomaten aus. Diese hätten in Ungarn Aktivitäten ausgeübt, «die für Diplomaten gemäss der Wiener Konvention inakzeptabel sind», wie Ungarns Aussenministerin Anita Orban auf der Online-Nachrichtenplattform X mitteilte.

Ungarn habe die betroffenen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Budapest aufgefordert, das Land zu verlassen. Konkretere Gründe für die Ausweisung nannte die Ministerin nicht. Ziel dieser Ausweisung sei es, Ungarns «Sicherheit und Souveränität» zu schützen. Es bedeute aber nicht, dass man die diplomatischen Beziehungen zu Russland abbrechen wolle, betonte Orban. Man wolle den «notwendigen Dialog» auf Grundlage gegenseitigen Respekts und Einhaltung der Regeln fortsetzen. (pem/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Peter Magyar gewinnt Wahlen in Ungarn
1 / 11
Peter Magyar gewinnt Wahlen in Ungarn

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntagabend eingestanden.

quelle: keystone / petr david josek
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schlägereien und lange Schlangen an Tankstellen – Russland fehlt das Benzin
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Was, wenn die Demokraten gewinnen?
Nächste Woche, am 3. November, finden in den USA die Midterm-Wahlen statt. Die US-Stimmbürger wählen einen Drittel des Senats und das gesamte House of Representatives. Aktuell verfügen die Republikaner, die Partei von US-Präsident Donald Trump, in beiden Kammern über eine Mehrheit.
Zur Story