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USA setzen Truppenabzug aus Syrien fort



epa07936944 A convoy of US troops head toward the Iraqi borders in northeastern of Syria, 20 October 2019. Media reported the US troops started their withdrawal from north Syria towards Iraq according to agreement between US and Turkey. Turkey has launched an offensive targeting Kurdish forces in north-eastern Syria on 09 October, days after the US withdrew troops from the area.  EPA/AHMED MARDNLI

Auf dem Heimweg: US-Truppen in Syrien. Bild: EPA

Die USA haben ihren Truppenabzug aus Syrien fortgesetzt. Ein Konvoi habe die Grenze zum Irak überquert, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag.

Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen US-Offiziellen, es habe sich um fast 500 Soldaten sowie Hunderte Fahrzeuge und damit um die bisher grösste Truppenverlegung in Syrien gehandelt.

Ein Video der kurdischen Nachrichtenseite Hawar News zeigte, wie Menschen in der nordsyrischen Stadt Kamischli gepanzerte Fahrzeuge der US-Armee mit Kartoffeln bewarfen und die Soldaten beschimpften.

Mit dem Abzug aus Syrien hatten die USA den Weg geebnet für die türkische Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG, die von Ankara als Terrororganisation angesehen wird. Die Türkei wurde dabei weder von der syrischen Regierung um Hilfe gebeten noch erteilte der UN-Sicherheitsrat ein entsprechendes Mandat. Ankara begründet deshalb den Einmarsch mit dem Recht auf Selbstverteidigung.

Türkei startet Offensive gegen Kurden in Syrien

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte am Wochenende erklärt, der Abzug der US-Truppen aus Syrien werde «Wochen, nicht Tage» dauern. Dieser solle «sehr überlegt und sehr sicher» verlaufen. Die Soldaten sollen sich demnach vom Irak aus weiter am Kampf gegen die «IS»-Terrormiliz beteiligen. (aeg/sda/dpa)

Syrische Armee unterstützt Kurden in Nordsyrien

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 22.10.2019 03:00
    Highlight Highlight Die türkische Armee und die Milizen welche sie begleiten, sind die gleichen mordgierigen Bestien wie der IS. Sie massakrieren und vergewaltigen um Rache an einem Volk zu nehmen, dass ihnen überhaupt nichts getan hat.Die Kurden sind den Türken in Sachen Demokratie und Gleichberechtigung meilenweit voraus und haben auch keinen narzisstischen Psychopathen als Anführer.
  • Do not lie to mE 21.10.2019 19:39
    Highlight Highlight Kurden werfen faules Obst und Steine, an die zurückziehenden US-Soldaten, man hörte wiederholt "F*ck you".
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  • RicoH 21.10.2019 19:16
    Highlight Highlight Nur für mich, der offenbar die Weltpolitik nicht versteht:

    Wie kann die USA weiter wirkungsvoll gegen die «IS»-Terrormiliz vorgehen, wenn sie den Schauplatz "sehr überlegt und sehr sicher" verlassen?
    • TheRealSnakePlissken 21.10.2019 21:07
      Highlight Highlight Das ist Propagandasprech - „unüberlegt, unehrenhaft und überstürzt” würde es besser beschreiben. Willkommen in der Weltpolitik. Die Geschichte des Verrats an einer vorher hochgelobten und beschworenen „Waffenbrüderschaft“ ist um ein Kapitel reicher. Leider.
    • AdvocatusDiaboli 22.10.2019 01:56
      Highlight Highlight Syrien ist nicht mehr der Schauplatz. Seit dem März 2019 gilt der IS im Irak und in Syrien als weitgehend zerschlagen.

      "Das letzte Dorf unter Kontrolle des IS innerhalb Syriens war al-Baghuz Fawqani, das am 23. März 2019 von SDF-Kämpfern erobert wurde. Seitdem hat sich die Berichterstattung über Aktivitäten des IS nach Afghanistan und auf den Kontinent Afrika verlagert."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_(Organisation)
  • flausch 21.10.2019 15:47
    Highlight Highlight Währenddessen gibt es Berichte über ein Massaker, ausgeführt durch Erdogans dschihadistische Milizen, in Dadat (einem überwiegend turkmenischen Dorf). Sowie Berichte über Vertreibungen und Plünderungen in El Deif durch ebendiese Schergen...
    Ein Demozid nimmt seinen Lauf.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 22.10.2019 06:23
      Highlight Highlight Und die europäische Politik ist gelähmt. Zuerst ist sie einem Diktator in den Hintern gekrochen und nun werden sie erpresst.
      Und weil sie Angst haben, dass ihre Macht abhanden kommt, wenn Erdowahn die Tore öffnet und durch die Flüchtlinge die Nationalisten wieder stärker werden.

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