International
Tennis

Becker wird offenbar nächste Woche nach Deutschland abgeschoben

Boris Becker wird offenbar nächste Woche nach Deutschland abgeschoben

06.12.2022, 14:0806.12.2022, 14:08

Die Hinweise auf eine vorzeitige Freilassung des deutschen Ex-Tennis-Stars Boris Becker aus britischer Haft verdichten sich. Die britische Zeitung «Mirror» berichtete am Dienstag, der dreifache Wimbledon-Sieger solle kommende Woche nach Deutschland abgeschoben werden.

Boris Becker - Aufstieg und Fall

1 / 39
Boris Becker - Aufstieg und Fall
Gerade einmal 16 Jahre alt ist Boris Becker, als seine Karriere als Profi-Tennisspieler beginnt. Im Jahr 1984 schafft er es in Wimbledon bis in die dritte Runde und beim Australian Open sogar ins Viertelfinale. (AP Photo/Robert Dear)
quelle: ap / bob dear
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Bereits Mitte November hatte die Boulevardzeitung «Sun» unter Berufung auf eine Justizquelle geschrieben, der 55-Jährige komme vermutlich vor Weihnachten frei und müsse dann umgehend in sein Heimatland ausreisen. Beckers deutscher Anwalt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der einstige Ausnahmesportler soll den britischen Medienberichten zufolge von einem Schnellverfahren profitieren. Demnach kommt jeder ausländische Häftling dafür in Frage, «der bis zu zwölf Monate vor dem frühesten Entlassungszeitpunkt aus dem Gefängnis entlassen und abgeschoben werden kann». Das soll den Druck auf die überfüllten britischen Gefängnisse lindern. Der aus Baden-Württemberg stammende Becker lebt seit Jahren in London, besitzt aber nicht die britische Staatsbürgerschaft.

Der einstige Ausnahmesportler war Ende April zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte. Er sitzt seit mehreren Monaten im Huntercombe-Gefängnis westlich von London ein. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Estland meldet: Russland hinter Brandanschlag auf Rüstungshersteller
Ein mutmasslicher Brandanschlag auf einen Rüstungshersteller in Estland ist nach Erkenntnissen der Regierung in Tallinn in russischem Auftrag verübt worden. Dies teilte Regierungschef Kristen Michal unter Berufung auf Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden mit.
Zur Story