International
Terrorismus

Offenbar Anschlag auf Wiener Bahnhof verhindert, 14-Jähriger festgenommen

Offenbar Anschlag auf Wiener Bahnhof verhindert – 14-Jähriger festgenommen

19.02.2025, 14:4619.02.2025, 14:48

Österreichs Verfassungsschützer haben nach eigenen Angaben einen geplanten islamistischen Anschlag auf den Wiener Westbahnhof verhindert.

Der Verdächtige ist ein 14-jähriger Österreicher, der bereits am 10. Februar festgenommen wurde, wie das Innenministerium mitteilte.

Die Pläne des Jugendlichen seien sehr konkret gewesen, hiess es aus dem Ministerium. Bei einer Hausdurchsuchung seien Skizzen von Anschlägen mit Messern und Macheten auf einen Bahnhof und auf Polizisten gefunden worden. Es sei auch eine Anleitung für die Herstellung von explosivem Material sichergestellt worden, das als Zünder für eine Bombe dienen sollte. Bei der Hausdurchsuchung wurden auch Aluminiumrohre und Messer entdeckt.

Islamistische Inhalte auf Tiktok angeschaut

Der Verdächtige habe die Aussage verweigert, hiess es vom Innenministerium. Die Verfassungsschutzbehörde DSN war auf ihn aufmerksam geworden, nachdem er mutmasslich islamistische Inhalte auf der Videoplattform Tiktok verbreitet hatte. Am Samstag hatte ein 23-jähriger Syrer in der österreichischen Stadt Villach mit einem Messer Menschen angegriffen und dabei einen Jugendlichen getötet sowie mehrere Personen verletzt. Auch in diesem Fall gehen Ermittler von einem islamistischen Hintergrund aus. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Touristen starben bei Explosion in Athen: Opfer identifiziert
Zwei Tage nach der schweren Explosion und dem Einsturz eines Hauses in der Athener Altstadt Plaka sind die sechs Todesopfer identifiziert. Nach Angaben des griechischen Aussenministeriums handelt es sich um vier Menschen aus den USA, einen Briten und eine Griechin. Das Ministerium sprach am Sonntag auf der Plattform X den Familien und Angehörigen sein Beileid aus.
Zur Story