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«Mexiko klaut die Mauer!»: US-Komiker Trevor Noah veräppelt Trump

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Bild: screenshot youtube/The Daily Show with Trevor Noah

«Mexiko klaut die Mauer!»: US-Komiker Trevor Noah veräppelt Trump – unrecht hat er nicht

27.03.2019, 05:3027.03.2019, 10:11

Donald Trump hält nach wie vor an seinem Prestigeprojekt fest: Der US-Präsident ist fest entschlossen, eine Mauer an der Südgrenze des Landes zu errichten.

Nachdem ihm der Kongress die benötigten Mittel verwehrte, rief er den nationalen Notstand aus. Dadurch konnte er den Kredit aus anderen Etatposten besorgen. Zwar stemmte sich der Kongress gegen den Notstand, doch Trump legte sein Veto ein. Diese Woche wurde bekannt, dass das Pentagon für das Vorhaben eine Milliarde Dollar freigibt. Damit soll ein Mauerabschnitt von 91 Kilometer errichtet werden.

President Donald Trump speaks to media before boarding Air Force One, Sunday, March 24, 2019, at Palm Beach International Airport, in West Palm Beach, Fla., en route to Washington. (AP Photo/Carolyn K ...
Donald TrumpBild: AP/AP

Mit der Grenzmauer soll die Kriminalität eingedämmt werden, die angeblich von Lateinamerika in die Vereinigten Staaten dringt. Trump sagte, die «enorme Flut von illegaler Einwanderung, Drogenhandel und Menschenhandel» könne nur dadurch gestoppt werden.

Mexikaner klauen Zäune

Trevor Noah hat sich in der Satiresendung «The Daily Show» wieder einmal über Trump und dessen Mauer lustig gemacht. Anlass dazu bot ein Beitrag des US-Senders «Kusi-TV».

Bewohner von Tijuana – unmittelbar neben dem kalifornischen San Diego – hätten Stacheldrähte vom Grenzzaun entwendet und weiterverkauft. Die Stadt gilt als die gefährlichste auf der ganzen Welt. Das hat nun einige Bürger dazu veranlasst, ihre Häuser mit dem Stacheldraht gegen die vorherrschende Kriminalität zu schützen.

«Mexiko klaut die Mauer!», scherzte Noah. Er fragte sich weiter, ob Trump von Nancy Pelosi Geld für eine zweite Mauer fordern würde, um die erste zu schützen. Oder ob die Mexikaner am Ende die gesamte Grenzanlage klauen würden, um ihre Häuser abzuschirmen – auf Kosten von Donald Trump.

Laut einem Bericht des «Blick» sind im Zusammenhang mit den Diebstählen 15 bis 20 Personen verhaftet worden. Das ironische an der Geschichte: Trump verlangte ursprünglich, dass Mexiko sein Projekt finanzieren sollte. Jetzt muss aber der amerikanische Steuerzahler dafür aufkommen – auch für die geklauten Zäune. (vom)

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